Der Aufwärtstrend geht weiter……

Am 30.01.2019 spielten wir zu hause gegen den Tabellennachbar Solothurn IV welcher ersatzgeschwächt antreten musste. Bei Solothurn spielten Hanspeter (C6), Joel (D4) und, Claudio’s und Bidu’s Lieblingsgegner, Qani (D3).

Entgegen den Erwartungen gelang der Auftakt in diese Partie sehr erfolgreich. Schon nach kurzer Zeit Stand es 3:0 (nach der 1. Runde), 6:0 (nach der 2. Runde) und sogar 7:0 (nach dem Doppel) für uns. Zu erwähnen ist hier vor allem, dass die Uhr erst 20:30 Uhr anzeigte und bis zu diesem Zeitpunkt weder Ruedi noch Christian und Clödu einen Satz abgeben mussten. Dies war also eine kleinere Machtdemonstration und man fragte sich bereits wie wir in der Vorrunde doch relativ viele Spiele überhaupt verlieren konnten (Ruedi mal ausgenommen ;-)).

Die 3. Runde ging dann nicht mehr so locker aus dem Handgelenk. Ruedi gewann zwar wiederum sehr, sehr deutlich gegen Joel aber Christian und Clödu (gegen seinen Lieblingsgegner) taten sich doch sehr schwer. Christian verlor dann leider nach harten Kampf gegen den mit viel Erfahrung ausgestatteten Hanspeter im 4. Satz. Clödu konnte sich für die blamable Vorrunden-Niederlage gegen Qani im 5. Satz sehr knapp revanchieren.

Dies war bereits der zweite 4er nacheinander und langsam oder sicher können wir uns sogar gegen (ganz) oben orientieren. Nach Verlustpunkten sind wir aktuell noch 4 Punkte hinter dem Leader Pieterlen an 5. Stelle. In dieser Gruppe wird es also sicher noch sehr spannend. Als nächstes wartet jetzt aber das unmittelbar vor uns klassierte Aarberg auf uns……. aber, wenn es auch dort einen 4er geben sollte……. man weiss ja nie was dann noch alles möglich ist…… Träumen sei erlaubt !!

Ruedi, 3.5 / Christian 2.5 / Clödu 3

Wichtiger Sieg gegen Bern

Gestern stand ein wichtiges Spiel der Rückrunde an. Sollten wir uns gegen den Tabellenvorletzten Bern einen Sieg sichern können, würden wir komfortable 10 Punkte Vorsprung auf Platz 8 ausweisen.

Beim Eintreffen im Kleefeld war schnell klar, dass mein Angstgegner Thömu Hügli nicht spielen würde, da er sich im Januar einer Operation unterziehen musste. An dieser Stelle gute Besserung!!
Trotzdem war klar, dass das wahrscheinlich kein einfaches Spiel werden würde. Jürgen spielt eine super Saison und ist nahe an der B15-Klassierung, Matthias kannte ich noch nicht, wurde aber von meinen Mitspielern vorgewarnt und die Nummer 3, Adrian, spielte mit Antitop auf der Vorhand ohne Schnittanfälligkeit. Und das alles in der Kleefelder Sauna.

In der ersten Runde kam es gleich zur Direktbegegnung gegen Jürgen, der mein Spiel ebenso wenig mag, wie ich seins ;-). Die Spielverhältnisse waren deutlich besser als erwartet, die Halle nimmt den Spin sehr gut an, und es war weniger heiss als auch schon. Somit konnte ich die ersten zwei Sätze für mich entscheiden, den dritten hatte ich nach einem 4-Punkte Rückstand schon fast abgehackt, bis ich eine Eingebung hatte und mit einer Servicevariante gleich zwei direkte Punkte buchen konnte. Die kurzfristige Frustration bei Jürgen konnte ich ausnützen und gewann den Satz doch noch in der Verlängerung.
Tinu kämpfte sich gegen Matthias nach einem 0-2 Satzrückstand nochmals ins Spiel zurück, Zwei Faktoren führten dann leider doch zur Niederlage im 4. Satz: Erstens liess Tinu zu viele Mögilchkeiten aus und zweitens liess sichMatthias von den Noppen wenig beirren und spielte sehr klever.
Jörg spielte solide und gewann sein Spiel gegen Adrian. Zwischenstand 2-1, wir lagen im Fahrplan.

