Archiv des Autors: Sascha Michel

5. Runde gegen Lyss – Ein Zeitungsartikel

Idiotischer Tischtennisspieler spielt mit Schläger von Teammitglied!

Am 31.10.2019 trafen die Mannschaften des TTC Münchenbuchsee und des TTC Lyss in der 3. Liga aufeinander. Zum Spiel um die Tabellenspitze waren überraschenderweise wenig Fans angereist – der TTC Lyss brachte es auf eine Fanin, während beim TTC Münchenbuchsee niemand mitgereist war. Dennoch war die Nervosität in der Halle zu spüren. Der Gewinner dieser Partie würde die Tabellenspitze übernehmen. In der ersten Runde zeigte der TTC Münchenbuchsee gleich seine volle Stärke und gewann alle drei Spiele. Auch die zweite Runde lief klar für die Buchser. Lediglich Oli – bis dahin ungeschlagen in dieser Saison – musste sich seinem Gegner geschlagen geben. Es kam zum Doppel. Die Paarung Feigenwinter/Michel hatte sich bis dahin bewährt und in der letzten Partie viel Selbstvertrauen getankt. Seltsamerweise kamen die Buchser überhaupt nich klar und insbesondere der Starspieler Linus Feigenwinter machte für seine Verhältnisse viele Fehler. Ernüchtert mussten sie nach dem 5. Satz den Gegner die Hand schütteln. Während der Vorbereitung für die letzte Runde hallte plötzlich die Frage von Oliver Jakob durch den Raum: „Wo isch de mi Schlegr?“ Peinlich beklemmt, stellte Linus Feigenwinter fest, dass er besagten Schläger hatte und wohl auch die Doppelpartie nich mit seinem eigenen Schläger gespielt hatte. Etwas belustigt startete deshalb die letzte Partie. Oliver Jakob hatte einen etwas zu langen Tag und nach eigenen Aussagen zu wenig Energie, um noch zu gewinnen. Linus Feigenwinter gewann souverän. Bei Sascha Michel wechselten sich gute und schlechte Phasen in wahnwitzigem Tempo ab – zum Schluss überwogen aber die guten Phasen. In diesem Duell setze sich Münchenbuchsee damit mit einem 7:3 an die Tabellenspitze.

4. Runde gegen Solothurn – Ein Brief

Sehr geehrte und geschätzte Solothurner

Gerne möchten wir uns für das Spiel vom 16.10. bedanken und es kurz rekapitulieren. Wir wussten bereits im Voraus, wie stark ihr klassiert seid. In der ersten Runde vermochte dann auch nur Linus souverän zu gewinnen, während David an der Klasse des Gegners und Sascha an den Noppen des Gegners scheiterte. In der zweiten Runde machte David kurzen Prozess mit seinem Gegner und auch Linus gewann das Duell der Giganten relativ problemlos. Sascha, weiterhin auf der Suche nach seiner Form, tat sich schwer und musste sich geschlagen geben. Das Doppel schliesslich bestritt das Traumdoppel Feigenwinter/Michel, zweimaliger Gewinner des Preises Schlecht spielen und trotzdem gewinnen. Überraschenderweise spielte unser Doppel richtig gut und gewann die Partie im 4. Satz. Vor der letzten Runde stand es also 3:3 und wir wollten beide den Sieg holen. Auch Linus scheiterte am Noppenspiel des Gegners. Zum Glück war David weiterhin im Hoch und Sascha fand schliesslich auch zu einer guten Form, so dass wir mit 6:4 als Sieger von der Platte gingen. Schade für euch – gut für uns. Wir freuen uns auf die Rückrunde. Nur eine letzte Bitte: Verbrennt doch bitte den Noppenschläger.

