Archiv des Autors: Reto Lügstenmann

O40 zum letzten im 2018 ebenfalls gegen Ostermundigen

Nach dem 1. Liga Spiel gegen Ostermundigen vom Montag zu Hause, reisten wir am Dienstag nach Ostermundigen.
Schnell war klar, dass neben Beni (ja, das wussten wir schon nach dem Montag) auch noch Roman Wyss (A18) und der W.O. als dritter Mann spielen werden. Einen Punkt hatten wir also schon auf sicher.

Im ersten Spiel wartete Beni auf Ruedi und Römu auf mich. Ruedi gewann leider nur den ersten Satz.
Da ich gegen Römu noch nie eine Chance hatte, rechnete ich auch heute nicht damit und versuchte gar nicht erst voll zu spielen. Es ging mehr darum „zu bällelen“, in der Hoffnung, dass Römu ein paar Wunderschläge anbringen möchte, sie aber verschlagen würde. Es wurde ein ganz komisches Spiel, in welchem ich versuchte, die Bälle kompromisslos zu spielen. Das ging im zweiten Satz auch auf, Römu erklärte mir dann im 3. Satz mit 11-1 aber sofort wieder, wer der Chef am Tisch ist. Nichts desto trotz war er nicht ganz bei der Sache und irgendwie gelang es mir, die beiden nächsten Sätze und somit das Spiel zu gewinnen.

Gegen Beni hatte ich ja noch eine Rechnung vom Montag Abend offen. Im Gegensatz zum Vortag gelang es mir zweimal einen 4-Punkte Rückstand wett zumachen und schlussendlich zu gewinnen. Somit war das Unentschieden bereits gesichert.
Die Hoffnung stieg auf mehr, denn Clödu rettete sich trotz 0-2 Rückstand mittlerweile in den 5. Satz!! Leider fehlten die Kanten- und Netzbälle, um Römu noch mehr in Bedrängnis zu bringen. Dieser wand sich aus der Schlinge und gewann 11-9 im letzten Satz.

Auch im Doppel waren wir dran. Clödu punktete ein ums andere Mal mit sensationellen Rückhandschlägen. Im zweiten und dritten Satz verloren wir jeweils unglücklich in der Verlängerung. Aber sowohl Beni wie Römu servierten in den entscheidenden Momenten mit noch mehr oder anderem Schnitt als zuvor und zwangen uns zu Fehlern.

Im letzen Einzel schlug sich Clödu tapfer gegen Beni. Clödu’s Rückhandhämmer waren jeweils wunderschön anzusehen, vermochten aber die Fehlerquote nicht ganz aufzuheben und Beni behielt nach 4 Sätzen die Oberhand.
Gleichzeitig brachte Ruedi Römu zur Verzweiflung. Römu machte es sich zur Aufgabe, die unterschnittenen Bananenbälle aus Ruedi’s Vorhand per Schuss abzuschliessen – nach dem Motto „ghoue oder gstoche“ ;-). Mal um mal versuchte er diese Variante und scheiterte. Erst im 5. Satz bei 9-9 gelang ihm dann der erste aber dennoch entscheidende Schuss auf diesen speziellen Ball, selbstverständlich unhaltbar für Ruedi. Die Entscheidung war gefallen.

Somit gingen wir mit überraschenden 2 Punkten nach Hause! Heute wären es sogar fast drei geworden.

Letztes Vorrrundenspiel

Im letzten Spiel gegen Ostermundigen war die Hauptfrage, wer tritt beim Gegner an. Sie kämpfen mit Spielermangel in verschiedenen Mannschaften und mussten auch schon 2 Mal zu zweit spielen.

Nun denn, unsere „Hoffung“ auf 3 geschenkte Spiele verflog schnell, die Mundiger kreuzten mit Beni Möller (Antitop und kurze Noppen), Pesche Schläfli (Antitop, normal) und Philippe Göllnitz (normal, normal; juhui).
Die erste Runde ist schnell erzählt, Tinu und Jörg kamen mit dem Material der Gegner nicht zu Gange, bei mir lag es eher an mir selber. Alle Spiele zu Gunsten der Mundiger.