Die zweite Runde ging relativ schnell. Noppen gegen Anti: 3-0, Jörg vermochte trotz hartnäckiger Gegenwehr gegen Jürgen nicht bestehen, und ich konnte Matthias erstaunlich gut meinen Stempel aufdrücken. 4-2, der Kurs stimmte noch.

Das Doppel überliess – für uns überraschend – Jürgen seinen beiden Mitspielern. Entsprechend liessen Jörg und ich nichts anbrennen.
Jetzt brauchten wir nur noch einen Sieg für die wichtigen drei Punkte.

Bei mir lief’s problemlos gegen den Adrian. Nach dem klaren 2-0 war der Sieg schon riechbar, doch dann verstopfte sich meine Nase. Vor lauter „glüüsle“, wie’s bei Tinu und Jörg lief, musste ich den 3. Satz 1-11 abgeben! Was Adrian beflügelte, führte bei mir doch zu ein paar Vorsichtsgedanken und Unsicherheiten. Dies und die Tatsache, dass Jörg am Nebentisch den dritten Satz hochspannend mit 15-13 zu Ende und unseren Sieg ins Trockene brachte, führte dazu, dass ich auch noch den 4. Satz verlor. Derweil erkämpfte sich Tinu einen 2-1 Vorsprung trotz einer Klatsche im ersten Satz.
Der Geruch der möglichen 4 Punkte war effizienter als jeder Otrivin-Spray. Ich fand in mein Spiel zurück und gewann den 5. Satz klar. Jetzt lag alles an Tinu. Das Glück kam ihm etwas zu Hilfe. Im dritten Satz erhielt Jürgen einen Ball voll ins Auge und musste halbblind mit tränendem Auge weiterspielen. Ohne Mitleid zog Tinu sein Ding durch und konnte das Spiel im knappen vierten Satz beenden.

Dank diesen vier Punkten katapultierten wir uns kurzfristig auf den 4. Platz.

Als erstes Fazit der Saison stellen wir erfreulicherweise fest, dass wir gegen die 3 Mannschaften auf den Plätzen 8 bis 10 alle Spiele siegreich gestalten konnten und in der Vorrunde 11 und in der Rückrunde 10 Punkte holten. Mit einem Exploit im einen oder anderen Spiel gegen die nächsten fünf Mannschaften könnten wir sogar noch um Platz 4 kämpfen, da sich im Moment die Plätze 4 bis 7 innerhalb von 3 Punkten befinden.

Jörg 2.5, Tinu 2, Reto 3.5

4. Liga: Spitzenkampf in der Gruppe 5

Man kommt sich schon etwas alt vor, wenn alleine älter ist als alle drei Gegenspieler zusammen…

Zum Glück fand gleichzeitig in der anderen Hälfte der Halle ein NLC-Spiel statt; zusammen mit dem 12jährigen B15-Akteur von Rio Star Muttenz brachten es die vier Jungs zusammen dann doch auf O50.

Um unsere Spitzenposition in der Tabelle zu halten, galt es zu punkten, liegen die Burgdorfer doch auf dem zweiten Platz. In diesem Club wird anscheinend schon sehr gut gearbeitet, und jeder Match gegen sie ist eine erfreuliche Sache (ausser vielleicht, wenn man am Samstag Nachmittag hinfahren muss, was diesmal zum Glück nicht der Fall war). 10 Herren-, 2 Damen und 4 Seniorenmannschaften ist beeindruckend und deutlich mehr als wir, als wir noch der grösste Club im MTTV waren.