Mit freundlichen Grüssen und bis bald

David, Linus und Sascha

3. Runde gegen Herzogenbuchsee – Ein Rezept

Für einen 10:0 Sieg gegen Herzogenbuchsee braucht man:

  • Einen ungeschlagenen Team-Captain (Linus)
  • Einen bestechenden Stammspieler (Sascha)
  • Einen motivierten Aushilfespieler (David)
  • harte Vorhandtopspins
  • variantenreiche Angaben
  • peitschende Rückhandschläge
  • Kanten- und Netzbälle

Um den gewünschten 10:0 Sieg in die Tat umzusetzen, stellen Sie die drei Spieler an die Tischtennisplatte. Dabei spielt es keine Rolle, welcher Spieler an welcher Platte spielt. Die Spieler jeweils etwa 15 Minuten an der Platte lassen, die Vorhandtopsins, variantenreiche Angaben und Rückhandschläge nach eigenem Gutdünken hinzufügen. Dann sollte sich das gewünschte Endprodukt ergeben. Bei Komplikationen kurz motivieren und für weitere 5 Minuten an die Platte schicken. Gegebenenfalls kann das Spiel mit Netz- und Kantenbällen garniert werden – dann sollte Ihrem 10:0 Sieg nichts mehr im Weg stehen.

2. Runde gegen Brügg – Ein Interview

Interviewer (I): Guten Tag Herr Jakob, als erfolgreichsten Spieler der zweiten Runde von MB 3 haben wir Sie zu einem Interview eingeladen. Danke, dass Sie sich für uns Zeit genommen haben. Bevor wir beginnen – wollen wir uns duzen?

Oli (O): Nein!

I: Ok… Nun, Sie haben in der zweiten Runde gegen starke Gegner brilliert. Könnten Sie den Match für uns kurz zusammenfassen?

O: Klar. Wir hatten ein Heimspiel und stellten uns den Gegner in der Formation Sascha (sehr sympathischer Typ übrigens), Küsu (vielen Dank für das Aushelfen) und meiner Wenigkeit. Wir wussten, dass die Gegner relativ stark einzuschätzen waren und haben im Voraus absichtlich nicht zu viel trainiert – ganz nach dem Motto: Wenn wir selber nicht wissen, wo die Bälle hinfliegen, können das die Gegner auch nicht wissen! Das hat in der ersten Runde auch gleich super funktioniert. Ich rang meinen Gegner im fünften Satz nieder, Sascha gewann relativ mühelos und Küsu musste sich leider geschlagen geben. Wir führten also 2:1 nach der ersten Runde. Die zweite Runde war dann der Hammer…. also für mich, die anderen beiden spielten Kacke. Dementsprechend stand es vor dem Doppel 3:3 und alles war noch offen. Das Doppel mit Sascha war dann etwas schwierig. Ein Gegner hatte Noppen und wir kamen gar nie richtig ins Spiel. Die Gegner führten mit 4:3 vor der letzten Runde. Da mich meine Mitspieler auch in der letzten Runde im Stich liessen und sang- und klanglos verloren, musste ich es wieder geradebiegen und schaffte das auch mit meinem zweiten 5-Satz-Sieg an diesem Abend. Leider verloren wir also an diesem Abend 4:6.

I: Wow! Ich gratuliere Ihnen zu diesem grandiosen Abend – war quasi eine One-Man-Show. Noch eine letzte Frage: Wem würden Sie den allseits beliebten Sympathie-Preis des Abends verleihen.

(ohne zu zögern): Das wäre dann wohl Sascha!

I: Das habe ich mir fast schon gedacht. Nochmals herzliche Gratulation und einen schönen Tag.

O: Wünsche ich Ihnen auch.
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Saisonstart gegen Grossaffoltern – Ein Gedicht

Der Wind wehte über die Felder,

nur die Kühe schauten uns zu.

Wir streiften durch die Wälder

und fanden endlich Grossaffoltern, unser heutiges Rendez-Vous.

 

Wir waren heiss,

wir waren parat,

bereit zu jedem Sch***,

um den 10:0 Wunsch umzusetzen in die Tat.

 

Unsere Bälle flogen platziert,

links, rechts, links, auf die Kante.

Die Platte der Gegner wurde fast halbiert,

so hart schlugen wir die Bälle – einer brannte.

 

Kurz und schmerzlos ging das Ganze vonstatten,

10:0 war das Ergebnis,

die Gegner lagen K.O. auf den Matten.

Klar, nach so grossartigem Tischtennis.

 

Erhobenen Hauptes verliessen wir die Halle,

kämpften uns durch den Wald,

Und buchten uns Flugtickets nach Malle,

Um zu feiern unsere Ping-Pong-Gewalt.

