Das Spiel der Spiele

Im zweiten Rückrundenspiel gegen Heimberg hiess es verlieren verboten. Andernfalls würden wir die rote Laterne klar übernehmen.

Die erste Runde lief leider schon mal nicht nach unserem Geschmack. Tinu verlor überraschend klar gegen Christian, und leider entschied sich Mäsä gegen Jörg sein bestes Tischtennis auszupacken. Zum Glück konnte ich mit solidem Spiel gegen einen nicht in Topform spielenden Fabio gewinnen.

In der zweiten Runde mussten wir also mindestens zwei Spiele gewinnen, sonst wäre die Aufgabe schon fast unlösbar geworden. Tinu trug seinen Teil mit einem klaren 3-0 gegen Mäsä bei, Christian verhinderte, dass ich meinen Teil auch erfüllte. Er spielte gut und hätte sein ständiges Gejammere und Geschrei gar nicht nötig gehabt, aber es half, meine Konzentration heftig zu stören.
Zum Glück konnte Jörg trotz nicht verwerteten Matchbällen im 3. Satz sich nochmals auffangen, steigerte sich im 5. Satz nochmals und gewann das Spiel gegen Fabio doch noch.

Das Doppel war keine Glanzleistung und schon waren wir 4-3 im Rückstand.
Nun waren drei Siege gefragt, wenn wir noch gewinnen wollten.
Tinu gegen Fabio und ich gegen Mäsä lagen bald mal 1-0 hinten, nur Jörg war gegen Christian im Fahrplan. Im Stile eines ICE blieb er auf der Spur und brachte seinen Match mit 3-0 ans Ziel, Tinu musste leider aufs Rangiergleis. Beim Stand von 5-4 für Heimberg, lag ich 2-1 vorne. Da zum Glück alle anderen fertig gespielt hatten, war es endlich ruhig in der Halle. Diese Ruhe wusste ich zu nutzen und brachte auch den 4. Satz ins Trockene.
Mit dem Unentschieden als Schlussresultat waren wir schlussendlich noch gut bedient und halten uns wenigstens noch im Rennen um den drittletzten Platz.

Rückrundenstart

Das erste Spiel der Rückrunde gegen Münsingen spielten wir schon im Dezember.
Gegen Tanner Aschi, Brunner Päscu und Kurras Jürgen erhofften wir uns einen Punkt. Der Start verlief gut. Jörg spielte souverän gegen Aschi, ich verlor ebenso souverän gegen Päscu, währenddem brannte ein heftiger Kampf zwischen Jürgen und Tinu. Glücklicherweise brannte das Feuer etwas heller für Tinu. Somit konnten wir sogar 2:1 in Führung gehen.

In der zweiten Runde gewann ich gegen Aschi, aber Münsingen glich dank Siegen von Jürgen gegen Jörg und Päscu gegen Tinu zum 3:3 aus.
Das Doppel verlief zwar knapp und doch hatten wir nie die Oberhand.

Die letzte Runde hätte uns beinahe noch einen zweiten Punkt beschert, aber eben nur beinahe. Jörg spielte toll gegen Päscu, verlor aber leider im 5. Satz. Tinu kämpfte sich nach 1-2 Rückstand gegen Aschi zurück ins Spiel und gewann im 5. Satz. Zur selben Zeit liess ich mir einen 2-0 Satzvorsprung durch die Finger gleiten. Einige Minuten war die Konzentration auf Tiefflug und die Sätze 3 und 4 waren weg.  Trotz erfolgreicher Rückkehr in den letzten Satz hielten die Nerven von Jürgen besser stand.
Schade, das wäre ein toller gestohlener Punkt gewesen. Aber irgendwie typisch, wenn es mal nicht so läuft, verliert man genau solche Spiele.

Rückenrundenstart gegen Kirchberg 2

Zum Rückrundenstart empfing Buchsi 2 (Clödu, Bidu und ich) das 2. Team des TTC Kirchberg mit Lukas Merz (C6), Marc Dummermuth (D4) und Freddy Oswald (D2) in Münchenbuchsee.

