Archiv für den Monat: Januar 2015

4. Liga: Unentschieden im Nachbarschaftsduell

Am Dienstagabend ging es für die dritte Mannschaft des TTCM zum unmittelbaren Nachbarn nach Moosseedorf. Für Buchsi 3 spielten Thomas, Christian und als Ersatz aus der vierten Mannschaft Ueli. Regio Moossee V trat mit Heinz Hänni (D3), Beatrice Engler-Böhm (D3) und Martin Iseli (D2) an.

Obwohl nicht in Stammbesetzung angetreten, wäre ein Sieg gegen Moossee V nicht unmöglich gewesen. Thomas tat auch alles für dieses Ziel und siegte bei nur einem Satzverlust klar gegen alle drei Gegner. Leider zeigte sich Christian wieder einmal sehr wankelmütig. Nach einer Niederlage in drei umkämpften Sätzen gegen Beatrice war der Rhythmus vollkommen weg und es folgte eine katastrophale Viersatzniederlage gegen Martin. Ueli kämpfte, tat sich gegen die konstanten Gegner aber sehr schwer.

Da immerhin das Doppel gewonnen werden konnte und Christian sich gegen Heinz noch einmal zusammenriss und einen Sieg einfuhr, konnte letztlich zumindest ein Unentschieden gerettet werden.

Thomas 3,5 Christian 1,5 Ueli 0

 

Die Leiden des Leaders

Jeder Gegner muss zuerst bezwungen werden. Diese etwas platte Aussage traf wieder einmal genau ins Schwarze, als Münchenbuchsee 2 als Gruppen-Leader auf den Letztplatzierten Mattstetten traf. Was auf dem Papier eigentlich wie eine Pflichtaufgabe aussah, entwickelte sich zu einem engen Match. In knappen Partien, ging mehr als einmal, der vermeintlich schlechter Klassierte als Sieger vom Tisch.
Bidu konnte nicht seine gewohnte Form erreichen und scheiterte an Roger und an Manuel. Claudio verlor erst seinen Match gegen Manuel bevor er sich gegen Roger und Kurt durchsetzen konnte.
Einzig Ruedi blieb an diesem Abend im Einzel ungeschlagen.

Im Doppel schien erst alles seinen gewohnten Gang zu laufen, aber es schien eben nur so. Dreimal brachten es Ruedi und Bidu nicht fertig ihre Satzführungen zu verteidigen und scheiterten gegen Ende der Sätze an Ihrer eigenen Passivität und den teilweise überragend geschlagenen Bällen der Gegner. Einer anschliessenden Diskussion über gewonnene und verlorene Punkte, kam aufgrund des Ergebnisses nicht einmal zu Stande. Zu gross war die Erleichterung über den 6:4 Auswärtssieg. Es schien, dass man sich mehr über die gewonnen Punkte freute, als das man sich über den, an gut kämpfende Mattstetter, abgegebenen Punkt noch ärgern wollte.

Düdingen – MB1 1-9

Für das zweite Auswärtsspiel dieser Woche fuhren wir nach Düdingen. Unser Gegner trat mit Pädu, Simu und Fabio an.

Nach den ersten zwei Runden war „die Sache schon gekarrlet“ und wir führten mit 6-0. Das siegreiche Doppel brachte den nächsten Punkt.
In der letzten Runde gewann Dänu souverän sein drittes Spiel, Torsten verlor nach hartem Kampf und ich konnte mich nach 0-2 Rückstand wehren und das Spiel noch drehen.
Heute gab’s abwechselnd tolle Schläge und katastrophales Ball-über-die Schnur zu sehen. Die Kommentare hätten durchaus von „hirnrissiges Spiel“ bis zu „sensationell“ reichen können.
Somit resultierten 4 Punkte und wir konnten uns verdientermassen noch einen kleinen Beizenabstecher gönnen.

Torsten 2, Dänu 3.5, Reto 3.5

Thörishaus-MB1 3-7

Letzten Montag unternahmen wir die Reise in die Höhle von Thörishaus (habe selten so eine dunkle Halle erlebt), die sich aktuell auf dem zweiten Abstiegsplatz befinden. Als Pesche und Beni 10 Minuten vor Spielbeginn nur zu zweit waren, kam nach einem kurzen Telefon die Entwarnung: Michel kommt, aber mit einigen Minuten Verspätung, er hat uns vergessen! Zum Glück wohnt er nicht weit weg 🙂

Der Rest des Abends ist schnell erzählt. Alle gewannen gegen Michel, alle besiegten Pesche und alle verloren gegen Benjamin, der mit neuem Material an die Platte trat, unseren Spin annullierte, seinerseits mit viel Schnitt spielte und uns vom Tisch putzte.

