MB2 auch ohne seine Nummer 1 erfolgreich

Beim zweiten Auswärtsspiel innert sieben Tag trat MB2 mit deutlich durchgewürfelter Aufstellung an. Clödu war nach seiner Pause gegen Burgdorf wieder mit dabei und Bidu sprang kurzfristig für unsere Nummer 1 Ruedi ein. Einzige Konstante: meine Wenigkeit. Der Gastgeber Grauholz spielte wie eh und je in der Besetzung Manuel von Gunten (D4), Roger Beutter (D4) und Kurt Sutter (D3).

Claudio musste gleich in der ersten Runde gegen Kurt ran, gegen dessen zwei Antitops zu spielen, nie einfach und nie besonders spassig ist. Auch Materialspezialist Clödu hatte seine liebe Mühe und lag zwischenzeitlich 1:2 Sätze hinten, blieb aber konzentriert und holte Satz 5 dann recht klar mit 11:4. Bidu verlor gegen Roger den ersten Satz, fand dann aber gut ins Spiel und holte in vier Sätzen den zweiten Punkt. Ich spielte gegen Grauholz Besten, Manuel, gegen den ich bisher noch nicht gewonnen habe. Nach verlorenem Startsatz kam ich besser ins Spiel und holte die knappen Sätze 2 und 3. Satz 4 ging dann wieder verloren, aber irgendwie war heute mehr Spielglück vorhanden als in den Vorwochen und ich konnte Satz 5 für mich entscheiden. 3:0!

In der zweiten Runde rehabilitierte sich Manuel dann sogleich und liess Clödu keine Chance. Bidu hatte gegen Kurt ebenfalls Mühe, verlor die beiden ersten Sätze, blieb aber ruhig und holte sich das Match schlussendlich doch. Bei mir lief es nach dem Startsieg im Rücken plötzlich bestens (verrückte Psychologie) und ich besiegte Roger recht souverän in drei Sätzen. 5:1.

Nach der Beendigung der schwarzen Doppelserie (fünf Fünfsatzniederlagen in Folge) am Samstag zuvor scheint der Bann nun tatsächlich gebrochen, denn Bidu und ich gewannen das Doppel sogar in vier (!) Sätzen. 6:1.

Nun kam bei mir sogar leise Hoffnung auf unerwartete vier Punkte auf. Manuel versuchte, dagegen zu halten, und schlug Bidu in drei Sätzen. Ich gab gegen Kurt wie immer den ersten Satz ab, gewöhnte mich dann aber an sein Spiel und zitterte mich „souverän“ in vier Sätzen zum Matchgewinn. Clödu machte es spannend, verlor Satz 1 und 2, machte dann die nötigen taktischen Anpassungen und stellte letztlich mit seinem Matchgewinn den 8:2-Sieg sicher!

Christian 3,5; Bidu 2,5; Clödu 2

Verdrängen hilft nicht

Die Resultate aus den Spielen 5 bis 7 sind leider gar nicht so ausgefallen, wie wir uns das erhofften, aber verdrängen hilft auch nicht! Deshalb liefere ich die Berichte jetzt noch nach 🙂

Herzogenbuchsee auswärts: 2-8
Das Resultat von 8-2 für die Heimmannschaft ist zwar verdient, aber aus unserer Sicht äusserst unglücklich gelaufen. Wir spielten alle drei ziemlich gut an diesem Abend und verloren zu hoch.
Tinu hatte etwas Pech, verlor er doch einige Sätze nur jeweils mit 2 Punkten, Jüre Herzig findet langsam seine Form von vor 20 Jahren wieder (oder sind es schon 25?) und spielte „cheibestarch“, nur Jörg konnte ihm die Stirn bieten. Ich holte zwar einen 0-2 Satzrückstand auf, um dann im 5. nicht mehr das Beste abrufen zu können und schon war der Satz und der Match weg.
Immerhin schlug ich zum ersten Mal überhaupt Marcus Rauch, wenn auch erst in der Verlängerung im 5. Satz, aber bisher kam ich glaube ich noch nie in einen Vierten!