Die zweite Runde brachte leider keine Kehrtwende. Jörg verlor trotz guten Phasen gegen Beni, Phlippe hielt Tinu in Schach. Pesche war gegen mich am verzweifeln, ich hatte – nicht übertrieben – pro Satz zwischen 3-6 Glücksbälle. Man könnte fast sagen, Pesche spielte Antitop, Reto Kante und Netz.

Mit diesem 1-5 Rückstand war der Wille bei Jörg und mir zum Sieg im Doppel auf dem Höhepunkt. Sofort wurde uns der Schneid abgekauft. Mit 3-11 im ersten Satz setzten Pesche und Phlippe ein deutliches Zeichen. Dank einer stetigen Steigerung und 1-2 unmöglichen Bällen unsererseits, rissen wir das Steuer noch herum und verbuchten den 2. Sieg des heutigen Abends. Ein Punkt musste noch her!

Erneut kämpfte Jörg mit Hochs und Tiefs, musste am Schluss aber Philippe gratulieren. Meine Begegnung gegen Beni verlief sehr einseitig. Mit Rückenschmerzen aus dem Doppel und einer abgrundtiefen Abneigung gegen Antitop in Kombination mit Noppen gewann ich nicht mal an Erfahrung.
Gleichzeitig war Tinu aber viel besser unterwegs. 2-0 Führung gegen Pesche. Ein paar Minuten später … nein, leider 2-1 nach Verlängerung. Auch der vierte Satz ging mit 2 Punkten Differenz an Pesche, 2-2. Im fünften konnte Tinu von Beginn weg ein paar Punkte Vorsprung rausspielen, die er nicht mehr abgab. Immerhin noch einen Punkt gerettet.

Nach der Weihnachtspause werden wir zuerst wieder gegen unsere direkten Konkurrenten gegen den Abstieg spielen. Dort müssen wir den Grundstein für den Ligaerhalt legen.

Tinu 1, Jörg 0.5, Reto 1.5

Spitzenkampf im Mittelfeld

2 Tage nach der Kanterniederlage gegen Heimberg, reisten Roger (14), Marcus (14)  und Jürg (9) aus Herzogenbuchsee an.

Schnell war klar, dass es heute Abend wenig klare Ausgänge geben würde. In der ersten Runde konnte Jörg seine Form vom Mittwoch weiterziehen und blieb siegreich gegen Jürg, Tinu verlor gegen Roger und ich brachte – einmal mehr – eine 2-0 Führung nicht über die Runden. Marcus erwischte mich immer wieder mit seinen Aufschlägen auf dem falschen Fuss und schlussendlich musste ich mich im 5. Satz beugen.

In der zweiten Runde dann eine kleine Überraschung. Tinu rang Marcus dank seinen Noppen und am Schluss taktisch cleverem Spiel in fünf Sätzen nieder.
Ich gewann gegen Jürg und Jörg verlor gegen Roger. Zwischenstand immerhin 3-3.

Wir hofften jetzt auf ein tolles Doppel und den vierten Punkt. Die Hoffnung stirbt zuletzt, Jörg und ich vorher. Schlecht gespielt und keine Chance. Der Gegner lag in Führung.

Jetzt mussten wir ran an die Säcke. Und …. das taten wir. Jörg konnte leider nicht nochmals zulegen und verlor gegen Marcus, Tinu hatte überhaupt keine Probleme gegen Jürg und mein Spiel gegen Roger wogte hin und her. Glücklicherweise hatte ich am Ende die Nase vorn und so holten wir das wichtige Unentschieden.

5-5, dank geschlossener Mannschaftsleistung

Jetzt hoffen wir noch auf mindestens 2 Punkte gegen Ostermundigen, dann hätten wir die Vorrunde zufriedenstellend absolviert.

Spiel gegen einen Mitfavoriten um die ersten zwei Plätze

Letzte Woche spielten wir am Mittwoch gegen Heimberg. Drei respektive vier giftige Jungs (17, 15, 15, 13), die versuchen wollen aufzusteigen.

