Archiv des Autors: Reto Lügstenmann

2 Konterniederlagen

Am 7. März traten wir auswärts gegen HEIMBERG (2. Tabellenplatz und hungrig auf die NL C) an, die in der gleichen Besetzung wie immer spielten (Cardin, Fabio, Sämi).

Der Abend ist eigentlich schnell erzählt. Eine Halle, in der die Bälle sehr schnell an Drive verlieren und diese entsprechend früh Richtung Boden fallen, sprich der Redaktor des Berichts war immer einen Viertelschritt zu spät und fand in seinem ersten Spiel den Tritt nicht. Tinu war chancenlos gegen die Variationen von Sämi und Jörg verlor gegen Fabio.

Die zweite Runde war richtig fies, gespickt mit einem Exploit. Würdigen wir zuerst letzteren. Jörg lag im 5. Satz 3-9 gegen Sämi hinten, profitierte danach von der Überheblichkeit seines Gegners und nutzte seine Chancen … was zu einem 11-9 Sieg führte. Eine wunderschöne Sensation!! Sämi würdigte diese auch lautstark, aber die Halle steht noch.
Tinu verlor nach 2-0 Führung gegen Curdin doch noch und ich konnte zwei Matchbälle im 5. Satz gegen Fabio nicht nutzen und verlor 14-16 – wie schon im 4. Satz.

Im Doppel gewannen wir zwar den ersten Satz, aber die Heimberger schöpften ihr Potential mehr und mehr aus und schüttelten uns als Sieger die Hand.

Leider brachte die letzte Runde keine weitere Sensation hervor, und wir verloren klar mit 1-9.

Fazit: es ist toll, dass wir die hinteren 3 Mannschaften sowohl in der Vor- wie in der Rückrunde bezwingen konnten, allerdings brauchen wir mehr als ein Exploit pro Abend um gegen die 3 stärksten Mannschaften zu punkten.

 

Letzten Freitag folgte das Spiel gegen THUN (Nemeth, Matusz, Troxler).
Von 0-10 bis Unentschieden liegt alles drin, die Tagesform wird entscheiden.

Der Beginn versprach wenig Spannung. Jörg und ich waren rasch 0-2 hinten, einzig Tinu schien die fehlende Spielpraxis von Päscu ausnutzen zu können. Er gewann tatsächlich mit 3-1, Jörg verarbeitete währenddessen bereits seine Niederlage, und ich kämpfte mich ins Spiel zurück nur um dann im 5. Satz wieder mit Konzentrationslücken und einem soliden Gegner zu kämpfen. Aber immerhin nur 1-2 Rückstand.

In der zweiten Runde folgten erneut zwei 5-Satz-Niederlagen, diesmal von Jörg und mir. Tinu unterlag bereits nach 4 Sätzen. Ein Unentschieden war – rein theoretisch versteht sich – noch machbar 🙂

Um diese Option noch offen zu halten, spielten Jörg und ich ein super Doppel und liessen keine Zweifel über den Spielausgang aufkommen. Eine kurze Phase der Unkonzentriertheit im 2. Satz beim Stand von 9-2 ausgenommen.

In der letzten Runde gab es tatsächlich noch eine 3er Runde, allerdings für die Thuner. Somit verliessen wir das dritte Mal in Folge die Halle ohne Punkte. Wie schon in der Vorrunde vermochten wir die drei Spitzenmannschaften jeweils zu kitzeln, hätten auch Möglichkeiten für den einen oder anderen Sieg gehabt, konnten die Chancen aber nicht packen. Von neun 5-Sätzern gewannen wir nur gerade einen! Von 19 Verlängerungen in den letzten 3 Begegnungen konnten wir nur deren 4 mit Siegen krönen.
Fazit 2: es gibt auf diesem Niveau keine einfachen Spiele und grosse Konzentrationslücken dürfen wir uns nicht erlauben, wenn wir Siege einfahren wollen.

Wichtiger Sieg gegen Bern

Gestern stand ein wichtiges Spiel der Rückrunde an. Sollten wir uns gegen den Tabellenvorletzten Bern einen Sieg sichern können, würden wir komfortable 10 Punkte Vorsprung auf Platz 8 ausweisen.

Beim Eintreffen im Kleefeld war schnell klar, dass mein Angstgegner Thömu Hügli nicht spielen würde, da er sich im Januar einer Operation unterziehen musste. An dieser Stelle gute Besserung!!
Trotzdem war klar, dass das wahrscheinlich kein einfaches Spiel werden würde. Jürgen spielt eine super Saison und ist nahe an der B15-Klassierung, Matthias kannte ich noch nicht, wurde aber von meinen Mitspielern vorgewarnt und die Nummer 3, Adrian, spielte mit Antitop auf der Vorhand ohne Schnittanfälligkeit. Und das alles in der Kleefelder Sauna.