1 Punkt haben wir budgetiert, 0 gemacht trotz gutem Widerstand

 

Solothurn auswärts: 1-9
Nachdem wir eine Woche vorher den Solothurner-Senioren eine Abreibung verpassten (siehe Bericht O40 von Jörg), hofften wir auf ein ähnlich tolles Spiel in Solothurn. Allerdings spielte nur Ivo auch 1. Liga, Stano war nicht da, Rudy und Chi ergänzten das Team, das somit deutlich stärker einzustufen war als letzte Woche.
Im Spiel gegen Ivo waren die deutlichen Satzresultate etwas überraschend, das Spiel kippte hin und her, und am Schluss doch noch auf meine Seite. Tinu und Jörg konnten ihre Gegner kitzeln, aber mehr nicht.

Danach kam Hoffnung auf im Spiel Tinu gegen Ivo nach gewonnenem 1. Satz. Sie wurde gleich im Keim erstickt mit klaren Satzresultaten für Ivo, der im knapperen 4. Satz den Sack schloss. Währenddessen spielte Rudi sein Bollwerk Ping-Pong, woran Jörg nicht vorbei kam. Nach einer 2-0 Satzführung liess ich ungern aber gezwungenermassen Chi herankommen, bäumte mich im 5. Satz nochmals auf, aber die zu hohe Quote „unforced errors“ gaben den Ausschlag zu seinen Gunsten.

Im Doppel keimte ein zweites Mal Hoffnung auf nach überraschend gewonnenem ersten Satz. Die Reaktion liess auch hier nicht auf sich warten, unsere Gegenreaktion war zu bescheiden.
In der letzten Runde mussten also noch 2 Siege her, um einen Punkt zu stehlen.
Wir hatten ein paar Höhen, aber die reichten nicht aus. So mussten wir wieder mit hängenden Köpfen nach Hause

Aarberg 2 zu Hause: 5-5
Zu Hause haben wir diese Saison eigentlich recht gut gespielt und deshalb erhofften wir uns 3 Punkte gegen einen direkten Konkurrenten gegen den Abstieg. Zum Schluss mussten wir froh sein, dass die Aarberger nur 2 Punkte nach Hause nahmen.

Aber alles der Reihe nach.
Monika gewann ihre 3 Spiele relativ klar, nur Jörg schaffte es in den 5. Satz. Auffällig ist, dass bei ihren Spielen in 11 gespielten Sätzen nur 2 mit mehr als 2 Punkten Differenz entschieden wurden!! Die einzelnen Sätze waren also sehr umkämpft, aber am Schluss rockten die Noppen.
Immerhin führten wir nach der 1. Runde mit 2-1, dank einem klaren Sieg von Jörg gegen Julian und einem alles andere als eindeutigen Sieg von Tinu gegen Ruedi. Letzterer hatte im 4. Satz 3 Matchbälle (7-10), verlor gegen einen aggressiven Tinu jedoch mit 12-10. Auch im letzten Satz riss Tinu mit einer Steigerung gegen Satzende das Eisen nochmals aus dem Feuer.
In der zweiten Runde gewann Tinu klar gegen Julian, Jörg verlor leider im 5. Satz gegen Monika und ich lag gegen Ruedi im 5. Satz beim Seitenwechsel 0-5 hinten. Mit Wut und Frust im Bauch über den schlechten Start, meldete sich die Lockerheit (jetzt kann ich ja mehr Risiko spielen, ist ja eh verloren) und der Biss (Sch…, wir brauchen Punkte), beides zusammen führte zum 12-10 für mich. Somit führten wir 4-2.
Das Doppel versprach gegen diese Noppenkombination schwierig zu werden. Umso schöner, dass wir 7-3 in Führung gehen konnten. Leider wurde daraus ein 9-11, und auch ein kurzes Aufbäumen mit Satzbällen im 3. Satz vermochte diese Niederlage nicht mehr abzuwenden.
Somit war klar, ein Sieg von mir gegen Julian ist Pflicht, ein Sieg von Jörg gegen Ruedi äusserst wünschenswert, denn wie das Resultat bei Tinu gegen Monika ausfielen würde, wusste ich echt nicht.
Gegen Julian verlief der erste Satz zu einfach, logischerweise verlor ich danach den zweiten, fand zurück in die Spur und brachte den Sieg ins Trockene. Wenigstens das Unentschieden war gesichert. Jörg war zu diesem Zeitpunkt schon fertig gegen Ruedi. Naja, das Unentschieden hatten wir ;-). Tinu musste sich Monika beugen allerdings mit 9-11, 9-11, 13-15.