Das Endresultat war aus unserer Sicht etwas zu brutal, für die Heimberger war’s ideal.

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Jörg hatte einen tollen Abend, konnte seine beiden ersten Spiele gegen Curdin und Fabio gewinnen, während Tinu und ich nur an Erfahrung gewannen. Wir verloren beide ein Spiel im 5. Satz, es hätte auch aber anders kommen können.
Im Doppel spielten wir nicht auf der Höhe und die Gäste liessen uns auch nicht wirklich ins Spiel kommen.

2-8 Endresultat, keine Punkte für heute. So langsam klettern wir die Rangliste nach unten und befinden uns jetzt dort, wo wir etwa auch hingehören; im unteren Mittelfeld.

Prügel in Solothurn

Der Titel ist nicht ganz ernst zu nehmen. Wir hatten keinen Krach mit dem Gegner, mussten aber – am Tisch – Prügel einstecken.
Die erste Runde begann wir erwartet. Bidu und Clödu mussten sich gegen B14 (Ivo) respektive B11 (Chi) jeweils nach 3-0 schon wieder hinsetzen. Allerdings möchte ich betonen, dass Clödu dran war! Die ersten beiden Sätze in der Verlängerung und auch im dritten nur 2 Punkte Differenz. Hut ab, da waren einige ganz schöne Bälle dabei. Ich gewann mit Müh und Not gegen Carsten.

In der zweiten Runde wurde Bidu kaum warm gegen Chi, ich nervte mich, da Ivo nicht in Bestform spielte, ich jedoch so viele Eigenfehler produzierte, dass ich trotzdem verlor (nein, diesmal war nicht hauptsächlich die Halle schuld). Erneut war es Clödu, der mit guten Rückhandbällen Carsten gar nicht zum Block kommen liess. Im 5. Satz führte er zwischenzeitlich sogar mit 2 Punkten, verlor etwas unglücklich doch noch zu 9.

Das Doppel war eine klare Sache für die Solothurner.

Gegen Carsten fand Bidu kein Rezept, und Ivo liess gegen Clödu nichts anbrennen. Ich hatte mich wieder etwas gefangen, spielte deutlich besser, um mich dann im entscheidenden Moment bei 10-9 im 5. Satz mit einen Aufschlagfehler selber um den Sieg zu bringen. Ein Topspin mit der Schlägerkante von Chi brach mir dann bei 10-11 endgültig das Genick.

Fazit: einige gute Spiele, Clödu und ich hätten mit etwas mehr Glück je ein Spiel mehr gewonnen und das hätte uns einen verdienten Punkt beschert.

Besuch vom Spitzenreiter

Heute stand das Spiel gegen den Tabellenführer Thun auf dem Programm. Da sie mit aktuell zwei A-Spielern unterwegs sind (Andrzej und Philippe) und noch Pascal als „Ersatz“ mitnahmen, wäre das höchste aller Gefühle ein Punkt. Den zu budgetieren wagte ich jedoch nicht.

Der Beginn war nicht so schlecht. Während Tinu gegen Andrzej einen Satz gewann, Jörg von Philippe weggeputzt wurde, spielten Päscu und ich ein Hin und Her mit einem klaren Ende im fünften Satz – zu meinen Gunsten. Somit stand es 1-2 und alles war noch möglich.

Die zweite Runde verlief ähnlich. Andrzej erwies sich als zu stark für Jörg, Tinu gewann erneut einen Satz gegen Päscu und ich führte 2-0 in den Sätzen gegen Philippe. Sein sicheres Spiel mit wenigen Eigenfehler brachte mich zwischendurch zum Verzweifeln. Leider vermochte ich im vierten Satz eine 5-1 Führung nicht auszunutzen und musste mich schlussendlich der Konstanz beugen.

Im Doppel knüpften Jörg und ich nur gerade im ersten Satz an das Niveau der letzten Doppel an, danach liessen uns die beiden Thuner nicht mehr richtig auf Touren kommen. Somit stand unsere Niederlage fest. Der eine Punkt war aber noch in Reichweite – zumindest rechnerisch :-).