Ein glatter 7-3 Sieg dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung.

Torsten 2, Dänu 2.5, Reto 2.5

5.Liga: ein halb volles Glas

2 wichtige Punkte nahmen wir heute gegen Bern mit nach Hause, und wenn wir den Spielverlauf betrachten, können wir damit mehr als zufrieden sein. Es begann nämlich alles andere als rosig, nach der ersten Runde hatte nur Thony einen Punkt ergattert. In Runde zwei liefs schon ein bisschen besser, Thony punktete erneut, und auch Michael beendete ein umstrittenes Spiel mit ein paar für einmal ungleich verteilten Netz- und Kantenbällen im vierten Satz für Buchsi. Das Doppel war dann ein Auf und Ab: erster Satz an uns, zweiter und dritter an Bern, vierter und fünfter wieder an uns, well done, würde Thony sagen. Somit lagen wir 4:3 vorne vor der letzten Runde. In dieser musste sich Thony aber dem stark aufspielenden Beat beugen, und auch Ueli ging leer aus. Dank Michaels zweitem Einzelsieg reichte es aber fürs Unentschieden, womit wir in der Tabelle den Vorsprung auf Köniz einbüssten und nun punktegleich an der Tabellenspitze liegen. In der letzten Meisterschaftsrunde spielt dann Bern gegen Köniz…

Spitzenkampf Senioren 1. Liga

An diesem regnerischen Freitagabend (zum Glück findet Tischtennis in der Halle statt) traf MB in der Besetzung Dänu, Torsten, Jörg auf den ambitionierten Spitzenreiter Aarberg (Zdisu A18, Chrigu A16, Frank B13).

Gleich in der 1. Runde kam es zum Spiel der beiden Nummern 1. Dänu, der es sich an diesem Abend lieber auf dem heimischen Sofa gemütlich gemacht hätte, konnte zu Beginn seinen verletzungsbedingten Trainingsrückstand nicht ganz verbergen und verlor am Ende in 4 Sätzen. Mein Spiel gegen Chrigu konnte ich ausgeglichen gestalten. In den entscheidenden Phasen aber war der Aarberger besser und entschied das Match in 4 Sätzen. Torsten vergab gegen Frank eine 2-0-Führung. Zum Glück fand er im 5. Satz, mit kräftiger Unterstützung von der Spielerbank, zu seinem druckvollen Angriffsspiel zurück und holte den ersten Punkt für MB.

Die 2. Runde ist rasch erzählt. Dänu setzte sich ebenso souverän gegen Frank durch wie Torsten und ich gegen unsere Gegner verloren. So stand es nach zwei Runden 2-4 aus unserer Sicht.

Das Doppel wollten wir unbedingt gewinnen, um für die zahlenden Zuschauer noch etwas Spannung zu erhalten. Ich ging mit der simplen Taktik ans Werk „den Ball im Spiel behalten – Dänu macht dann schon den Punkt“. Und siehe da, wir gewannen mit etwas Glück aber verdient gegen das AA-Doppel in 4 Sätzen.

Vor der letzten Runde durften wir uns somit noch Hoffnungen auf ein positives Ergebnis machen. Leider konnte ich gegen Frank meinen eigenen Erwartungen nicht gerecht werden und verlor diskussionslos in drei Sätzen. Frank, das Schlitzohr, hatte vor dem Spiel noch seinen Schläger gewechselt und mich dadurch völlig aus dem Konzept gebracht…. Torsten profitierte nach einem 0-2-Rückstand vom leichten Nachlassen Zdisus und erzwang einen Entscheidungssatz. Die Aarberger Nr. 1 liess aber nichts mehr anbrennen und siegte souverän. Damit war der Mist gekarlet. Dänu kämpfte im Spiel gegen Chrigu buchstäblich bis zum Umfallen. Nach einem taktischen Timeout von Chrigu beim Stand von 2-6 im 5. Satz aus seiner Sicht war beim MB-ler die Luft definitiv draussen.

Somit endete dieses Spiel für MB mit einer nicht ganz unerwarteten 3-7-Niederlage. Die Enttäuschung war in der abschliessenden Pressekonferenz im Restaurant Jäger aber schnell verflogen.

Port is in the house

Am Montag stand der Zweikampf um Platz zwei gegen Port auf dem Programm.
Wir wussten, dass Port heiss auf uns war, immerhin waren wir die einzige Mannschaft, welche ihnen in dieser Saison eine Niederlage beifügte.