Fazit:

  • ein Sieg wäre möglich gewesen
  • eine Niederlage wäre fast Tatsache geworden
  • wir müssen mit den 2 Punkten zufrieden sein

MB2 zu Gast in Burgdorf

Wenn man am Wochenende Meisterschaftsspiele austrägt, dann sind die Chancen gut, dass es sich um ein Match gegen Burgdorf handelt. Dies war für uns auch am Samstag so, als wir in der Besetzung Ruedi, Christian und Löru gegen Leonie Breuer (D5), Gabi Gäumann-Tokar (D4) und Markus Jutzi (D2) antraten.

Es war ein komischer Tag. Zwar gelang uns ein 6:4-Sieg, aber irgendwie war die Stimmung bei uns dreien nach dem Match trotzdem eher gedämpft: bei Ruedi trotz drei Einzelsiegen, weil seine Leiste nach der OP doch mehr zwickte als erhofft; bei Löru und mir, weil wir zwar zusammen endlich den Doppelfluch von MB2 besiegten (1. Doppelsieg nach 6 Niederlagen in je 5 Sätzen), ansonsten aber nur gegen Markus punkten konnten und gegen die beiden Damen  jeweils nach sehr unkonstanten Leistungen als Verlierer von der Platte gingen.

Ruedi (3), Christian (1,5), Löru (1,5)

Buchsi’s Senioren weiter auf dem Vormarsch

Heute gibt es gleich von zwei Spielen von Buchsi’s Senioren zu berichten.

Am Mittwoch, 13. November war das Team von Solothurn (Ivo B13, Stano B12, Qani D4) zu Besuch in der Waldegg. Buchsi spielte in der Besetzung Tinu, Reto, Jörg. Trotz eines Staus auf der Autobahn trafen die Gäste aus der Ambassadoren-Stadt gerade noch rechtzeitig in der Halle ein und mussten praktisch einen Kaltstart hinlegen. Dies wussten wir resolut auszunutzen und gingen gleich uneinholbar mit 6-0 in Führung. Sämtliche Spiele mit einer Ausnahme endeten klar 3-0 für uns. Einzig mein Match gegen Ivo, der sich auf diese Saison hin auf der Vorhand kurze Noppen zulegte, war umkämpft. Im 5. Satz spielte ich solide und der Solohurner nahm häufig zu viel Risiko. Nachdem auch das Doppel eine sichere Beute für Reto und mich war, war Tinu in der letzten Runde für das Gastgeschenk besorgt. Stano, endlich in der Halle angekommen und warm gespielt, liess seinem Kontrahenten keine Chance. Reto, 3-1 gegen Ivo, und ich, 3-0 gegen Qani, brachten den 4-Punkter sicher ins Trockene. Endstand 9-1 (Tinu 2 / Reto 3,5 / Jörg 3,5).

Am letzten Freitag reisten wir (Tinu, Thony, Jörg) nach Burgdorf. Das 2. Team der Emmentaler mit Stephu C9, Martin genannt Tschoni C9 und Chrigu C8 stellten sich dem Duell. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Also ausgeglichen im Sinn von knapp, waren nur meine Matches. Tinu, der an diesem Abend das optimale Gleichgewicht zwischen Biss und Lockerheit fand, erledigte seine, ihm gestellten Aufgaben jeweils souverän in drei Sätzen. Thony konnte einige schöne Punkte verbuchen, musste sich aber letztendlich den stärkeren Gegnern geschlagen geben. Gegen Tschoni, nach mehreren abgewehrten Satzbällen im Vierten, sowie gegen Chrigu, nach insgesamt fünf abgewehrten Matchbällen im Vierten und Fünften, vermochte ich den Kopf noch aus der Schlinge zu ziehen. Gegen einen sehr gut spielenden Stephu gelang mir dieses Kunststück nicht mehr und ich musste mich in fünf Sätzen geschlagen geben. Weil auch das Doppel äusserst knapp in fünf Sätzen an die Burgdorfer ging, endete die Partie unentschieden. Ich werde mich mit den Spielbedingungen in dieser Halle wohl nie richtig anfreunden können, dafür habe ich das anschliessende Burgdorfer-Bier sofort ins Herz geschlossen.
(Tinu 3, Thony 0, Jörg 2)

Beim Tabellenführer nichts zu holen für MB2

Ohne unsere etatmässige Nummer 1 Ruedi ging es in der Besetzung Clödu, Bidu und Christian zuum ungeschlagenen Tabellenführer Aarberg III mit Christoph Lieb (C8), Serge Baumann (D5) und Roger Gobet (D5).