 

 

Runde 2 von 3

Zu zweit machten wir uns am nächsten Tag auf den Weg in Richtung Herzogenbuchsee. Dieses Mal spielte der ÖV mit und wir kamen pünktlich in der Halle an. Die Ausgangslage war schwierig, aber Linus forderte einen Sieg. In der ersten Runde setzte wir das sogleich um und konnten beide unsere Einzel gewinnen. Es stand 2:1. Auch in der zweiten Runde schenkten wir uns keine Blösse und gewannen wiederum beide Einzel und konnten auf 4:2 erweitern. Der Sieg lag in greifbarer Nähe. Im Doppel spielten wir gut und konnten einen klaren 3:0 Sieg einfahren. Im Wissen das Linus das letzte Einzel gewinnen würde, ging Sascha das letzte Spiel zu locker an und verlor sang- und klanglos. Dennoch konnten wir die Begegnung gegen Herzogenbuchsee zu zweit 6:4 gewinnen, was unsere Laune sehr hob. Linus und Sascha haben daraufhin beschlossen, dass Oli ihnen viel Bier schuldet. Zusammenfassend reichen zwei Worte nicht, um diese Begegnungen zusammenzufassen, deshalb hier in drei: Mega, mega geil.

Rund 1 von 3

Bereits weit im Voraus erzitterten wir bereits bei der Erwähnung der Kalenderwoche 9, hatten wir doch drei Matches in dieser einzelnen Woche. Wir stellten also alle sozialen Kontakte für diese Woche ein und bereiteten uns vor. Mit Schrecken verkündete Oli uns, dass er sich bei der Arbeit verletzt hat – Entzündung durch das viele Klicken mit der Maustaste – und von seinem Arzt ein Sportverbot erhalten hatte. Da wir keinen Ersatz auftreiben konnten, spielte Oli am Montag trotzdem, die anderen zwei Matches würden Linus und ich alleine bestreiten müssen. Eine tolle Ausgangslage sieht anders aus ;D
Wir reisten also am Montag zu dritt nach Langenthal, wobei der Zug bereits ziemlich viel Verspätung hatte. Dementsprechend knapp kamen wir auch in der Halle an und hielten uns beim Einspielen kurz.
In der ersten Runde vermochte Sascha nichts gegen seinen Gegner auszurichten und verlor kurz und bündig in drei Sätzen. Linus und Oli gewannen ihre Spiele in vier Sätzen. In der zweiten Runde drehte MB 3 auf und gewann gleich alle Einzeln und führte dementsprechend mit 5:1. Zum Sieg fehlte also lediglich noch ein Punkt. Diesen zu holen, stellte sich aber als schwieriger heraus, als gedacht. Linus und Oli verloren das Doppel im vierten Satz und auch in der letzten Runde schaffte es lediglich Linus, einen Sieg zu erringen. Damit sicherte er uns aber das 6:4 und einen wichtigen Sieg. Die Rückrunde läuft weiterhin unglaublich gut. So mussten wir noch keine Niederlage und lediglich ein Unentschieden hinnehmen. Hier auch noch einen grossen Dank an Oli, dass er todesverachtend den Anweisungen seines Arztes des Vertrauen getrotzt hat und trotzdem gespielt hat.
Lustige Geschichte: Da Langenthal ÖV-technisch, sagen wir, mittelgut erschlossen ist und Oli in der letzten Runde unbedingt einen Viersätzer spielen musste (Sascha hatte wenigstens den Anstand, klar in drei Sätzen zu verlieren), rannten wir zum Bhf, nur um festzustellen, dass der Zug schon wieder 20 Minuten Verspätung hatte. Zusammenfassend gebe ich MB 3 für diese Leistung 6 von 10 Punkten, Oli Bereitschaft 10 von 10 Punkten und dem ÖV 0 von 10 Punkten.

„Sch*% Tischtennisgötter“ – Oli, 28.01.2019 im Match gegen Solothurn

Die Beiträge von MB 3 gingen in letzter Zeit etwas vergessen, die Schuld daran sieht der Autor beim Team-Capitain, weil dieser keine Reminder und Aufforderungen zur Textanfertigung geschickt hat 😀 MB 3 läuft in der Rückrunde zu Hochform auf – manche behaupten, das schon immer vorhandene Talent ist endlich erwacht. Bereits aus zwei der drei gespielten Partien der Rückrunde konnten wir 4 Punkte mitnehmen (9:1 gegen Brügg und 8:2 gegen Lyss). Beide Begegnungen lassen sich kurz zusammenfassen:

Wir waren einfach zu stark!

