Den Leader gefordert

Der Kalender zeigt den 12. Februar und der Winter lässt weiterhin auf sich warten, nicht so unser heutiger Gegner aus Port. Sie trafen frühzeitig in der Besetzung Dänu B15, Dirk B15, Bruno C6 in der Waldegg ein. Ruedi, Reto und ich traten mit der Absicht an, dem ungeschlagenen Leader auf den Zahn zu fühlen.

Die ersten zwei Einzelrunden verliefen dann jedoch gemäss Klassierungen. Reto und Ruedi vermochten Bruno jeweils in drei Sätzen zu schlagen. Die beiden NLC-Kräcks Dänu und Dirk hatten den Flamingo zu Hause gelassen und gewannen ihre Spiele jeweils 3-0 oder 3-1.

Nach Ansicht des Berichtschreibers war Buchsi bisher etwas unter Wert geschlagen und entsprechend motiviert, gingen Reto und ich ins Doppel gegen Dänu und Dirk. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel mit einigen sehenswerten Ballwechseln. Bis zum Stand von 9-9 im 5. Satz war jeder Ausgang möglich. Der Gast konnte vorlegen und den 1. Matchball erspielen. Was danach geschah, habe ich bis heute noch nicht ganz begriffen…Reto mit einem schönen Angriffsball, zwingt Dänu, einen hohen Ball zurückzuspielen, ich agiere mit einem platzierten Endschlag auf den Ellenbogen des Gegners, der zu 99.99% den Punkt bedeutet, doch Dirk gelingt es, mit einer unglaublichen Reaktion, den Ball unerreichbar für Reto zurückzublocken….Ende, Schluss, Aus.

Mit dem Spielstand von 2-5 ging es in die 3. Einzelrunde. Mit einem 3-0 gegen Bruno konnte ich unserem Team schon mal 1 Punkt sichern. Ruedi kämpfte  um jeden Ball, doch am Ende setzte sich Dirk ohne Satzverlust durch. Das letzte Spiel zwischen Reto und Dänu verlief sehr ausgeglichen, auf hohem Niveau und hätte eigentlich keinen Verlierer verdient gehabt. Mit 11-8 im 5. Satz behielt schliesslich Dänu das bessere Ende für sich.

Trotz der 3-7-Niederlage bleibt die Gewissheit, den Gegner gefordert zu haben und dass mit etwas mehr Fortune ein Unentschieden möglich gewesen wäre.

 

Pokalfight in Köniz

Als Titelverteidiger durften wir im MTTV-Cup diese Saison in der ersten Runde aussetzen und direkt in der zweiten Runde (Achtelfinale) einsteigen. In der Besetzung Tinu, Linus, Oli und Christian ging es nach Köniz, das mit Tim Schär (C10), Thomas Hagen (C7), Hansueli Schaad (D5) und Kamal Sharma (D4) antrat.

In den Auftaktdoppeln hiess es jeweils die „Alten“ gegen die Jungen. Linus und Oli spielten gegen den erfahrenen Thomas und Noppenspieler Hansueli sehr gut und gewannen ihr Match in vier Sätzen. Der kränkliche Tinu und ich spielten etwas unkonstant und mussten uns knapp mit 9:11 im fünften Satz geschlagen geben.

Tinu, wie gesagt etwas krank und dementsprechend nicht topfit, hatte gegen Thomas durchaus seine Probleme, brachte das Match aber letztlich doch souverän in vier Sätzen nach Hause. Linus spielte gegen die junge Nummer 1 des Gegners, Tim (U18), der aber einen guten Tag hatte und sich in drei Sätzen durchsetzte. Oli spielte gegen Kamal konzentriert und gewann in vier Sätzen. Ich mühte mich gegen Hansueli und seine Noppen, war aber in der aktuellen Form nicht zu mehr als einem Satzgewinn imstande. Beim Stande von 3:3 ging es in die zweite Doppelrunde.