In der ersten Runde verlor Bidu in drei Sätzen gegen Roger und seine Noppen und auch Noppenspezialist Clödu zog gegen Aarbergs zweiten Noppenspieler, Serge, in vier Sätzen den Kürzeren. Ich selbst schnupperte an der Überraschung gegen Christoph, der dieses Jahr in der O40 immerhin schon Jörg und Tinu geschlagen hat, schaffte aber nach 2:1-Satzführung und 7:1 im 4. Satz dennoch keinen Sieg.

In der zweiten Runde wurde es nicht besser. Bidu verlor deutlich gegen Christoph, ich ebenfalls in drei Sätzen gegen Roger und auch Clödu blieb gegen Serge trotz 2:0-Satzführung der Sieg leider verwehrt.

Zu allem Überfluss ging auch noch unsere schwarze Doppelserie weiter. Obwohl Clödu und Bidu gegen Christoph und Serge phasenweise sehr gut spielten, stand am Ende im sechsten Doppel der Saison die sechste Fünfsatzniederlage zu Buche. So langsam brauchen wir wohl den Mentalcoach.

In der letzten Runde gingen Bidu und ich erneut gegen die Noppenspieler Roger und Serge unter. Clödu spielte gut und holte zumindest den Ehrenpunkt für uns. Nach dieser nicht komplett unerwarteten 1:9-Niederlage heisst es nun gegen die kommenden Gegner aus der zweiten Tabellenhälfte, Burgdorf und Grauholz, zu punkten.

3. Liga 5. Runde Buchsi 2

Wenn an einem Abend der Schlachtruf beider Equipen vollkommen gleich lautet, dann ist das schon speziell. Der Fall ist dies immer im „Buchsi-Derby“ Münchenbuchsee gegen Herzogenbuchsee. So feuerten sich in der 5. Runde der Drittligagruppe 3 sowohl Ruedi, Clödu und ich als auch Julian Maurhofer (D5), Stefan Vauthey (D5) und Janis Schenk (D1) mit „Hopp Buchsi“ an.

Bei uns hielt sich unser Senior Ruedi trotz Verletzung wieder einmal schadlos und gab in seinen drei Spielen nur einen Satz ab. Clödu hatte ebenfalls einen guten Abend: Er siegte gegen Julian sowie des Gegners Ersatzmann und Youngster Janis und verlor gegen Stefan nur knapp in fünf Sätzen. Ich startete denkbar schlecht gegen Julian (relativ klare Dreisatzniederlage), kämpfte mich gegen Stefan nach 0:2 zurück, um dann im 5. Satz trotzdem zu verlieren, gewann aber immerhin gegen Janis.

Im Doppel probierten wir die dritte Paarung aus (Clödu und ich), doch das Ergebnis war dasselbe wie immer: eine Fünfsatzniederlage. Dennoch reichte es insgesamt zu einem wichtigen 6:4-Sieg.

Ruedi 3, Clödu 2, Christian 1

 

 

Nachtrag zu Spiele 3 und 4

Vor lauter Spielen in der 1. Liga und der O40, vergass ich direkt, wann ein Bericht fällig war und wann nicht 😉

HEIMBERG 2

Der Aufsteiger aus der 2. Liga galt es nicht zu unterschätzen, v.a. nicht, da Fabio Leus aus der in die NLC aufgestiegenen Mannschaft die 2. Mannschaft verstärkt. Klassierungsmässig wiesen sie sogar 1 Punkt mehr auf.
Der Start verlief vielversprechend. Die Verwaltung eines 2-0 Satzvorsprunges gelang mir zwar gegen Fabio nicht, aber dank gutem Start im 5. Satz blieb ich doch noch siegreich. Gleichzeitig stimmten sich auch meine Teamkameraden auf den Abend ein und gewannen jeweils 3-1.

Die zweite Runde verlief erneut spannend, wenn auch überraschend klar auf dem Papier. Tinu gelang ein 3-0 gegen Fabio mit den knappest möglichen Resultaten (12-10, 12-10, 11-9). Jörg spielte souverän, ich versuchte erfolgreich Christian gar nicht gross ins Spiel kommen zu lassen.