Die erste Runde war die Runde der 5-Satz-Spiele. 2 zu unseren Gunsten, 1 für Port.
In der zweiten Runde gewann Torsten das 4. 5-Satz-Spiel, Dänu benötigte einen Satz weniger und ich verlor ein kurioses Spiel. Im dritten Satz konnte ich eine 10:6 Führung nicht nutzen und verlor in der Verlängerung. Im vierten Satz lag ich 5:10 hinten, wehrte 5 Matchbälle in Folge ab und … musste mich beim 6. Matchball doch noch geschlagen geben. Eine äusserst ärgerliche Niederlage brachte Port den zweiten Sieg.

Auch das Doppel ging über 5 Sätze. Hier zeichnete ich – nebst dem Gegner natürlich – massgeblich verantwortlich für unsere zweite (!) Saisonniederlage. Es gäbe viele Adjektive um mein Spiel zu beschreiben, „ungenügend“ trifft es am besten. Und das ausgerechnet gegen das zweitstärkste Doppel der Liga (sorry Cindy und Bert, aber „es kann nur eines geben“ 🙂 ), welches uns im 5. Satz fast zu Statisten degradierte. Zwischenstand 4-3

Die letzte Runde ist schnell erzählt. Torsten brachte seinen zweiten Sieg des Abends souverän ins Trockene, ich verlor im Einzugstempo und bei Dänu war die Luft nach gewonnenem ersten Satz raus. Somit resultierte ein Unentschieden, das äusserst umkämpft aber schlussendlich fair war, weil die Porter spielstark und bissig an der Platte standen und von einem starken Captain angeführt wurden.

Dänu 2, Torsten 2, Reto 1

5.Liga: ein Punkt in Extremis, erste Niederlage

Mehr war in diesem Spitzenkampf gegen Verfolger Köniz nicht drin, zu stark spielten die Könizer. Schon nach der ersten Runde zeichnete sich ab, dass es ein schwieriger Abend werden würde, Paul und Michael waren chancenlos, und auch Ueli ging trotz dreimaliger Verlängerung in drei Sätzen unter. Die Lage besserte sich in der zweiten Runde nur minim, als Paul den ersten Sieg sicherstellte. Hoffnung hatten wir dann im Doppel, waren Paul und Michael doch bis dahin in vier Partien ungeschlagen geblieben. Aber eben, Köniz spielte stark und schnörkellos, und so blieb es bei einem Sieg vor der letzten Runde. Diese ähnelte stark dem bisherigen Verlauf der Partie: Ueli hatte keine Chance, und nach zwei verloren Sätzen stand auch Michael mit dem Rücken zur Wand. Doch dann kam etwas für die Kategorie „Gib nie auf“: Michael konnte sein Spiel noch drehen und dann mit Ueli zusammen Paul im fünften Satz zum Sieg anfeuern. Logischerweise fühlte sich danach dieser hart erkämpfte eine Punkt wie ein Sieg an, umso mehr, als dadurch Köniz seinen Rückstand anstatt wettmachen nur auf zwei Punkte reduzieren konnte.

Guter Start ins neue Jahr

Pünktlich zum Jahresbeginn war Dänu wieder einsatzbereit. Und so reisten wir in Stammformation nach Burgdorf zum ersten Spiel im 2015.
Nachdem wir zuerst noch 25 Minuten den jungen Geräteturnerinnen zuschauen durften, muss ich sagen, dass wir doch einen schönen Sport ausüben. Bei entsprechendem Einsatz kommen wir sogar ins schwitzen.

In der ersten Runde kam vor allem im Spiel von Torsten gegen Dominic Spannung auf. Bei 8-11, 11-3, 11-4 und 10-4 sah es nach einer klaren Sache aus. Dominic entledigte sich jedoch bei eigentlich verlorenem Spiel sämtlicher Hemmungen, kramte seine lockersten und zielgenausten Schläge hervor und gewann diesen Satz in der Verlängerung. Trotz Frust und Ärger riss sich Torsten am Riemen, ging im 5. Satz gleich wieder in Führung und verteidigte sie diesmal bis zum Schluss.
Nun kam die Runde der 5-Satz-Spiele. Wir lagen alle jeweils mit 2-1 in den Sätzen hinten, drehten den Spiess mehr oder weniger mühsam aber jeweils noch um. Somit waren zumindest drei Punkte schon im Trockenen.

Das Doppel kam dann einer Stunde Geräteturnen gleich. Wir kamen nicht ins schwitzen. Die Burgdorfer losten zuerst per Schere-Stein-Papier aus, wer spielen muss. Ausserdem schienen sie nicht an ein gutes Ende zu glauben, da sie bisher nur 2 von 10 Doppeln gewinnen konnten. Dies wiederum löste beim Buchser-Doppel eine gewisse Nonchalance aus. Zum Glück stichelte der verlorene 4. Satz unseren Ehrgeiz nochmals kräftig an. Bei 10-0 im letzten Satz „schenkten“ wir noch einen Punkt zum 11-1.