Oli und ich hatten gegen Hansueli und Kamal einen schwachen Start (1. Satz 3:11). Doch dank Olis konstantem Spiel und einer etwas veringerten Fehlerquote meinerseits konnten wir das Spiel anschliessend ausgeglichen gestalten. Wir gewannen Satz 2 knapp, um Satz 3 ebenso knapp zu verlieren. Allerdings wurden wir gegen Ende immer konstanter, sodass wir die Sätze 4 und 5 für uns entscheiden konnten. Auch Linus und Tinu lieferten sich mit Tim und Thomas einen engen Fünfsätzer, dieser ging allerdings letztlich an die Könizer, weshalb es zum entscheidenden Einzel der beiden Nummer-1-Spieler kam.

Tinu verlor die beiden ersten Sätze, teilweise trotz Führung, knapp mit 9:11. Mit all seiner Routine drehte er aber dann an den richtigen Stellschrauben in seinem Spiel und gewann die Sätze 3 und 4 souverän. Im entscheidenden fünften Satz wurde es dann ein Krimi: Zunächst lag Tinu immer mit zwei, drei Punkten vorne, bei 9:7 hatte er aber einen kurzen Durchhänger und Tim machte drei Punkte in Folge (10:9). Diesen Matchball konnte Tinu aber nervenstark abwehren. Dann hatte er zweimal selbst Matchball (11:10, 12:11), Tim glich jedoch aus und bei 13:12 hatte wiederum er Matchball. Auch diesen wehrte Tinu ab. Bei 14:13 für Tinu war uns dann die Glücksfee hold und mit einem üblen und unerreichbaren Netzroller fiel uns der Sieg zu! Welch eine nervenaufreibende Partie, die Tinu da für sich entscheiden konnte. Mit einem knappen 5:4 ziehen wir also ins Viertelfinale ein und haben unsere Ehre als amtierender Pokalsieger gerettet!

Tinu 2, Oli 2, Linus und Christian je 0,5

deutlicher Sieg von Buchsi 2

Ittigen 2 gegen Münchenbuchsee 2 lautete die Affiche in der leeren Halle am 29.01.2020 in der Schulanlage Waldeck. Ittigen trat aufgrund Abwesenheiten mit einem Ersatzspieler an, während sich bei Münchenbuchsee Ruedi, nach dem krankheitsbedingten Unterbruch, wieder in bester Spiellaune befand. Clödu laborierte schon die gesamte Woche an seinem Arm, liess sich aber trotz der Entzündung nicht beirren. So kam es in der ersten Runde zu den Partien Ruedi gegen Mohammad, Clödu gegen Niklaus und Bidu gegen Christof.

 Während Clödu und Ruedi ihre Partien sicher heimbrachten, musste Bidu nach einem 2:0 Satz-Rückstand über die vollen 5 Sätze gehen, wo er schlussendlich reüssieren konnte. So hiess es nach 3 Spielen 3:0 für Münchenbuchsee. Die zweite Runde brachte Ruedi einen klaren Sieg über Niklaus während Bidu mit dem Service von Mohammad sehr grosse Probleme hatte und sein Spiel klar verlor. In der dritten Partie bekämpften sich Clödu und Christof über 5 Sätze. Den letzten Satz konnte Clödu dann überzeugend für sich gestalten und gewann so seine zweite Partie. Vor dem Doppel lautete der Spielstand 5:1 für Münchenbuchsee 2.

 Das Doppel bestritten Bidu & Clödu gegen Mohammad und Christof. Nach einem ersten knappen Satz-Sieg und einem Satzverlust konnten die beiden die beiden letzten Sätze für sich schreiben lassen, so dass endlich einmal wieder ein Doppel gewonnen werden konnte. Es war dies erst der dritte Doppelsieg im 12 Versuch für Münchenbuchsee 2 !! 

 In der dritten Runde, hatte Ruedi so seine Probleme mit Christof, welchen er nach drei knappen Sätzen, im vierten Satz in den Griff bekam. Bidu gewann gegen Niklaus und Clödu verlor gegen Mohammad.