Wie auch immer: die erste Runde gelang uns ganz gut, und wir gingen 2:1 in Führung. Nach der zweiten mussten wir allerdings froh sein, dass es 3:3 stand, denn ich konnte gegen ihren „Teamsenior“ den letzten Satz erst in der Verlängerung gewinnen.

„Das Doppel ist ein Punkt“, pflegte Willi Barnetta jeweils zu sagen, und wo er recht hat … David und ich spielten zwar nicht allzu schlecht, aber gegen das gut eingespielte Burgdorfer Doppel war nichts
zu machen.

Also mussten wir die letzte Runde für ein Unentschieden 2:1 gewinnen. Bei Claude stand es nach zwei Sätzen 1:1, aber er meinte nur: „Ich werde gewinnen“. Es zeigte sich, dass er die Lage gut
einschätzen konnte: nachdem er den dritten in der Verlängerung gewonnen hatte und den vierten ebenfalls in der Verlängerung verloren, setzte er sich im fünften Satz 18:16 durch.

Ich hatte aber gegen den Junior der drei Junioren keine Chance, und David verlor seinen Entscheidungssatz 11:9.

Somit stand es am Ende 6:4 für Burgdorf, und unser Vorsprung ist auf 2 Pünktchen geschmolzen. Der Rest der Saison dürfte spannend werden!

Rückrundenspiel gegen Lyss 3

Nachdem Ruedi, Bidu und ich in Lyss doch noch die Stegmatt-Halle und vorallem den Parkplatz gefunden haben, durften wir nach längerem Fussmarsch in der sehr gut geheizten Halle gegen Jürg (D3), Markus (D2) und Heinz (C6) antreten. In der ersten Runde konnten wir alle unsere Matches mehr (Ruedi und Bidu) oder weniger (Clödu) gewinnen. Nach der zweiten Runde führten wir erstaunlicherweise bereits mit 5:1. Einzig Bidu musste sich nach heroischen Kampf gegen Heinz knapp im 5ten Satz geschlagen geben. Wenn es läuft dann läuft es……. Ruedi und Clödu feierten einen Premiere-Sieg im Doppel. Bis jetzt (die letzten 10 Jahre) funktionierte diese Kombination ja überhaupt nicht. Anscheinend sind aber beide, trotzt fortgeschrittenem Alter, noch lernfähig. Die letzte Runde war dann wieder eine ziemlich klare Sache und wir konnten verdient 4 Punkte aus Lyss entführen und liegen somit 15 Punkte vor diesem Gegner welcher aktuell auf dem drittletzten Platz liegt.

Ruedi 3.5 / Clödu 3.5 / Bidu 2

„Sch*% Tischtennisgötter“ – Oli, 28.01.2019 im Match gegen Solothurn

Die Beiträge von MB 3 gingen in letzter Zeit etwas vergessen, die Schuld daran sieht der Autor beim Team-Capitain, weil dieser keine Reminder und Aufforderungen zur Textanfertigung geschickt hat 😀 MB 3 läuft in der Rückrunde zu Hochform auf – manche behaupten, das schon immer vorhandene Talent ist endlich erwacht. Bereits aus zwei der drei gespielten Partien der Rückrunde konnten wir 4 Punkte mitnehmen (9:1 gegen Brügg und 8:2 gegen Lyss). Beide Begegnungen lassen sich kurz zusammenfassen:

Wir waren einfach zu stark!