Andrzej musste im letzten Spiel aus gesundheitlichen Gründen gegen mich forfait geben, was bedeutete, dass bei einem Sieg von Jörg oder Tinu der Punkt möglich gewesen wäre.
Die Überraschung blieb aus, Jörg gewann leider nur an Erfahrung und Tinu konnte mit gutem Spiel Philippe immer wieder in Bedrängnis bringen, aber schlussendlich war der Thuner zu solide. 

Ein klares 2-8.

Jörg 0, Tinu 0, Reto 1, w.o. 1

Tolle Spiele gegen Aarberg 1

Heute traten wir gegen eine der besten 1. Liga Mannschaften an. Die Aarberger sind immerhin 17, 17, 11 klassiert. Das Ziel war einen Punkt zu ergattern, das Unentschieden spukte im Gehirn in den Windungen der Utopie (hinten links 🙂 ).

Die erste Runde ist schnell erzählt, Chrigu und Marc behielten klar die Oberhand, Simon und ich  spielten über 30 Minuten ein 5-Satz Duell, welches ich schliesslich dank taktischem Hinweis von Jörg im letzten Satz relativ klar gewinnen konnte. Der Rückstand hielt sich also noch im Rahmen.

Die zweite Runde verlief interessant. Ich musste eine 0-3 Niederlage gegen Chrigu hinnehmen, nachdem ich im ersten Satz 10-7 führte und 11-13 verlor, im zweiten lag ich 10-8 vorne und verlor 11-13. Satt 2-0 stand es 0-2. Besonders ärgerlich, da ich gut spielte aber im entscheidenden Moment den Sack nicht zumachen konnte.
Tinu hielt sich mehr als tapfer gegen Marc, führte sogar 2-1 bevor er im 4. Satz mit 15-17 das Nachsehen hatte. Besonders erwähnenswert, Tinu hatte keinen einzigen Matchball in dieser Verlängerung! Trotz intakt gebliebenem Kampfeswillen reichte es im 5. Satz knapp nicht.
Jörg gewann in einem sehr unterhaltsamen und spannenden Spiel gegen Simu ebenfalls im 5. Satz. Zwischenstand 2-4.

Im Doppel hätte ich nach dem ersten Satz nicht sehr viel auf uns gewettet. Nur gerade 5 Punkte gestanden Marc und Chrigu uns zu. Doch man soll den Tag bekanntlich nicht vor dem Abend loben. Jörg und ich fanden langsam zu unserer aktuellen Doppelform, gewannen den zweiten Satz, um den dritten gleich wieder zu verlieren. Dann der famose 4. Satz. Ab 10-10 wogte das Spiel hin und her wie ein Schiff im Wind. Wir fuhren es schliesslich mit 19-17 (!) in den Hafen. Dank konzentriertem Weiterspielen schafften wir es mit dem siegreichen 5. Satz unseren erhofften Punkt zu sichern.

In der letzten Runde war bald klar, dass die Aarberger nicht mit einem Unentschieden in die Beiz wollten. Bei mir war die Luft draussen und Marc spielte zu souverän. Jörg gewann zwar einen Satz gegen Chrigu, aber dabei blieb es auch. Tinu sah schon fast wie der knappe Sieger aus nach 14-12 und 12-10, Simu kämpfte sich jedoch nochmals zurück (im 4. Satz: 12-14). Den Sieg hätten am Schluss beide verdient gehabt, Tinu machte jedoch die berühmten zwei Punkte mehr und trug auch noch einen Punkt zu der 4-6 Niederlage bei.

  1. positives Fazit: ein Punkt
  2. positives Fazit: von fünf 5-Sätzern gewannen wir deren vier.
  3. positives Fazit: so ein Abend macht Spass. Tolle Ballwechsel, faire Spiele, kein Gemotze in der Halle
  4. Fazit: wir sind auch an A17-ern dran, aber „di Cheibe“ können dann eben doch noch zulegen, wenn’s sein muss. Und es erlaubt keinen Aufschlagfehler, die hohen Penalty-Bälle dürfen nicht neben die Tischkante gesetzt werden, und mit der eigenen Schlägerkante die Bälle zu attackieren bringt auch nichts.
  5. Fazit: von insgesamt 41 Sätzen wurden 14 in der Verlängerung entschieden, das heisst jeder dritte Satz ! Das habe ich noch nie erlebt.