 

Der Zeilenabstand ist hier bewusst gewählt!
Die 3. Runde war gekennzeichnet von eindeutigen sowie knappen Sätzen. Glücklicherweise behielten wir jedes Mal die Oberhand.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung (alle je 3 Siege) erkämpften wir uns das 9-1 Schlussresultat. Diese 4 Punkte positionieren uns im angestrebten Mittelfeld.

 

BURGDORF 1

Gegen den NLC-Absteiger von letzter Saison erhofften wir uns 1 Punkt. Leider kam es anders. Und dieses Mal können wir nicht mal der Halle Schuld geben, denn auf den neuen Tischen spielte es sich super.
Jörg kämpfte vergeblich gegen einen soliden Simu, Tinu vermochte Dominik kräftig zu ärgern, bis er im 5. Satz fast etwas übermotiviert wirkte und als Dominik dann in Führung ging, war das Ding gelaufen. Schade, das wäre eine tolle Überraschung gewesen. Till brachte gegen mich einen 10-6 Vorsprung nicht nach Hause und ich nahm den ersten Satz dankend entgegen. Im zweiten und dritten Satz kämpfte ich mit grossen Konzentrationsschwankungen und verlor beide Sätze zu 9 bevor der Faden komplett riss und ein Schnellzug über mich donnerte.
0-3 war nicht der gewünschte Start.

In der zweiten Runde war es erneut Tinu, der sich am längsten am Tisch halten konnte. Nach 2-1 Führung und gutem Start in den 4. Satz vermochte Simu plötzlich einen Schalter im Gehirn umzuschalten, spielte wie verwandelt und dominierte den Rest des Spiels.
0-6, die Hoffnung auf 1 Punkt hätte mancher als unrealistisch bezeichnet.

Im Doppel gingen wir sang- und klanglos unter. Für einen Punkt würde es seeehr knapp werden.

Meine Konzentration war wieder da, das solide Spiel auch und so gewann ich gegen Simu überraschend klar in 3 Sätzen. Das sollte zumindest der Ehrenpunkt des heutigen Abends sein. Jörg konnte gegen Dominik keine Stricke mehr zerreissen. Und das Spiel von T gegen T wogte hin und her, beide hatten ihre Chancen, schlussendlich gewann Till dank einer Steigerung im richtigen Moment.

Abgesehen von Erfahrung schaute heute leider nichts raus. Halt das stimmt nicht ganz, da war doch noch die Versöhnung mit der Halle ;-).

5. Runde gegen Lyss – Ein Zeitungsartikel

Idiotischer Tischtennisspieler spielt mit Schläger von Teammitglied!

Am 31.10.2019 trafen die Mannschaften des TTC Münchenbuchsee und des TTC Lyss in der 3. Liga aufeinander. Zum Spiel um die Tabellenspitze waren überraschenderweise wenig Fans angereist – der TTC Lyss brachte es auf eine Fanin, während beim TTC Münchenbuchsee niemand mitgereist war. Dennoch war die Nervosität in der Halle zu spüren. Der Gewinner dieser Partie würde die Tabellenspitze übernehmen. In der ersten Runde zeigte der TTC Münchenbuchsee gleich seine volle Stärke und gewann alle drei Spiele. Auch die zweite Runde lief klar für die Buchser. Lediglich Oli – bis dahin ungeschlagen in dieser Saison – musste sich seinem Gegner geschlagen geben. Es kam zum Doppel. Die Paarung Feigenwinter/Michel hatte sich bis dahin bewährt und in der letzten Partie viel Selbstvertrauen getankt. Seltsamerweise kamen die Buchser überhaupt nich klar und insbesondere der Starspieler Linus Feigenwinter machte für seine Verhältnisse viele Fehler. Ernüchtert mussten sie nach dem 5. Satz den Gegner die Hand schütteln. Während der Vorbereitung für die letzte Runde hallte plötzlich die Frage von Oliver Jakob durch den Raum: „Wo isch de mi Schlegr?“ Peinlich beklemmt, stellte Linus Feigenwinter fest, dass er besagten Schläger hatte und wohl auch die Doppelpartie nich mit seinem eigenen Schläger gespielt hatte. Etwas belustigt startete deshalb die letzte Partie. Oliver Jakob hatte einen etwas zu langen Tag und nach eigenen Aussagen zu wenig Energie, um noch zu gewinnen. Linus Feigenwinter gewann souverän. Bei Sascha Michel wechselten sich gute und schlechte Phasen in wahnwitzigem Tempo ab – zum Schluss überwogen aber die guten Phasen. In diesem Duell setze sich Münchenbuchsee damit mit einem 7:3 an die Tabellenspitze.