Enthusiastisch kamen wir also aus den ersten zwei Duellen, wussten aber auch, dass uns mit Solothurn der klare Gruppenleader bevorsteht. Wir empfingen die Solothurner am Montag bei uns Zuhause und waren bereit. Beziehungsweise war Linus bereit, weil Sascha und Oli geradeso pünktlich, Zweifler behaupten etwas zu spät, kamen. Linus erfüllte seine Aufgabe als Team-Captain aber wunderbar und hiess die Gegner willkommen – auch wenn der Autor nicht zugegen war, ist er sich sicher, dass es sich um eine inbrünstige Ansprache handelte. Nach kurzem Einspielen begaben wir uns an die Tische, und siehe da, es stand 2:1 für MB 3 nach der ersten Runde. Oli musste sich in einem fünften Satz geschlagen geben, Linus und Sascha konnten ihre Spiele souverän gewinnen. In der zweiten Runde wurde es spannend. Sascha verlor mehr oder weniger ansatzlos, Linus gewann wiederum souverän und Oli lieferte sich eines der epischsten und  längsten Duelle, die je in der Waldegg-Halle gespielt wurden. Oli ging schnell 2:0 in Führung und alles schien im Lot. Der Solothurner startete daraufhin eine unglaubliche Aufholjagd und gewann den dritten Satz. Da im Anschluss beide fanden, dass ein Satz auf 11 doch eigentlich zu kurz ist und Tischtennis viel eher auf 19 gespielt werden sollte, zog sich der vierte Satz mit ständig wechselnden Satzbällen in die Länge und war an Spannung nicht zu überbieten. In dieser Zitterpartie konnte der Solothurner sich leider den vierten Satz sichern, ein weiterer musste her. Auch das Zuschauen war anstrengend, als Oli und sein Gegner starteten und die Enttäuschung gross, dass kein Popcorn zu Händen war. Auch hier schenkten sie sich nichts. Leider waren die Tischtennisgötter uns nicht hold – an dieser Stelle grossen Dank an MB 1, dass ihr unser Glück schon aufgebraucht habt, ein Kantenball wäre gelegen gekommen ;D – und Oli verlor bereits sein zweites Match an diesem Abend im fünften Satz. Im Doppel anschliessend spielten Linus und Sascha gross auf. Toll, beständig, elegant und gutaussehend sind nur einige Adjektive, um ihre Performance zu beschreiben. In der letzten Runde zeigte Solothurn nochmal seine Stärke. Sowohl Oli und Sascha konnten keinen Sieg verbuchen. Linus sicherte uns mit seinem Sieg das 5:5, heisst 2 Punkte gegen den Tabellenleader. Wir haben mit keinen Punkten gerechnet. Angespornt von diesem Erfolg, hofft MB 3, dass es seine Leistungen in der Rückrunde weiterziehen kann.

 

Den Tischtennisgöttern sei Dank

Da Tinu sich letzte Woche im Engadin vergnügen wollte, mussten wir den Match gegen Aarberg2 verschieben. Sie waren so freundlich, uns für unser Heimspiel in Ihrer Halle zu begrüssen, sonst hätten wir kein Datum gefunden. 

Der Fahrplan war klar, wenn möglich 3 Punkte nach Hause bringen (alle gewinnen wenn möglich gegen Steiner Ruedi und Daniel Aebi, alle dürfen gegen Monika Göggel verlieren), mit einem Unentschieden hätten wir auch leben können.

Nun denn, die erste Runde brachte uns gleich leicht vom Kurs ab, Tinu verlor gegen Ruedi 3-0, Jörg kam gegen Monika gar nie recht ins Spiel und ich musste im Duell der Präsidenten gegen Daniel einen 0-2 Rückstand wettmachen. Dank einer Steigerung im Spiel sowie taktischen Massnahmen gewann ich die Sätze 3 und 4 klar bevor ich gegen Schluss des 5. Satzes Daniel mit einer Servicevariante in Bedrängnis bringen und den Sieg nach Hause schaukeln konnte.