Enthusiastisch kamen wir also aus den ersten zwei Duellen, wussten aber auch, dass uns mit Solothurn der klare Gruppenleader bevorsteht. Wir empfingen die Solothurner am Montag bei uns Zuhause und waren bereit. Beziehungsweise war Linus bereit, weil Sascha und Oli geradeso pünktlich, Zweifler behaupten etwas zu spät, kamen. Linus erfüllte seine Aufgabe als Team-Captain aber wunderbar und hiess die Gegner willkommen – auch wenn der Autor nicht zugegen war, ist er sich sicher, dass es sich um eine inbrünstige Ansprache handelte. Nach kurzem Einspielen begaben wir uns an die Tische, und siehe da, es stand 2:1 für MB 3 nach der ersten Runde. Oli musste sich in einem fünften Satz geschlagen geben, Linus und Sascha konnten ihre Spiele souverän gewinnen. In der zweiten Runde wurde es spannend. Sascha verlor mehr oder weniger ansatzlos, Linus gewann wiederum souverän und Oli lieferte sich eines der epischsten und  längsten Duelle, die je in der Waldegg-Halle gespielt wurden. Oli ging schnell 2:0 in Führung und alles schien im Lot. Der Solothurner startete daraufhin eine unglaubliche Aufholjagd und gewann den dritten Satz. Da im Anschluss beide fanden, dass ein Satz auf 11 doch eigentlich zu kurz ist und Tischtennis viel eher auf 19 gespielt werden sollte, zog sich der vierte Satz mit ständig wechselnden Satzbällen in die Länge und war an Spannung nicht zu überbieten. In dieser Zitterpartie konnte der Solothurner sich leider den vierten Satz sichern, ein weiterer musste her. Auch das Zuschauen war anstrengend, als Oli und sein Gegner starteten und die Enttäuschung gross, dass kein Popcorn zu Händen war. Auch hier schenkten sie sich nichts. Leider waren die Tischtennisgötter uns nicht hold – an dieser Stelle grossen Dank an MB 1, dass ihr unser Glück schon aufgebraucht habt, ein Kantenball wäre gelegen gekommen ;D – und Oli verlor bereits sein zweites Match an diesem Abend im fünften Satz. Im Doppel anschliessend spielten Linus und Sascha gross auf. Toll, beständig, elegant und gutaussehend sind nur einige Adjektive, um ihre Performance zu beschreiben. In der letzten Runde zeigte Solothurn nochmal seine Stärke. Sowohl Oli und Sascha konnten keinen Sieg verbuchen. Linus sicherte uns mit seinem Sieg das 5:5, heisst 2 Punkte gegen den Tabellenleader. Wir haben mit keinen Punkten gerechnet. Angespornt von diesem Erfolg, hofft MB 3, dass es seine Leistungen in der Rückrunde weiterziehen kann.

 

David gegen Goliath – 4. Runde

Dass unsere vierte Runde schwieriger werden würde, war uns klar. Wir setzten uns deshalb einen Punkt als Ziel und starteten am Freitag unsere Reise nach Solothurn. Doch unsere Reise stand unter einem schlechten Stern. Sascha verirrte sich im Zug und wusste plötzlich nicht mehr, ob er, wie abgemacht, vorne im Zug sass oder hinten – ja das geht tatsächlich. Da sowohl Oli als auch Sascha nicht die Lust hatten durch den ganzen Zug zu laufen, um ihre Kräfte zu sparen, fuhren sie im gleichen Zug, aber nicht zusammen nach Solothurn – Linus hatte bereits im Voraus angekündigt, einen anderen Zug zu nehmen. Der Teamspirit wurde damit bereits auf eine erste Probe gestellt.  Nichtsdestotrotz waren wir vorbereitet:

  • Physische Verfassung: überwältigend
  • Technische Finesse: limitiert
  • Siegeswille: angsteinflössend
  • Gruppenkohäsion: bisher ungesehen

In der Halle wurden wir von den freundlichen Solothurnern begrüsst und in der Halle willkommen geheissen. Weniger freundlich war die Halle selbst, bei der es sich, laut Sascha, um die schlimmste Halle der Welt handelte. Da der Captain es verbot, Forfait zu geben, spielten wir die erste Runde. Oli und Sascha spielten einen guten ersten Satz, mussten sich aber dann der Klasse der Gegner, resp. in einem Fall dem Antitopbelag, geschlagen geben. Linus konnte in einem erbitterten Fünfsätzer den Sieg einfahren und schöpfte so Hoffnung.