 So konnten dank dem gewonnenen Doppel, wieder einmal wichtige 4 Punkte gebucht werden, was uns zwischenzeitlich auf den 4. Gruppen-Platz anhob. Da der Abstand zu den Verfolgern aber sehr knapp ist, kann sich diese Platzierung schnell wieder verändern.

 Ruedi 3, Clödu 2.5, Bidu 2.5

 

ENDLICH !!

Uff, endlich spielten alle 3 am selben Abend in ausgezeichneter Form !!
Aber alles der Reihe nach.

Unser Heimspiel vom letzten Dienstag fand in Ostermundigen statt, da wir sonst kein Verschiebungsdatum gefunden hätten. Der Heimvorteil war also schon mal weg.
Ostermundigen trat in Bestbesetzung an mit den beiden Materialspielern Pesche Schläfli und Beni Möller und wurden noch ergänzt durch Philippe Göllnitz. Letzterer trat allerdings mit Jetlag an und schien doch unter seiner Maximalform zu spielen.

Die erste Runde war ein richtiger „Heimspiel-Start“. Jörg konnte die vergebenen Machtbälle im 3. Satz mental gut wegstecken, was dazu führte, dass Buchsi mit 3 Siegen den ersten Punkt bereits ins Trockene bringen konnte.

In der zweiten Runde hatte Pesche sein Material etwas besser unter Kontrolle als Tinu, während Jörg dank starkem und konsequentem Spiel gegen Philippe und ich mit Wille gegen Beni gewannen. Jetzt war schon das Unentschieden im Sack !!

Das Doppel: nicht gerade unsere Paradedisziplin dieses Jahr mit nur 17% positiven Resultaten und somit dem letzten Platz in der Doppelbilanz :-(. Aber eben, der Heimvorteil ;-). Für einmal spielten kaum Konzentrationslücken dem Gegner in die Hände, unnötige Risiken wussten wir auch zu vermeiden und so kam es tatsächlich wieder mal zu einem Sieg von Jörg und mir. SIEG und 3 wichtige Punkte gegen den Abstieg !!!

Aber halt, es kam noch besser. Mit den sicheren 3 Punkten im Hinterkopf spielte es sich locker weiter, was Tinu gegen Beni und Jörg gegen Pesche voll umzusetzen wussten. Somit durften wir heute alle 4 Punkte mit nach Hause nehmen. Da spielte es keine Rolle mehr, dass ich mit zunehmender Spieldauer gegen Philippe abbaute und das letzte Einzel im 5. Satz verlor.

Dieser Sieg hievt uns auf Platz 7 hoch bei 2, 3 respektive 5 Punkten Vorsprung auf die Plätze 8 bis 10. Jetzt liegt es an uns, den Ligaerhalt mit Stehlen von Punkten gegen die vorderen Mannschaften zu sichern.

Das Spiel der Spiele

Im zweiten Rückrundenspiel gegen Heimberg hiess es verlieren verboten. Andernfalls würden wir die rote Laterne klar übernehmen.

Die erste Runde lief leider schon mal nicht nach unserem Geschmack. Tinu verlor überraschend klar gegen Christian, und leider entschied sich Mäsä gegen Jörg sein bestes Tischtennis auszupacken. Zum Glück konnte ich mit solidem Spiel gegen einen nicht in Topform spielenden Fabio gewinnen.

In der zweiten Runde mussten wir also mindestens zwei Spiele gewinnen, sonst wäre die Aufgabe schon fast unlösbar geworden. Tinu trug seinen Teil mit einem klaren 3-0 gegen Mäsä bei, Christian verhinderte, dass ich meinen Teil auch erfüllte. Er spielte gut und hätte sein ständiges Gejammere und Geschrei gar nicht nötig gehabt, aber es half, meine Konzentration heftig zu stören.
Zum Glück konnte Jörg trotz nicht verwerteten Matchbällen im 3. Satz sich nochmals auffangen, steigerte sich im 5. Satz nochmals und gewann das Spiel gegen Fabio doch noch.