Die zweite Runde brachte uns noch weiter vom Kurs ab. Diesmal war ich schuld!! Ich verlor gegen Ruedi klar 3-0. Heute fand ich mich mit seinen Noppen auf der Rückhand überhaupt nicht zurecht und offenbar spielte er Klassen besser als letzte Woche bei den Senioren. Diese Aussage stammt von Jörg und wurde von Ruedi selber auch bestätigt. Da Tinu sich von Monika ebenfalls bezwingen lassen musste, waren wir froh, dass wenigstens Jörg den spannenden Zweikampf gegen Daniel gewann. Zwischenstand also 2-4 🙁

Nach harzigem Start im Doppel gewannen wir doch noch den ersten Satz, jedoch nur um in den nächsten beiden Sätze das Nachsehen zu haben. Im vierten Satz wogte das Spiel hin und her, wir mussten sogar einen Matchball abwehren, um den Satz ins Trockene zu bringen. Auch der 5. Satz war wiederum knapp, ging mit 11-9 knapp zu unseren Gunsten aus.
Wir lagen also nur noch 3-4 hinten. Zwei mussten gewinnen, um das Unentschieden zu sichern.

Die letzte Runde war an Spannung kaum zu überbieten. Ich geriet 0-1 in Rückstand gegen Monika, meine Mitspieler gewannen jeweils ihren ersten Satz.
Dann schaffte ich es nicht, einen 8-3 Vorsprung über die Runden zu bringen. 0-2 Rückstand, und dieses Mal zogen meine Jungs mit. Bei beiden stand es also 1-1.
Dank souveränem und konzentriertem Spiel gewann ich mit 11-1 den 3. Satz. Jörg verlor und lag 1-2 zurück, Tinu führte 2-1.
Tinu brachte schliesslich sein Spiel ins Trockene, aber bei Jörg und mir sah es nicht gut aus. Beide wehrten Matchbälle ab, retteten sich in die Verlängerung, und gewannen diese. Es kam also zwei Mal zum Showdown im 5. Satz.

Damit die Spannung noch steigt, muss ich hier kurz einen Dank einschieben. Ich danke sämtlichen Tischtennisgöttern, die heute Abend zuschauten!!! Ich hatte im 4. Satz gegen Monika (15-13 für mich) zwischen 8-10 Kanten- oder Netzbälle, sie nur einen einzigen. Ohne so viel Glück, hätte Aarberg zu diesem Zeitpunkt mindestens ein Unentschieden gesichert gehabt.
Einschub beendet.

Kommen wir also zum Showdown: Einem Hammerstart (5-0 beim Seitenwechsel; der Ärger über meine ganzen Glücksbälle in Satz 4 hallte wahrscheinlich noch in Monika nach) folgte solides Spiel wie im 3. Satz und ein sicherer Sieg. Das Unentschieden war gerettet!
Aber es kam noch besser, Ruedi hatte Jörg’s Entschlossenheit nichts mehr entgegen zu setzen.
Wer hätte gedacht, dass wir den 2-4 Rückstand noch in einen 6-4 Sieg ummünzen könnten.

Fazit: Heute hätten wir ebenso 3 Punkte abgeben können.
Dank diesem äussersten glücklichen Sieg sind wir jetzt 5 Punkte vor Platz 8 bei einem Spiel weniger. Diese Distanz sollte uns viel Luft geben gegen den Abstieg.

Morgen geht’s zu Hause gleich wieder an die Platten und zwar gegen Solothurn. Wir werden versuchen, einen Punkt zu ergattern.

Jörg 2.5, Tinu 1, Reto 2.5

Knapper Sieg gegen Aarberg

Am vergangenen Mittwoch ging es für das O40-Team (Ruedi, Thony, Jörg) gegen das abstiegsgefährdete Aarberg. Die Seeländer spielten in der Besetzung Ruedi C9, Christoph C8, Serge C7.