Nachdem wir beim Hinspiel mit einem 8:2 ein sehr starkes Ergebnis eingefahren hatten, war diesmal eine engere Begegnung zu erwarten. Und so sollte es auch kommen. Zum Auftakt gewann ich in drei Sätzen gegen Freddy, Clödu schlug Marc und Bidu verlor gegen Lukas nach 2:0-Satzführung in fünf Sätzen. In der zweiten Runde schlug Clödu Freddy in drei Sätzen, ich kämpfte gegen Lukas, hatte im vierten Satz sogar einen Matchball, doch letztlich ging die Partie an den Kirchberger. Bidu lag gegen Marc erneut 2:0 Sätze vorne, um dann unglücklicherweise erneut in fünf Sätzen zu verlieren.

3:3 vor dem Doppel. Dieses lautete Clödu und ich gegen Lukas und Marc. Nach einem katastrophalen Startsatz spielten wir im zweiten besser, verloren diesen aber in der Verlängerung und auch der dritte Satz ging an die Kirchberger. Sicherlich eines unserer schwächsten Doppel in dieser Saison, in der wir in dieser Disziplin ja sowieso wenig zustande bringen (Bilanz 2:8).

Für einen Sieg hätte es jetzt schon eine Runde mit drei Siegen gebraucht. Angesichts Clödus Glanzleistung gegen Lukas (3:1) schien dies nicht einmal unmöglich. Ich spielte gegen Marc nicht schlecht, machte mir aber zwischendurch immer wieder das Leben schwer, weshalb ich den Sieg erst nach einem anstrengenden Fünfsätzer einfahren konnte. Bidu hatte leider nicht seinen besten Tag erwischt und verlor gegen Freddy in vier Sätzen. So lautete das Endergebnis 5:5.

Clödu 3, Christian 2

 

MB2: Letztes Hinrundenspiel gegen Grenchen

Das letzte Spiel von MB2 in der Hinrunde war mal wieder ein Heimspiel. Die Gäste aus Grenchen – Michael Wilp (C7), Ralf Graf (D5) und Armin Buser (D2) – liessen sich Zeit mit ihrer Ankunft, waren aber letztlich doch mehr oder weniger rechtzeitig spielbereit. WIr schonten erneut Ruedi und spielten wie gegen Grauholz in der Besetzung Clödu, Bidu und ich.

Mit neuem Selbstvertrauen im Rücken liess ich in der ersten Runde Armin keine Chance. Clödu kam noch nicht so richtig auf Touren, hatte mit Michael aber auch einen starken Gegner. Bidu spielte einen langen ersten Satz gegen Ralf, verlor diesen aber und in der Folge auch das Match. In der zweiten Runde erledigte Clödu die Pflichtaufgabe gegen Armin. Bidu gewann gegen Michael immerhin eine Satz und hielt phasenweise gut mit, musste sich aber geschlagen geben. Ich startet furios gegen Ralf, gewann den ersten Satz, dominierte zunächst auch Satz 2, gab diesen aber unglücklich doch noch ab. Auch in den Sätzen drei und vier lag ich jeweils mindestens vier Punkte vorne, um sie dann doch noch zu verlieren. Eine ärgerliche Niederlage. Zwischenstand 2:4.

Im Doppel traten dann Bidu und ich gegen Michael und Ralf an, die zu den besten Doppeln unserer Gruppe zählen. Nach einem verlorenen ersten Satz gestalteten wir die Partie sehr eng, spielten in meinen Augen eigentlich besser als der Gegner, hatten aber nicht das nötige Glück. Nach dieser Viersatzniederlage lagen wir demnach schon 2:5 zurück.

Ich war nach diesen beiden Niederlagen so angefressen, dass dann gegen Michael fast gar nichts mehr ging. Bidu gewann klar in drei Sätzen gegen Armin. Clödu hängte sich nach klar verlorenem Startsatz gegen Ralf voll rein und spielte eine klasse Partie, die er schlussendlich auch in vier Sätzen gewann. Am Ende hiess es also 6:4 für Grenchen.