Das Doppel war keine Glanzleistung und schon waren wir 4-3 im Rückstand.
Nun waren drei Siege gefragt, wenn wir noch gewinnen wollten.
Tinu gegen Fabio und ich gegen Mäsä lagen bald mal 1-0 hinten, nur Jörg war gegen Christian im Fahrplan. Im Stile eines ICE blieb er auf der Spur und brachte seinen Match mit 3-0 ans Ziel, Tinu musste leider aufs Rangiergleis. Beim Stand von 5-4 für Heimberg, lag ich 2-1 vorne. Da zum Glück alle anderen fertig gespielt hatten, war es endlich ruhig in der Halle. Diese Ruhe wusste ich zu nutzen und brachte auch den 4. Satz ins Trockene.
Mit dem Unentschieden als Schlussresultat waren wir schlussendlich noch gut bedient und halten uns wenigstens noch im Rennen um den drittletzten Platz.

Rückrundenstart

Das erste Spiel der Rückrunde gegen Münsingen spielten wir schon im Dezember.
Gegen Tanner Aschi, Brunner Päscu und Kurras Jürgen erhofften wir uns einen Punkt. Der Start verlief gut. Jörg spielte souverän gegen Aschi, ich verlor ebenso souverän gegen Päscu, währenddem brannte ein heftiger Kampf zwischen Jürgen und Tinu. Glücklicherweise brannte das Feuer etwas heller für Tinu. Somit konnten wir sogar 2:1 in Führung gehen.

In der zweiten Runde gewann ich gegen Aschi, aber Münsingen glich dank Siegen von Jürgen gegen Jörg und Päscu gegen Tinu zum 3:3 aus.
Das Doppel verlief zwar knapp und doch hatten wir nie die Oberhand.

Die letzte Runde hätte uns beinahe noch einen zweiten Punkt beschert, aber eben nur beinahe. Jörg spielte toll gegen Päscu, verlor aber leider im 5. Satz. Tinu kämpfte sich nach 1-2 Rückstand gegen Aschi zurück ins Spiel und gewann im 5. Satz. Zur selben Zeit liess ich mir einen 2-0 Satzvorsprung durch die Finger gleiten. Einige Minuten war die Konzentration auf Tiefflug und die Sätze 3 und 4 waren weg.  Trotz erfolgreicher Rückkehr in den letzten Satz hielten die Nerven von Jürgen besser stand.
Schade, das wäre ein toller gestohlener Punkt gewesen. Aber irgendwie typisch, wenn es mal nicht so läuft, verliert man genau solche Spiele.

Rückenrundenstart gegen Kirchberg 2

Zum Rückrundenstart empfing Buchsi 2 (Clödu, Bidu und ich) das 2. Team des TTC Kirchberg mit Lukas Merz (C6), Marc Dummermuth (D4) und Freddy Oswald (D2) in Münchenbuchsee.

Nachdem wir beim Hinspiel mit einem 8:2 ein sehr starkes Ergebnis eingefahren hatten, war diesmal eine engere Begegnung zu erwarten. Und so sollte es auch kommen. Zum Auftakt gewann ich in drei Sätzen gegen Freddy, Clödu schlug Marc und Bidu verlor gegen Lukas nach 2:0-Satzführung in fünf Sätzen. In der zweiten Runde schlug Clödu Freddy in drei Sätzen, ich kämpfte gegen Lukas, hatte im vierten Satz sogar einen Matchball, doch letztlich ging die Partie an den Kirchberger. Bidu lag gegen Marc erneut 2:0 Sätze vorne, um dann unglücklicherweise erneut in fünf Sätzen zu verlieren.

3:3 vor dem Doppel. Dieses lautete Clödu und ich gegen Lukas und Marc. Nach einem katastrophalen Startsatz spielten wir im zweiten besser, verloren diesen aber in der Verlängerung und auch der dritte Satz ging an die Kirchberger. Sicherlich eines unserer schwächsten Doppel in dieser Saison, in der wir in dieser Disziplin ja sowieso wenig zustande bringen (Bilanz 2:8).