Die zweite Runde machte diese aber sogleich zunichte, konnten wir doch nicht einen einzigen Sieg einfahren. Auch im darauffolgenden Doppel war der Gegner schlicht und einfach zu stark und gewann souverän 3:0.

Die letzte Runde entschied daher darüber, ob wir zumindest mit einem Punkt nach Hause gehen würden. Olis Gegner lief in der letzten Runde nochmal zu Hochform auf und liess ihm keine Chance. Anders Saschas Gegner, der zwischenzeitlich schwächelte und das ganze in einen Fünfsatzkrimi hinauslief. Leider hatte Sascha im letzten Satz ein Tief und musste sich schlussendlich 3:2 geschlagen geben. Auch bei Linus lief es auf einen Fünfsätzer hinaus. Linus bewahrte die Ruhe und liess sich gegen den Antitopspielern nicht aus der Fassung bringen. In diesem Geduldsspiel behielt Linus die Oberhand und konnte für Münchenbuchsee wenigstens den zweiten Sieg einfahren. Leider mussten wir uns dennoch mit einer 2:8 Niederlage abfinden und konnten den angestrebten Punkt nicht einfahren.

Anders als in der Legende wurde David von Goliath regelrecht verprügelt. Da wir aber mit einem solchen Szenario gegen die nominell stärksten Gegner gerechnet haben, befinden wir uns weiterhin im Plan und rechnen damit, gegen die nächsten Gegner (mehr) Punkte einzufahren.

Duell der beiden Buchsees – 3. Runde

An einem schönen Herbsttag – so schön, dass Oli die letzten zwei Tage wandern war und geradeso auf den Match wieder ins Flachland zurückkehrte – forderten wir Herzogenbuchsee. Als eines der wenigen Teams ist Herzogenbuchsee ähnlich klassiert wie wir. Die Motivation und der Kampfgeist waren dementsprechend hoch, die Ansprüche auch: Ein Sieg musste her!  Nach einer brennenden Ansprache unseres Captains stellten wir uns an die Tische und hauten unseren Gegner die Bälle um die Ohre – es stand 3:0 für Münchenbuchsee nach der ersten Runde.

In der zweiten Runde erfolgte dann aber die Ernüchterung. Oli zeigte erste, wanderungsbedingte Schwächen und Linus kam überhaupt nicht mit dem – zugegeben sehr eigenartigen – Spiel seines Gegner zurecht. Sascha konnte das Spiel gegen seinen Namensvettern gewinnen, es stand 4:2.Weiter ging es sofort mit dem Doppel.

Nach verlorenem Startsatz konnte das bewährte Doppel Feigenwinter/Michel auf 5:2 ausweiten, ausnahmsweise ohne zwischenzeitige Schwächephasen oder Konzentrationslücken, sondern mit einer immer besseren Leistung. Zurückzuführen ist das sicherlich auf die unglaublich grosse Harmonie zwischen den beiden, die in regelmässigen Teambuilidingevents – sprich Darts spielen und Bier trinken – gefördert und trainiert wird.

Mit einer guten Aussicht auf 3 Punkte starteten wir in die letzte Runde. Oli stärkte sich mit Schokolade, spielte einen guten ersten Satz, gestand sich dann aber ein, dass er wohl etwas zu exzessiv wandern war und musste sich dem Gegner geschlagen geben. Linus und Sascha konnten beide ihr letztes Spiel gewinnen und sicherten so den 7:3 Sieg.

Damit sind wir nach drei Spielen denkbar gut unterwegs, wobei die schwierigeren Gegner erst noch kommen. Anegespornt durch unsere bisherigen Erfolge, stellen wir uns am Freitag Solothurn.