Jörg 1.5, Tinu 1, Reto 1.5

3. Sieg im 4. Spiel

Am Freitag stand ein wichtiges Spiel gegen Bern an. Wir hofften auf drei Punkte, um so mehr als einer der Stammspieler offenbar keine Auswärtsspiele bestreitet und wir die Berner mit Ersatz erwarteten.
Dem war auch so. Nebst Thomas Hügli und Jürgen Kurras spielte noch Jan-Hendrik Strecker. Die Freude war nur von kurzer Dauer, denn Jan (letztes Jahr C10) ersetzte Matthias (C9), also war der Ersatz nicht wirklich schwächer einzustufen als der Stammspieler.

Wie auch immer, in der Startrunde wies Tinu den Berner Joker mit 3-0 klar in die Schranken. Der Start gelang für uns generell gut, vermochten doch Jörg ebenfalls mit 3-0 Thomas und ich mit 3-1 Jürgen zu schlagen. Eine Vollrunde zu Beginn, was will man mehr.

Die zweite Runde verlief dann nicht mehr ganz so flüssig. Thomas spielte zunehmend besser und liess sich von Tinu’s Noppen nicht beeindrucken, ich erbiss mir dank meinen Aufschlägen den Sieg knapp im fünften Satz gegen Jan, der nicht klein beigeben wollte. Unterdessen spielte Jörg ruhig und konzentriert gegen Jürgen, der sich immer wieder Mal lautstark aufregte. Nachdem er den dritten Satz knapp gewann, wurde es plötzlich ruhiger in der Halle. Jürgen stellte irgendeinen Schalter im Kopf um und spielte plötzlich das Tischtennis, das er eigentlich kann. Gegen einen „ausgewechselten“ Jürgen konnte Jörg in den Sätzen 4 und 5 nicht mehr viel ausrichten. Somit stand es nur noch 4-2 für Buchsi.

Tinu forderte klar und deutlich einen Sieg im Doppel, was von der Bank aus natürlich auch einfach ist :-).
Jörg und ich fanden nach verhaltenem Start rasch ins Spiel und gewannen das Spiel mit verschiedenen Vorhandpeitschen, guten Aufschlägen und schönen diagonalen Rückhandbällen klar 3-0. Das Unentschieden war gesichert.

Die Hoffnungen ruhten jetzt vor allem auf Jörg gegen Jan. Trotz (oder Dank?) verlorenem Startsatz war die Konzentration und das Vertrauen noch genug vorhanden, Jörg kehrte das Spiel und sicherte uns den 6-4 Sieg. Lag noch ein 8-2 in der Luft? Die Antwort war ein klares Nein, da ich gegen Thomas zu viele Unsicherheiten aufwies und mit seinen Aufschlägen grosse Mühe bekundete, liess er sich die Butter nicht vom Brot nehmen.
Tinu hingegen machte es noch äusserst spannend gegen Jürgen. Er holte einen 0-2 Satzrückstand auf, um dann doch im fünften Satz mit 2 Punkten Differenz den Kürzeren zu ziehen. Schade, aber heute spielte es für das Endresultat keine Rolle.

Somit grüssen wir – für ein paar Tage wenigstens – von der Tabellenspitze. Wer hätte das Anfangs Saison gedacht 🙂 .

Jörg 2.5, Tinu 1, Reto 2.5

Chance genutzt gegen Aarberg 2

Heute stand bereits unser 3. Spiel auf dem Programm und zwar auswärts gegen Aarberg 2. Wir erhofften uns ein Unentschieden oder wenn’s gut läuft einen Sieg.
Kurz nach dem Eintreffen vernahmen wir, dass Monika Göggel, die Nr. 1 offenbar am Segeln war. War das unsere Chance auf einen hohen Sieg?