Für einen Sieg hätte es jetzt schon eine Runde mit drei Siegen gebraucht. Angesichts Clödus Glanzleistung gegen Lukas (3:1) schien dies nicht einmal unmöglich. Ich spielte gegen Marc nicht schlecht, machte mir aber zwischendurch immer wieder das Leben schwer, weshalb ich den Sieg erst nach einem anstrengenden Fünfsätzer einfahren konnte. Bidu hatte leider nicht seinen besten Tag erwischt und verlor gegen Freddy in vier Sätzen. So lautete das Endergebnis 5:5.

Clödu 3, Christian 2

 

MB2: Letztes Hinrundenspiel gegen Grenchen

Das letzte Spiel von MB2 in der Hinrunde war mal wieder ein Heimspiel. Die Gäste aus Grenchen – Michael Wilp (C7), Ralf Graf (D5) und Armin Buser (D2) – liessen sich Zeit mit ihrer Ankunft, waren aber letztlich doch mehr oder weniger rechtzeitig spielbereit. WIr schonten erneut Ruedi und spielten wie gegen Grauholz in der Besetzung Clödu, Bidu und ich.

Mit neuem Selbstvertrauen im Rücken liess ich in der ersten Runde Armin keine Chance. Clödu kam noch nicht so richtig auf Touren, hatte mit Michael aber auch einen starken Gegner. Bidu spielte einen langen ersten Satz gegen Ralf, verlor diesen aber und in der Folge auch das Match. In der zweiten Runde erledigte Clödu die Pflichtaufgabe gegen Armin. Bidu gewann gegen Michael immerhin eine Satz und hielt phasenweise gut mit, musste sich aber geschlagen geben. Ich startet furios gegen Ralf, gewann den ersten Satz, dominierte zunächst auch Satz 2, gab diesen aber unglücklich doch noch ab. Auch in den Sätzen drei und vier lag ich jeweils mindestens vier Punkte vorne, um sie dann doch noch zu verlieren. Eine ärgerliche Niederlage. Zwischenstand 2:4.

Im Doppel traten dann Bidu und ich gegen Michael und Ralf an, die zu den besten Doppeln unserer Gruppe zählen. Nach einem verlorenen ersten Satz gestalteten wir die Partie sehr eng, spielten in meinen Augen eigentlich besser als der Gegner, hatten aber nicht das nötige Glück. Nach dieser Viersatzniederlage lagen wir demnach schon 2:5 zurück.

Ich war nach diesen beiden Niederlagen so angefressen, dass dann gegen Michael fast gar nichts mehr ging. Bidu gewann klar in drei Sätzen gegen Armin. Clödu hängte sich nach klar verlorenem Startsatz gegen Ralf voll rein und spielte eine klasse Partie, die er schlussendlich auch in vier Sätzen gewann. Am Ende hiess es also 6:4 für Grenchen.

Clödu 2, Bidu 1, Christian 1

MB2 auch ohne seine Nummer 1 erfolgreich

Beim zweiten Auswärtsspiel innert sieben Tag trat MB2 mit deutlich durchgewürfelter Aufstellung an. Clödu war nach seiner Pause gegen Burgdorf wieder mit dabei und Bidu sprang kurzfristig für unsere Nummer 1 Ruedi ein. Einzige Konstante: meine Wenigkeit. Der Gastgeber Grauholz spielte wie eh und je in der Besetzung Manuel von Gunten (D4), Roger Beutter (D4) und Kurt Sutter (D3).