Torsten sorgte dann mit seinem dritten (!) Sieg von heute für den vierten Punkt. Bei Dänu war die Luft draussen – zwei Monate und die Festtage helfen halt doch nicht, einen Körper zu stählen 🙂 und als ich endlich wieder warm hatte und begann zu schwitzen, war der Match bereits vorbei.

Fazit: ein überraschender 4 Punkte Sieg, ein herausragender Torsten, Dänu is back und 5 gewonnene 5-Sätzer.

Dänu 2.5, Torsten 3, Reto 2.5

Step by Step

Während die professionellen Freunde des runden Leders momentan in Ihre Trainingslager verreisen, musste sich die Mannschaft von Buchsi 2 über die Feiertage in einem Erholungsurlaub abspeisen lassen.
Dementsprechend motiviert, organisierte ein Spieler auch seine Vorbereitung eher unsachgemäss. Da sich der Montag nicht wirklich zum Training eignete, vertrat er die Meinung, dass die Pause sein Können durch die übermässige Einnahme von Konservierungsmitteln erhalten hatte und einem direkten Einsatz, von der Weihnachtstafel an den Tischtennis-Tisch nichts im Wege stand. Auch dem Argument, dass sich die Tischgrössen beider Events nicht zu sehr unterscheiden, konnte er positives abgewinnen.
Während Ruedi leicht nervös vor den bereits aufgestellten Tischen, von einem Bein aufs andere tänzelte, wachte derselbe Spieler aus seinem Abend-Erholungsschläfchen auf, machte sich energisch fluchend auf den Weg in die Halle, wo Bidu zwar spät, aber glücklicherweise nicht zu spät eintraf. Der Gegner war erst beim Einspielen angelangt.
Ruedis Miene verfinsterte sich weiter, als sich herausstellte, dass die Pause eher negative Auswirkungen auf die besagte Form hatten. Die ersten Bälle im Einspielen gegen Jörg, liessen auch Diesen an seinem Gegenüber zweifeln.

Eigentlich hätte der Match eine fachkundigere Vorbereitung verdient. Es ging schliesslich gegen den Gruppen Dritten und einen Verfolger, welcher sich in Schlagdistanz befand. Aarberg 5 konnte leider nicht in Bestbesetzung antreten, doch bereits die ersten Matches zeigten, dass man nicht Willens war auch nur einen Punkt kampflos herzugeben. Während Ruedi und Jörg,
wohl auch wegen dem bereits vor dem Spiel arg strapazierten Nerven-System Ihre ersten Sätze verloren, konnte Bidu, nicht etwa wegen seiner konservierten Form, sondern eher wegen glücklichen Netzbällen zu rechten Zeit sein Spiel gegen Claudio entscheiden.
Jörg musste bis zum fünften Satz kämpfen, bis er sich gegenüber Christoph durchsetzen konnte und Ruedi gewann gegen Daniel in den drei folgenden Sätzen.
Im Spiel gegen Daniel, hatte Bidu zwar einige schöne Bälle, doch das Spiel machte Daniel und lies Bidu keine Chance. Etwa das Gleiche, mit anders gesetzten Vorzeichen lässt sich vom Match von Jörg und Claudio sagen. Jörg gewann, wie Ruedi gegen Christoph in drei Sätzen und so sah das Matchblatt nach 6 Spielen mit dem Zwischenstand von 5-1 sehr verlockend aus.
Doch Aarberg 5 hatte sich inzwischen an die Hallenbedingungen gewöhnt und im Doppel gegen Ruedi und Jörg, kam die heftige Reaktion von Daniel und Christoph. In engen Sätzen bewahrten Sie immer die Übersicht und entschieden, nach einem verlorenen ersten Satz, die nächsten Drei mit teilweise sensationellen Bällen für sich.
Das erste verlorene Doppel von Ruedi und Jörg, dieser Saison wurde Tatsache.
Die letzen drei Matches brachten nun die Entscheidung. Bidu konnte auch gegen Christoph nicht wirklich etwas ausrichten, Ruedi gewann klar gegen Claudio und Jörg entschied sich, den letzten Match wie der Erste zu beginnen. Mit einem verlorenen ersten Satz. Danach konnte er sich aber steigern und gewann die nächsten drei Sätze und damit die Partie gegen Daniel.

Wieder hat Buchsi 2 einen wichtigen Schritt gemacht, doch die befragten Spieler liessen sich zu keinem unüberlgeten Kommentar hinreissen. Schon fast Gebetsmühlenartig zitierten Sie einen berühmten Schweizer Fussball-Lehrer:

„Wir denken nur ans nächste Spiel.“

Damit sind wir wieder beim Spiel ums runde Leder angelangt.