Clödu 2, Bidu 1, Christian 1

MB2 auch ohne seine Nummer 1 erfolgreich

Beim zweiten Auswärtsspiel innert sieben Tag trat MB2 mit deutlich durchgewürfelter Aufstellung an. Clödu war nach seiner Pause gegen Burgdorf wieder mit dabei und Bidu sprang kurzfristig für unsere Nummer 1 Ruedi ein. Einzige Konstante: meine Wenigkeit. Der Gastgeber Grauholz spielte wie eh und je in der Besetzung Manuel von Gunten (D4), Roger Beutter (D4) und Kurt Sutter (D3).

Claudio musste gleich in der ersten Runde gegen Kurt ran, gegen dessen zwei Antitops zu spielen, nie einfach und nie besonders spassig ist. Auch Materialspezialist Clödu hatte seine liebe Mühe und lag zwischenzeitlich 1:2 Sätze hinten, blieb aber konzentriert und holte Satz 5 dann recht klar mit 11:4. Bidu verlor gegen Roger den ersten Satz, fand dann aber gut ins Spiel und holte in vier Sätzen den zweiten Punkt. Ich spielte gegen Grauholz Besten, Manuel, gegen den ich bisher noch nicht gewonnen habe. Nach verlorenem Startsatz kam ich besser ins Spiel und holte die knappen Sätze 2 und 3. Satz 4 ging dann wieder verloren, aber irgendwie war heute mehr Spielglück vorhanden als in den Vorwochen und ich konnte Satz 5 für mich entscheiden. 3:0!

In der zweiten Runde rehabilitierte sich Manuel dann sogleich und liess Clödu keine Chance. Bidu hatte gegen Kurt ebenfalls Mühe, verlor die beiden ersten Sätze, blieb aber ruhig und holte sich das Match schlussendlich doch. Bei mir lief es nach dem Startsieg im Rücken plötzlich bestens (verrückte Psychologie) und ich besiegte Roger recht souverän in drei Sätzen. 5:1.

Nach der Beendigung der schwarzen Doppelserie (fünf Fünfsatzniederlagen in Folge) am Samstag zuvor scheint der Bann nun tatsächlich gebrochen, denn Bidu und ich gewannen das Doppel sogar in vier (!) Sätzen. 6:1.

Nun kam bei mir sogar leise Hoffnung auf unerwartete vier Punkte auf. Manuel versuchte, dagegen zu halten, und schlug Bidu in drei Sätzen. Ich gab gegen Kurt wie immer den ersten Satz ab, gewöhnte mich dann aber an sein Spiel und zitterte mich „souverän“ in vier Sätzen zum Matchgewinn. Clödu machte es spannend, verlor Satz 1 und 2, machte dann die nötigen taktischen Anpassungen und stellte letztlich mit seinem Matchgewinn den 8:2-Sieg sicher!

Christian 3,5; Bidu 2,5; Clödu 2

Verdrängen hilft nicht

Die Resultate aus den Spielen 5 bis 7 sind leider gar nicht so ausgefallen, wie wir uns das erhofften, aber verdrängen hilft auch nicht! Deshalb liefere ich die Berichte jetzt noch nach 🙂

Herzogenbuchsee auswärts: 2-8
Das Resultat von 8-2 für die Heimmannschaft ist zwar verdient, aber aus unserer Sicht äusserst unglücklich gelaufen. Wir spielten alle drei ziemlich gut an diesem Abend und verloren zu hoch.
Tinu hatte etwas Pech, verlor er doch einige Sätze nur jeweils mit 2 Punkten, Jüre Herzig findet langsam seine Form von vor 20 Jahren wieder (oder sind es schon 25?) und spielte „cheibestarch“, nur Jörg konnte ihm die Stirn bieten. Ich holte zwar einen 0-2 Satzrückstand auf, um dann im 5. nicht mehr das Beste abrufen zu können und schon war der Satz und der Match weg.
Immerhin schlug ich zum ersten Mal überhaupt Marcus Rauch, wenn auch erst in der Verlängerung im 5. Satz, aber bisher kam ich glaube ich noch nie in einen Vierten!