Claudio musste gleich in der ersten Runde gegen Kurt ran, gegen dessen zwei Antitops zu spielen, nie einfach und nie besonders spassig ist. Auch Materialspezialist Clödu hatte seine liebe Mühe und lag zwischenzeitlich 1:2 Sätze hinten, blieb aber konzentriert und holte Satz 5 dann recht klar mit 11:4. Bidu verlor gegen Roger den ersten Satz, fand dann aber gut ins Spiel und holte in vier Sätzen den zweiten Punkt. Ich spielte gegen Grauholz Besten, Manuel, gegen den ich bisher noch nicht gewonnen habe. Nach verlorenem Startsatz kam ich besser ins Spiel und holte die knappen Sätze 2 und 3. Satz 4 ging dann wieder verloren, aber irgendwie war heute mehr Spielglück vorhanden als in den Vorwochen und ich konnte Satz 5 für mich entscheiden. 3:0!

In der zweiten Runde rehabilitierte sich Manuel dann sogleich und liess Clödu keine Chance. Bidu hatte gegen Kurt ebenfalls Mühe, verlor die beiden ersten Sätze, blieb aber ruhig und holte sich das Match schlussendlich doch. Bei mir lief es nach dem Startsieg im Rücken plötzlich bestens (verrückte Psychologie) und ich besiegte Roger recht souverän in drei Sätzen. 5:1.

Nach der Beendigung der schwarzen Doppelserie (fünf Fünfsatzniederlagen in Folge) am Samstag zuvor scheint der Bann nun tatsächlich gebrochen, denn Bidu und ich gewannen das Doppel sogar in vier (!) Sätzen. 6:1.

Nun kam bei mir sogar leise Hoffnung auf unerwartete vier Punkte auf. Manuel versuchte, dagegen zu halten, und schlug Bidu in drei Sätzen. Ich gab gegen Kurt wie immer den ersten Satz ab, gewöhnte mich dann aber an sein Spiel und zitterte mich „souverän“ in vier Sätzen zum Matchgewinn. Clödu machte es spannend, verlor Satz 1 und 2, machte dann die nötigen taktischen Anpassungen und stellte letztlich mit seinem Matchgewinn den 8:2-Sieg sicher!

Christian 3,5; Bidu 2,5; Clödu 2

Verdrängen hilft nicht

Die Resultate aus den Spielen 5 bis 7 sind leider gar nicht so ausgefallen, wie wir uns das erhofften, aber verdrängen hilft auch nicht! Deshalb liefere ich die Berichte jetzt noch nach 🙂

Herzogenbuchsee auswärts: 2-8
Das Resultat von 8-2 für die Heimmannschaft ist zwar verdient, aber aus unserer Sicht äusserst unglücklich gelaufen. Wir spielten alle drei ziemlich gut an diesem Abend und verloren zu hoch.
Tinu hatte etwas Pech, verlor er doch einige Sätze nur jeweils mit 2 Punkten, Jüre Herzig findet langsam seine Form von vor 20 Jahren wieder (oder sind es schon 25?) und spielte „cheibestarch“, nur Jörg konnte ihm die Stirn bieten. Ich holte zwar einen 0-2 Satzrückstand auf, um dann im 5. nicht mehr das Beste abrufen zu können und schon war der Satz und der Match weg.
Immerhin schlug ich zum ersten Mal überhaupt Marcus Rauch, wenn auch erst in der Verlängerung im 5. Satz, aber bisher kam ich glaube ich noch nie in einen Vierten!

1 Punkt haben wir budgetiert, 0 gemacht trotz gutem Widerstand

 

Solothurn auswärts: 1-9
Nachdem wir eine Woche vorher den Solothurner-Senioren eine Abreibung verpassten (siehe Bericht O40 von Jörg), hofften wir auf ein ähnlich tolles Spiel in Solothurn. Allerdings spielte nur Ivo auch 1. Liga, Stano war nicht da, Rudy und Chi ergänzten das Team, das somit deutlich stärker einzustufen war als letzte Woche.
Im Spiel gegen Ivo waren die deutlichen Satzresultate etwas überraschend, das Spiel kippte hin und her, und am Schluss doch noch auf meine Seite. Tinu und Jörg konnten ihre Gegner kitzeln, aber mehr nicht.