Aarberg spielte mit Ruedi Steiner, immer ein unangenehmer Gegner, Julian Liniger und Daniel Aebi.
In der ersten Runde spielte Jörg stark und siegreich gegen Ruedi, ich vermochte nach harzigem Start Daniel zu bodigen, während Tinu gegen Julian im vierten Satz die Niederlage mit 15-13 abwenden konnte. Aber nur um im 5. trotzdem zu verlieren. Das 2-1 war nicht ganz der erwünschte Zwischenstand, aber naja.

In der zweiten Runde spielten dann meine Teamkollegen souverän je 3-0, ich musste gegen Ruedi in den 4. Satz, den ich klar gewann. Ich muss aber zugeben, dass ich den dritten Satz äusserst knapp gewann und dabei mehrmals gütige Mithilfe des Netzes in Anspruch nehmen durfte.

Das Doppel: wir brauchten wiederum einen Satz, um ins Spiel zu kommen. Die beiden jungen Aarberger liessen nicht locker und spielten nach dem gewonnen ersten Satz locker auf. Jörg und ich konnten uns schliesslich dank Erfahrung in vier Sätzen trotzdem durchsetzen.
Somit stand der Sieg fest!

Jetzt wollten wir aber diese 4 Punkte holen. Ich war als erster fertig, der 7. Punkt war im Trockenen. Tinu drehte den 4. Satz (ich glaubte es sei der Fünfte!!, hatte fast einen Herzinfarkt) vom 6-10 auf ein 12-10 und somit waren alle Punkte in unserer Tasche.
Das Jörg den Spiess gegen Daniel nicht mehr umzudrehen vermochte und sich in fünf Sätzen geschlagen geben musste, spielte keine Rolle mehr.

Aarberg 2 – MB: 2-8

Jörg 2.5, Tinu 2, Lügsti 3.5

 

Erstaunlich positives 2. Spiel

Heute traten wir in unserem ersten Heimspiel gegen Hindelbank an. Wir hatten Hoffnung auf 3 Punkte oder wenigstens ein Unentschieden. Es kam anders.
Nachdem der Captain souverän dachte, das Spiel starte um 19:45 und eh schon äusserst knapp um 19:30 eintraf, wurde er sogleich aufgeklärt, dass eigentlicher Spielbeginn jetzt gleich sei. Nach kurzem Einspielen ging’s also los. Ich entschuldige mich an dieser Stelle nochmals bei meinen Mitstreitern wie auch den Jungs von HiBa für dieses peinliche Missgeschick.

In den ersten zwei Runden setzten sich wie erhofft die Buchser jeweils gegen Markus und Patrick durch, während Chrigu gegen Jörg und Tinu klar gewann. Es stand also 4-2 für uns.

Nach dem missglückten Doppel von letzter Woche gegen Solothurn gelobten Jörg und ich Besserung. Und siehe da, nach 2-8 Rückstand gewannen wir den ersten Satz zu 9! Im zweiten vergaben wir einen 5-0 Vorsprung, konnten aber schliesslich das Spiel doch noch 3-1 gewinnen. Juhuii, das Unentschieden war gerettet. Jetzt wollten wir den Sieg.

In der letzten Runde war Tinu als erster fertig, er bodigte Patrick 3-0 und somit stand unser Sieg fest! Jörg hatte Anfangsschwierigkeiten und verlor den ersten Satz gegen Markus, während ich gegen Christoph immer besser ins Spiel kam. In der Hoffnung, Jörg drehe seinen Match noch, wusste ich, dass mein Spiel über die 4 Punkte entscheiden könnte. Tatsächlich vermochte ich es  3-1 ins Trockene zu bringen und kurz darauf sicherte Jörg mit seinem 3-1 Sieg sensationell das 8-2 Schlussresultat.

Dieser Sieg war für die Moral (und das Punktetotal) sehr wichtig und wir steigen mit gesteigertem Selbstvertrauen in den Match von nächstem Mittwoch gegen Aarberg2.

Tinu 2, Jörg 2.5, Lügsti 3.5