1 Punkt haben wir budgetiert, 0 gemacht trotz gutem Widerstand

 

Solothurn auswärts: 1-9
Nachdem wir eine Woche vorher den Solothurner-Senioren eine Abreibung verpassten (siehe Bericht O40 von Jörg), hofften wir auf ein ähnlich tolles Spiel in Solothurn. Allerdings spielte nur Ivo auch 1. Liga, Stano war nicht da, Rudy und Chi ergänzten das Team, das somit deutlich stärker einzustufen war als letzte Woche.
Im Spiel gegen Ivo waren die deutlichen Satzresultate etwas überraschend, das Spiel kippte hin und her, und am Schluss doch noch auf meine Seite. Tinu und Jörg konnten ihre Gegner kitzeln, aber mehr nicht.

Danach kam Hoffnung auf im Spiel Tinu gegen Ivo nach gewonnenem 1. Satz. Sie wurde gleich im Keim erstickt mit klaren Satzresultaten für Ivo, der im knapperen 4. Satz den Sack schloss. Währenddessen spielte Rudi sein Bollwerk Ping-Pong, woran Jörg nicht vorbei kam. Nach einer 2-0 Satzführung liess ich ungern aber gezwungenermassen Chi herankommen, bäumte mich im 5. Satz nochmals auf, aber die zu hohe Quote „unforced errors“ gaben den Ausschlag zu seinen Gunsten.

Im Doppel keimte ein zweites Mal Hoffnung auf nach überraschend gewonnenem ersten Satz. Die Reaktion liess auch hier nicht auf sich warten, unsere Gegenreaktion war zu bescheiden.
In der letzten Runde mussten also noch 2 Siege her, um einen Punkt zu stehlen.
Wir hatten ein paar Höhen, aber die reichten nicht aus. So mussten wir wieder mit hängenden Köpfen nach Hause

Aarberg 2 zu Hause: 5-5
Zu Hause haben wir diese Saison eigentlich recht gut gespielt und deshalb erhofften wir uns 3 Punkte gegen einen direkten Konkurrenten gegen den Abstieg. Zum Schluss mussten wir froh sein, dass die Aarberger nur 2 Punkte nach Hause nahmen.

Aber alles der Reihe nach.
Monika gewann ihre 3 Spiele relativ klar, nur Jörg schaffte es in den 5. Satz. Auffällig ist, dass bei ihren Spielen in 11 gespielten Sätzen nur 2 mit mehr als 2 Punkten Differenz entschieden wurden!! Die einzelnen Sätze waren also sehr umkämpft, aber am Schluss rockten die Noppen.
Immerhin führten wir nach der 1. Runde mit 2-1, dank einem klaren Sieg von Jörg gegen Julian und einem alles andere als eindeutigen Sieg von Tinu gegen Ruedi. Letzterer hatte im 4. Satz 3 Matchbälle (7-10), verlor gegen einen aggressiven Tinu jedoch mit 12-10. Auch im letzten Satz riss Tinu mit einer Steigerung gegen Satzende das Eisen nochmals aus dem Feuer.
In der zweiten Runde gewann Tinu klar gegen Julian, Jörg verlor leider im 5. Satz gegen Monika und ich lag gegen Ruedi im 5. Satz beim Seitenwechsel 0-5 hinten. Mit Wut und Frust im Bauch über den schlechten Start, meldete sich die Lockerheit (jetzt kann ich ja mehr Risiko spielen, ist ja eh verloren) und der Biss (Sch…, wir brauchen Punkte), beides zusammen führte zum 12-10 für mich. Somit führten wir 4-2.
Das Doppel versprach gegen diese Noppenkombination schwierig zu werden. Umso schöner, dass wir 7-3 in Führung gehen konnten. Leider wurde daraus ein 9-11, und auch ein kurzes Aufbäumen mit Satzbällen im 3. Satz vermochte diese Niederlage nicht mehr abzuwenden.
Somit war klar, ein Sieg von mir gegen Julian ist Pflicht, ein Sieg von Jörg gegen Ruedi äusserst wünschenswert, denn wie das Resultat bei Tinu gegen Monika ausfielen würde, wusste ich echt nicht.
Gegen Julian verlief der erste Satz zu einfach, logischerweise verlor ich danach den zweiten, fand zurück in die Spur und brachte den Sieg ins Trockene. Wenigstens das Unentschieden war gesichert. Jörg war zu diesem Zeitpunkt schon fertig gegen Ruedi. Naja, das Unentschieden hatten wir ;-). Tinu musste sich Monika beugen allerdings mit 9-11, 9-11, 13-15.