Danach kam Hoffnung auf im Spiel Tinu gegen Ivo nach gewonnenem 1. Satz. Sie wurde gleich im Keim erstickt mit klaren Satzresultaten für Ivo, der im knapperen 4. Satz den Sack schloss. Währenddessen spielte Rudi sein Bollwerk Ping-Pong, woran Jörg nicht vorbei kam. Nach einer 2-0 Satzführung liess ich ungern aber gezwungenermassen Chi herankommen, bäumte mich im 5. Satz nochmals auf, aber die zu hohe Quote „unforced errors“ gaben den Ausschlag zu seinen Gunsten.

Im Doppel keimte ein zweites Mal Hoffnung auf nach überraschend gewonnenem ersten Satz. Die Reaktion liess auch hier nicht auf sich warten, unsere Gegenreaktion war zu bescheiden.
In der letzten Runde mussten also noch 2 Siege her, um einen Punkt zu stehlen.
Wir hatten ein paar Höhen, aber die reichten nicht aus. So mussten wir wieder mit hängenden Köpfen nach Hause

Aarberg 2 zu Hause: 5-5
Zu Hause haben wir diese Saison eigentlich recht gut gespielt und deshalb erhofften wir uns 3 Punkte gegen einen direkten Konkurrenten gegen den Abstieg. Zum Schluss mussten wir froh sein, dass die Aarberger nur 2 Punkte nach Hause nahmen.

Aber alles der Reihe nach.
Monika gewann ihre 3 Spiele relativ klar, nur Jörg schaffte es in den 5. Satz. Auffällig ist, dass bei ihren Spielen in 11 gespielten Sätzen nur 2 mit mehr als 2 Punkten Differenz entschieden wurden!! Die einzelnen Sätze waren also sehr umkämpft, aber am Schluss rockten die Noppen.
Immerhin führten wir nach der 1. Runde mit 2-1, dank einem klaren Sieg von Jörg gegen Julian und einem alles andere als eindeutigen Sieg von Tinu gegen Ruedi. Letzterer hatte im 4. Satz 3 Matchbälle (7-10), verlor gegen einen aggressiven Tinu jedoch mit 12-10. Auch im letzten Satz riss Tinu mit einer Steigerung gegen Satzende das Eisen nochmals aus dem Feuer.
In der zweiten Runde gewann Tinu klar gegen Julian, Jörg verlor leider im 5. Satz gegen Monika und ich lag gegen Ruedi im 5. Satz beim Seitenwechsel 0-5 hinten. Mit Wut und Frust im Bauch über den schlechten Start, meldete sich die Lockerheit (jetzt kann ich ja mehr Risiko spielen, ist ja eh verloren) und der Biss (Sch…, wir brauchen Punkte), beides zusammen führte zum 12-10 für mich. Somit führten wir 4-2.
Das Doppel versprach gegen diese Noppenkombination schwierig zu werden. Umso schöner, dass wir 7-3 in Führung gehen konnten. Leider wurde daraus ein 9-11, und auch ein kurzes Aufbäumen mit Satzbällen im 3. Satz vermochte diese Niederlage nicht mehr abzuwenden.
Somit war klar, ein Sieg von mir gegen Julian ist Pflicht, ein Sieg von Jörg gegen Ruedi äusserst wünschenswert, denn wie das Resultat bei Tinu gegen Monika ausfielen würde, wusste ich echt nicht.
Gegen Julian verlief der erste Satz zu einfach, logischerweise verlor ich danach den zweiten, fand zurück in die Spur und brachte den Sieg ins Trockene. Wenigstens das Unentschieden war gesichert. Jörg war zu diesem Zeitpunkt schon fertig gegen Ruedi. Naja, das Unentschieden hatten wir ;-). Tinu musste sich Monika beugen allerdings mit 9-11, 9-11, 13-15.

Fazit:

  • ein Sieg wäre möglich gewesen
  • eine Niederlage wäre fast Tatsache geworden
  • wir müssen mit den 2 Punkten zufrieden sein