Thony startete gegen Serge (VH Anti und RH Noppen). Er konnte einige schöne Punkte für sich verbuchen, aber ein Satzgewinn lag leider nicht drin. Das Matchblatt bestimmte, dass ich gegen Ruedi (VH normal und RH Noppen) beginnen musste. Die beiden ersten Sätze waren umkämpft. Trotz Führungen von 9-5 und 10-7 musste ich jeweils den Weg über die Verlängerung nehmen. Im Dritten liess ich nichts mehr anbrennen und gewann 11-7. Ein wichtiger Sieg auch hinsichtlich des 1. Liga-Spiels vom kommenden Dienstag gegen den gleichen Gegner. Ruedi bekam es in der 1. Runde mit Christoph (VH normal und RH normal) zu tun. Dieses Duell war in der Vergangenheit häufig eine enge Kiste. Deshalb war es wenig überraschend, dass auch dieses Mal der 5. Satz entscheiden musste. Dort hatte Ruedi bis zum Stand von 9-5 die Oberhand. Was nachher geschah, blieb für die meisten Zuschauer ein Rätsel. Christoph konnte seine Fehlerquote auf 0 % reduzieren und gewann mit 11-9.

Ruedi liess sich von dieser Niederlage nicht verunsichern und holte im Spiel gegen seinen Namensvetter mit 3-1 den 2. Punkt für unser Team. Thony hatte gegen Christoph hartes Brot zu beissen und verlor 0-3. Gegen Serge zu spielen, ist jedes Mal eine spezielle Herausforderung. In der Regel dauert es mindestens 2 Sätze bis ich mit den Schnitt- und Belagvariationen zu Recht komme. An diesem Abend schaffte ich den Turnaround bereits im 2. Satz und setzte mich 3-1 durch.

So ging es mit einem unentschiedenen Zwischenstand ins Doppel. Ruedi und ich harmonierten gewohnt gut und mein VH-Topspin funktionierte vor allem im 2. Satz bestens. Unsere Gegner hatten mit 1-3 das Nachsehen.

In der letzten Runde war Thony nahe an einem Satzgewinn dran. Doch er zog im zweiten knapp mit 14-16 den Kürzeren und verlor das Match 0-3. Folglich mussten die beiden letzten Einzel über den Ausgang der Begegnung entscheiden und diese waren äusserst knapp und spannend bis zum letzten Punkt. Schliesslich gewannen sowohl Ruedi gegen Serge wie auch ich gegen Christoph im 5. Satz in der Verlängerung! Endstand 6-4 für Buchsi (Ruedi 2,5 / Thony 0 / Jörg 3,5)

Es gilt noch, den seltenen Umstand zu erwähnen, dass wir das Spiel gewinnen konnten, obwohl unser Gegner am Ende 11 Punkte mehr auf dem Konto (355 – 366) hatte. An dieser Stelle noch ein Merci an Thony fürs kurzfristige Einspringen!

Geschlossene Mannschaftsleistung zum Start in die Rückrunde

Am Freitag reisten wir nach Hindelbank zum Tabellenletzten in der Hoffnung auf 3 Punkte.
Unsere Gegner traten wie üblich mit Chrigu Hofer, Pädu Jörg und Kusi Kobel an.
In der ersten Runde konnte nur Chrigu gegen Jörg die Oberhand behalten, Tinu besiegte nach verlorenem 1. Satz den Neo-Verteidiger Pädu, der sich mit modernem Verteidigungsspiel – sprich Vorhand Gegentopspin wann immer möglich – zwar gut agierte, aber eine zu hohe Fehlerquote mit den Noppen aufwies. An Markus biss ich mir die Zähne auf im ersten Satz und gewann dank zwei guten Services in der Verlängerung. Danach stellte ich auf aggressiveres Spiel um, was sich als erfolgreiche Taktik erwies.

In der zweiten Runde kämpfte Tinu tapfer gegen Chrigu, verlor den zweiten Satz in der Verlängerung und gewann den dritten in der Verlängerung. Leider wurden Satz Nummer Eins und Vier deutlich von Chrigu dominiert.
Gegen die Verteidigung von Pädu spielte ich solide und gewann in 3 Sätzen. Jörg gewann ebenfalls 3-0, auch wenn jeder Satz nur mit 2 Punkten Differenz ausging.
Zwischenstand 4-2 für uns. Bis hierhin verlief alles nach Plan.

Wie so oft, könnte das Doppel eine vorentscheidende Rolle haben. Nach kleinen Startschwierigkeiten konnten Jörg und ich uns zunehmend steigern und uns in 4 Sätzen durchsetzen.