Fazit:

  • ein Sieg wäre möglich gewesen
  • eine Niederlage wäre fast Tatsache geworden
  • wir müssen mit den 2 Punkten zufrieden sein

MB2 zu Gast in Burgdorf

Wenn man am Wochenende Meisterschaftsspiele austrägt, dann sind die Chancen gut, dass es sich um ein Match gegen Burgdorf handelt. Dies war für uns auch am Samstag so, als wir in der Besetzung Ruedi, Christian und Löru gegen Leonie Breuer (D5), Gabi Gäumann-Tokar (D4) und Markus Jutzi (D2) antraten.

Es war ein komischer Tag. Zwar gelang uns ein 6:4-Sieg, aber irgendwie war die Stimmung bei uns dreien nach dem Match trotzdem eher gedämpft: bei Ruedi trotz drei Einzelsiegen, weil seine Leiste nach der OP doch mehr zwickte als erhofft; bei Löru und mir, weil wir zwar zusammen endlich den Doppelfluch von MB2 besiegten (1. Doppelsieg nach 6 Niederlagen in je 5 Sätzen), ansonsten aber nur gegen Markus punkten konnten und gegen die beiden Damen  jeweils nach sehr unkonstanten Leistungen als Verlierer von der Platte gingen.

Ruedi (3), Christian (1,5), Löru (1,5)

Buchsi’s Senioren weiter auf dem Vormarsch

Heute gibt es gleich von zwei Spielen von Buchsi’s Senioren zu berichten.

Am Mittwoch, 13. November war das Team von Solothurn (Ivo B13, Stano B12, Qani D4) zu Besuch in der Waldegg. Buchsi spielte in der Besetzung Tinu, Reto, Jörg. Trotz eines Staus auf der Autobahn trafen die Gäste aus der Ambassadoren-Stadt gerade noch rechtzeitig in der Halle ein und mussten praktisch einen Kaltstart hinlegen. Dies wussten wir resolut auszunutzen und gingen gleich uneinholbar mit 6-0 in Führung. Sämtliche Spiele mit einer Ausnahme endeten klar 3-0 für uns. Einzig mein Match gegen Ivo, der sich auf diese Saison hin auf der Vorhand kurze Noppen zulegte, war umkämpft. Im 5. Satz spielte ich solide und der Solohurner nahm häufig zu viel Risiko. Nachdem auch das Doppel eine sichere Beute für Reto und mich war, war Tinu in der letzten Runde für das Gastgeschenk besorgt. Stano, endlich in der Halle angekommen und warm gespielt, liess seinem Kontrahenten keine Chance. Reto, 3-1 gegen Ivo, und ich, 3-0 gegen Qani, brachten den 4-Punkter sicher ins Trockene. Endstand 9-1 (Tinu 2 / Reto 3,5 / Jörg 3,5).