4. Runde gegen Solothurn – Ein Brief

Sehr geehrte und geschätzte Solothurner

Gerne möchten wir uns für das Spiel vom 16.10. bedanken und es kurz rekapitulieren. Wir wussten bereits im Voraus, wie stark ihr klassiert seid. In der ersten Runde vermochte dann auch nur Linus souverän zu gewinnen, während David an der Klasse des Gegners und Sascha an den Noppen des Gegners scheiterte. In der zweiten Runde machte David kurzen Prozess mit seinem Gegner und auch Linus gewann das Duell der Giganten relativ problemlos. Sascha, weiterhin auf der Suche nach seiner Form, tat sich schwer und musste sich geschlagen geben. Das Doppel schliesslich bestritt das Traumdoppel Feigenwinter/Michel, zweimaliger Gewinner des Preises Schlecht spielen und trotzdem gewinnen. Überraschenderweise spielte unser Doppel richtig gut und gewann die Partie im 4. Satz. Vor der letzten Runde stand es also 3:3 und wir wollten beide den Sieg holen. Auch Linus scheiterte am Noppenspiel des Gegners. Zum Glück war David weiterhin im Hoch und Sascha fand schliesslich auch zu einer guten Form, so dass wir mit 6:4 als Sieger von der Platte gingen. Schade für euch – gut für uns. Wir freuen uns auf die Rückrunde. Nur eine letzte Bitte: Verbrennt doch bitte den Noppenschläger.

Mit freundlichen Grüssen und bis bald

David, Linus und Sascha

Ein erfolgreicher Abend für die MB-Senioren

Am vergangenen Mittwoch traffen die MB-Senioren in der Besetzung Reto, Tinu, Jörg in der „Buchsi-Arena“ auf Burgdorf 1 mit Ludo Tokar C9, Chrus Baumann C10 und Lüku Spring B11. Es war eines von nicht weniger als 8 Aufeinandertreffen zwischen unseren beiden Vereinen in dieser Spielzeit, bezogen auf die 1. Liga und die O40 1. Liga!

Wie in der Teamsitzung vor dem Spiel besprochen, starteten wir entschlossen und aktiv in diese Partie. Reto und Tinu konnten die Vorgaben perfekt umsetzen und kamen zu ungefährdeten Siegen. Ich musste gegen Chrus, einer meiner Angstgegner, hart kämpfen. Für einmal kam ich mit seinen langen Tomahawk-Services gut zu recht und gewann in 5 Sätzen.

In der 2. Runde konnten wir die Konzentration hoch halten und den Gegnern unser Spiel aufzwingen. Reto und ich siegten jeweils 3-1. Auch bei Tinu sah es lange nach einem 4-Satz-Erfolg aus….bis er beim Stand von 10-6 vier Matchbälle versiebte. Chrus nahm das Geschenk dankend an, holte sich die Sätze 4 und 5 und damit auch den ersten Punkt für seine Farben.

Die aufkeimende Hoffnung der Burgdorfer wollten Reto und ich im Doppel sofort wieder ersticken. Doch….der Wille war zu erkennen, aber die Leistungsschwankungen zu gross. So musste MB auch im vierten Doppel der Saison den Gegnern gratulieren. Zwischenstand vor der letzten Runde 5-2.

Somit lag von einem Unentschieden bis zu einem hohen Sieg noch alles drin. Entsprechend konzentriert, gingen wir ans Werk und liessen nichts mehr anbrennen. Reto gegen Chrus, Tinu gegen Ludo und ich gegen Lüku gewannen diese Duelle jeweils klar in 3 Sätzen. Der Lohn, ein erfreulicher 8-2 Sieg.

Fazit: Dank diesen 4 Punkten haben wir uns im Mittelfeld etabliert und das Saisonziel, die Ränge 1 bis 3 sind wieder in Sichtweite.

Reto 3, Tinu 2, Jörg 3