Der Sieg war in Reichweite, sogar 4 Punkte noch möglich, allerdings nur, wenn ich nochmals Chrigu schlagen würde. Es blieb beim Konjunktiv. Nach einer strengen Woche und dem Doppel war die Luft draussen gegen einen konstant spielenden Gegner, der ausserdem noch ein paar Glücksbälle zuviel hatte. Nach dem Abwehren von 4 Matchbällen im 3. Satz (6-10), stellte ein Netzball Chrigu gleich den 5. Matchball zur Verfügung und … Ende aus. Somit war klar, jetzt musste noch ein Sieg meiner Mitspieler her, sonst würde es plötzlich nur ein Unentschieden.
Tinu beendete als nächster sein Spiel und sicherte uns die 3 Punkte.
Das Spiel der beiden Jörg’s (einmal Vor-, einmal Nachname 🙂 ) war ausgesprochen spannend mit tollen Ballwechseln. Im 5. Satz bei 1-5 nahm Hasi ein Timeout bevor er zur Verfolgung ansetzte. Kontinuierlich kämpfte er sich heran und rettete sich in die Verlängerung. Keiner wollte sich diesen Sieg nehmen lassen und sie lieferten sich einen spannenden Nervenkrimi. Dank einem 16-14 gewann Jörg den 7. Punkt für uns.

Schlussresultat 7-3 für Buchsi, jeder gewann zwei Einzel.

Vorschau:
Mit einem Sieg im nächsten Spiel gegen Aarberg2 könnten wir uns eine gute Ausgangsposition schaffen und um die Plätze 5 bis 7 kämpfen. Bei einer Niederlage wird’s eher ein Kampf um Platz 8. Da Monika Göggel offenbar im Moment in Topform spielt, wird’s ein äusserst harter Kampf werden!

O40 zum letzten im 2018 ebenfalls gegen Ostermundigen

Nach dem 1. Liga Spiel gegen Ostermundigen vom Montag zu Hause, reisten wir am Dienstag nach Ostermundigen.
Schnell war klar, dass neben Beni (ja, das wussten wir schon nach dem Montag) auch noch Roman Wyss (A18) und der W.O. als dritter Mann spielen werden. Einen Punkt hatten wir also schon auf sicher.

Im ersten Spiel wartete Beni auf Ruedi und Römu auf mich. Ruedi gewann leider nur den ersten Satz.
Da ich gegen Römu noch nie eine Chance hatte, rechnete ich auch heute nicht damit und versuchte gar nicht erst voll zu spielen. Es ging mehr darum „zu bällelen“, in der Hoffnung, dass Römu ein paar Wunderschläge anbringen möchte, sie aber verschlagen würde. Es wurde ein ganz komisches Spiel, in welchem ich versuchte, die Bälle kompromisslos zu spielen. Das ging im zweiten Satz auch auf, Römu erklärte mir dann im 3. Satz mit 11-1 aber sofort wieder, wer der Chef am Tisch ist. Nichts desto trotz war er nicht ganz bei der Sache und irgendwie gelang es mir, die beiden nächsten Sätze und somit das Spiel zu gewinnen.

Gegen Beni hatte ich ja noch eine Rechnung vom Montag Abend offen. Im Gegensatz zum Vortag gelang es mir zweimal einen 4-Punkte Rückstand wett zumachen und schlussendlich zu gewinnen. Somit war das Unentschieden bereits gesichert.
Die Hoffnung stieg auf mehr, denn Clödu rettete sich trotz 0-2 Rückstand mittlerweile in den 5. Satz!! Leider fehlten die Kanten- und Netzbälle, um Römu noch mehr in Bedrängnis zu bringen. Dieser wand sich aus der Schlinge und gewann 11-9 im letzten Satz.