Am letzten Freitag reisten wir (Tinu, Thony, Jörg) nach Burgdorf. Das 2. Team der Emmentaler mit Stephu C9, Martin genannt Tschoni C9 und Chrigu C8 stellten sich dem Duell. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Also ausgeglichen im Sinn von knapp, waren nur meine Matches. Tinu, der an diesem Abend das optimale Gleichgewicht zwischen Biss und Lockerheit fand, erledigte seine, ihm gestellten Aufgaben jeweils souverän in drei Sätzen. Thony konnte einige schöne Punkte verbuchen, musste sich aber letztendlich den stärkeren Gegnern geschlagen geben. Gegen Tschoni, nach mehreren abgewehrten Satzbällen im Vierten, sowie gegen Chrigu, nach insgesamt fünf abgewehrten Matchbällen im Vierten und Fünften, vermochte ich den Kopf noch aus der Schlinge zu ziehen. Gegen einen sehr gut spielenden Stephu gelang mir dieses Kunststück nicht mehr und ich musste mich in fünf Sätzen geschlagen geben. Weil auch das Doppel äusserst knapp in fünf Sätzen an die Burgdorfer ging, endete die Partie unentschieden. Ich werde mich mit den Spielbedingungen in dieser Halle wohl nie richtig anfreunden können, dafür habe ich das anschliessende Burgdorfer-Bier sofort ins Herz geschlossen.
(Tinu 3, Thony 0, Jörg 2)

Beim Tabellenführer nichts zu holen für MB2

Ohne unsere etatmässige Nummer 1 Ruedi ging es in der Besetzung Clödu, Bidu und Christian zuum ungeschlagenen Tabellenführer Aarberg III mit Christoph Lieb (C8), Serge Baumann (D5) und Roger Gobet (D5).

In der ersten Runde verlor Bidu in drei Sätzen gegen Roger und seine Noppen und auch Noppenspezialist Clödu zog gegen Aarbergs zweiten Noppenspieler, Serge, in vier Sätzen den Kürzeren. Ich selbst schnupperte an der Überraschung gegen Christoph, der dieses Jahr in der O40 immerhin schon Jörg und Tinu geschlagen hat, schaffte aber nach 2:1-Satzführung und 7:1 im 4. Satz dennoch keinen Sieg.

In der zweiten Runde wurde es nicht besser. Bidu verlor deutlich gegen Christoph, ich ebenfalls in drei Sätzen gegen Roger und auch Clödu blieb gegen Serge trotz 2:0-Satzführung der Sieg leider verwehrt.

Zu allem Überfluss ging auch noch unsere schwarze Doppelserie weiter. Obwohl Clödu und Bidu gegen Christoph und Serge phasenweise sehr gut spielten, stand am Ende im sechsten Doppel der Saison die sechste Fünfsatzniederlage zu Buche. So langsam brauchen wir wohl den Mentalcoach.

In der letzten Runde gingen Bidu und ich erneut gegen die Noppenspieler Roger und Serge unter. Clödu spielte gut und holte zumindest den Ehrenpunkt für uns. Nach dieser nicht komplett unerwarteten 1:9-Niederlage heisst es nun gegen die kommenden Gegner aus der zweiten Tabellenhälfte, Burgdorf und Grauholz, zu punkten.

3. Liga 5. Runde Buchsi 2

Wenn an einem Abend der Schlachtruf beider Equipen vollkommen gleich lautet, dann ist das schon speziell. Der Fall ist dies immer im „Buchsi-Derby“ Münchenbuchsee gegen Herzogenbuchsee. So feuerten sich in der 5. Runde der Drittligagruppe 3 sowohl Ruedi, Clödu und ich als auch Julian Maurhofer (D5), Stefan Vauthey (D5) und Janis Schenk (D1) mit „Hopp Buchsi“ an.

Bei uns hielt sich unser Senior Ruedi trotz Verletzung wieder einmal schadlos und gab in seinen drei Spielen nur einen Satz ab. Clödu hatte ebenfalls einen guten Abend: Er siegte gegen Julian sowie des Gegners Ersatzmann und Youngster Janis und verlor gegen Stefan nur knapp in fünf Sätzen. Ich startete denkbar schlecht gegen Julian (relativ klare Dreisatzniederlage), kämpfte mich gegen Stefan nach 0:2 zurück, um dann im 5. Satz trotzdem zu verlieren, gewann aber immerhin gegen Janis.

Im Doppel probierten wir die dritte Paarung aus (Clödu und ich), doch das Ergebnis war dasselbe wie immer: eine Fünfsatzniederlage. Dennoch reichte es insgesamt zu einem wichtigen 6:4-Sieg.

Ruedi 3, Clödu 2, Christian 1