Auch im Doppel waren wir dran. Clödu punktete ein ums andere Mal mit sensationellen Rückhandschlägen. Im zweiten und dritten Satz verloren wir jeweils unglücklich in der Verlängerung. Aber sowohl Beni wie Römu servierten in den entscheidenden Momenten mit noch mehr oder anderem Schnitt als zuvor und zwangen uns zu Fehlern.

Im letzen Einzel schlug sich Clödu tapfer gegen Beni. Clödu’s Rückhandhämmer waren jeweils wunderschön anzusehen, vermochten aber die Fehlerquote nicht ganz aufzuheben und Beni behielt nach 4 Sätzen die Oberhand.
Gleichzeitig brachte Ruedi Römu zur Verzweiflung. Römu machte es sich zur Aufgabe, die unterschnittenen Bananenbälle aus Ruedi’s Vorhand per Schuss abzuschliessen – nach dem Motto „ghoue oder gstoche“ ;-). Mal um mal versuchte er diese Variante und scheiterte. Erst im 5. Satz bei 9-9 gelang ihm dann der erste aber dennoch entscheidende Schuss auf diesen speziellen Ball, selbstverständlich unhaltbar für Ruedi. Die Entscheidung war gefallen.

Somit gingen wir mit überraschenden 2 Punkten nach Hause! Heute wären es sogar fast drei geworden.

Letztes Vorrrundenspiel

Im letzten Spiel gegen Ostermundigen war die Hauptfrage, wer tritt beim Gegner an. Sie kämpfen mit Spielermangel in verschiedenen Mannschaften und mussten auch schon 2 Mal zu zweit spielen.

Nun denn, unsere „Hoffung“ auf 3 geschenkte Spiele verflog schnell, die Mundiger kreuzten mit Beni Möller (Antitop und kurze Noppen), Pesche Schläfli (Antitop, normal) und Philippe Göllnitz (normal, normal; juhui).
Die erste Runde ist schnell erzählt, Tinu und Jörg kamen mit dem Material der Gegner nicht zu Gange, bei mir lag es eher an mir selber. Alle Spiele zu Gunsten der Mundiger.

Die zweite Runde brachte leider keine Kehrtwende. Jörg verlor trotz guten Phasen gegen Beni, Phlippe hielt Tinu in Schach. Pesche war gegen mich am verzweifeln, ich hatte – nicht übertrieben – pro Satz zwischen 3-6 Glücksbälle. Man könnte fast sagen, Pesche spielte Antitop, Reto Kante und Netz.

Mit diesem 1-5 Rückstand war der Wille bei Jörg und mir zum Sieg im Doppel auf dem Höhepunkt. Sofort wurde uns der Schneid abgekauft. Mit 3-11 im ersten Satz setzten Pesche und Phlippe ein deutliches Zeichen. Dank einer stetigen Steigerung und 1-2 unmöglichen Bällen unsererseits, rissen wir das Steuer noch herum und verbuchten den 2. Sieg des heutigen Abends. Ein Punkt musste noch her!

Erneut kämpfte Jörg mit Hochs und Tiefs, musste am Schluss aber Philippe gratulieren. Meine Begegnung gegen Beni verlief sehr einseitig. Mit Rückenschmerzen aus dem Doppel und einer abgrundtiefen Abneigung gegen Antitop in Kombination mit Noppen gewann ich nicht mal an Erfahrung.
Gleichzeitig war Tinu aber viel besser unterwegs. 2-0 Führung gegen Pesche. Ein paar Minuten später … nein, leider 2-1 nach Verlängerung. Auch der vierte Satz ging mit 2 Punkten Differenz an Pesche, 2-2. Im fünften konnte Tinu von Beginn weg ein paar Punkte Vorsprung rausspielen, die er nicht mehr abgab. Immerhin noch einen Punkt gerettet.

Nach der Weihnachtspause werden wir zuerst wieder gegen unsere direkten Konkurrenten gegen den Abstieg spielen. Dort müssen wir den Grundstein für den Ligaerhalt legen.

Tinu 1, Jörg 0.5, Reto 1.5