In der ersten Runde kam es gleich zur Direktbegegnung gegen Jürgen, der mein Spiel ebenso wenig mag, wie ich seins ;-). Die Spielverhältnisse waren deutlich besser als erwartet, die Halle nimmt den Spin sehr gut an, und es war weniger heiss als auch schon. Somit konnte ich die ersten zwei Sätze für mich entscheiden, den dritten hatte ich nach einem 4-Punkte Rückstand schon fast abgehackt, bis ich eine Eingebung hatte und mit einer Servicevariante gleich zwei direkte Punkte buchen konnte. Die kurzfristige Frustration bei Jürgen konnte ich ausnützen und gewann den Satz doch noch in der Verlängerung.
Tinu kämpfte sich gegen Matthias nach einem 0-2 Satzrückstand nochmals ins Spiel zurück, Zwei Faktoren führten dann leider doch zur Niederlage im 4. Satz: Erstens liess Tinu zu viele Mögilchkeiten aus und zweitens liess sichMatthias von den Noppen wenig beirren und spielte sehr klever.
Jörg spielte solide und gewann sein Spiel gegen Adrian. Zwischenstand 2-1, wir lagen im Fahrplan.

Die zweite Runde ging relativ schnell. Noppen gegen Anti: 3-0, Jörg vermochte trotz hartnäckiger Gegenwehr gegen Jürgen nicht bestehen, und ich konnte Matthias erstaunlich gut meinen Stempel aufdrücken. 4-2, der Kurs stimmte noch.

Das Doppel überliess – für uns überraschend – Jürgen seinen beiden Mitspielern. Entsprechend liessen Jörg und ich nichts anbrennen.
Jetzt brauchten wir nur noch einen Sieg für die wichtigen drei Punkte.

Bei mir lief’s problemlos gegen den Adrian. Nach dem klaren 2-0 war der Sieg schon riechbar, doch dann verstopfte sich meine Nase. Vor lauter „glüüsle“, wie’s bei Tinu und Jörg lief, musste ich den 3. Satz 1-11 abgeben! Was Adrian beflügelte, führte bei mir doch zu ein paar Vorsichtsgedanken und Unsicherheiten. Dies und die Tatsache, dass Jörg am Nebentisch den dritten Satz hochspannend mit 15-13 zu Ende und unseren Sieg ins Trockene brachte, führte dazu, dass ich auch noch den 4. Satz verlor. Derweil erkämpfte sich Tinu einen 2-1 Vorsprung trotz einer Klatsche im ersten Satz.
Der Geruch der möglichen 4 Punkte war effizienter als jeder Otrivin-Spray. Ich fand in mein Spiel zurück und gewann den 5. Satz klar. Jetzt lag alles an Tinu. Das Glück kam ihm etwas zu Hilfe. Im dritten Satz erhielt Jürgen einen Ball voll ins Auge und musste halbblind mit tränendem Auge weiterspielen. Ohne Mitleid zog Tinu sein Ding durch und konnte das Spiel im knappen vierten Satz beenden.

Dank diesen vier Punkten katapultierten wir uns kurzfristig auf den 4. Platz.

Als erstes Fazit der Saison stellen wir erfreulicherweise fest, dass wir gegen die 3 Mannschaften auf den Plätzen 8 bis 10 alle Spiele siegreich gestalten konnten und in der Vorrunde 11 und in der Rückrunde 10 Punkte holten. Mit einem Exploit im einen oder anderen Spiel gegen die nächsten fünf Mannschaften könnten wir sogar noch um Platz 4 kämpfen, da sich im Moment die Plätze 4 bis 7 innerhalb von 3 Punkten befinden.

Jörg 2.5, Tinu 2, Reto 3.5

Den Tischtennisgöttern sei Dank

Da Tinu sich letzte Woche im Engadin vergnügen wollte, mussten wir den Match gegen Aarberg2 verschieben. Sie waren so freundlich, uns für unser Heimspiel in Ihrer Halle zu begrüssen, sonst hätten wir kein Datum gefunden. 

Der Fahrplan war klar, wenn möglich 3 Punkte nach Hause bringen (alle gewinnen wenn möglich gegen Steiner Ruedi und Daniel Aebi, alle dürfen gegen Monika Göggel verlieren), mit einem Unentschieden hätten wir auch leben können.

Nun denn, die erste Runde brachte uns gleich leicht vom Kurs ab, Tinu verlor gegen Ruedi 3-0, Jörg kam gegen Monika gar nie recht ins Spiel und ich musste im Duell der Präsidenten gegen Daniel einen 0-2 Rückstand wettmachen. Dank einer Steigerung im Spiel sowie taktischen Massnahmen gewann ich die Sätze 3 und 4 klar bevor ich gegen Schluss des 5. Satzes Daniel mit einer Servicevariante in Bedrängnis bringen und den Sieg nach Hause schaukeln konnte.

Die zweite Runde brachte uns noch weiter vom Kurs ab. Diesmal war ich schuld!! Ich verlor gegen Ruedi klar 3-0. Heute fand ich mich mit seinen Noppen auf der Rückhand überhaupt nicht zurecht und offenbar spielte er Klassen besser als letzte Woche bei den Senioren. Diese Aussage stammt von Jörg und wurde von Ruedi selber auch bestätigt. Da Tinu sich von Monika ebenfalls bezwingen lassen musste, waren wir froh, dass wenigstens Jörg den spannenden Zweikampf gegen Daniel gewann. Zwischenstand also 2-4 🙁

Nach harzigem Start im Doppel gewannen wir doch noch den ersten Satz, jedoch nur um in den nächsten beiden Sätze das Nachsehen zu haben. Im vierten Satz wogte das Spiel hin und her, wir mussten sogar einen Matchball abwehren, um den Satz ins Trockene zu bringen. Auch der 5. Satz war wiederum knapp, ging mit 11-9 knapp zu unseren Gunsten aus.
Wir lagen also nur noch 3-4 hinten. Zwei mussten gewinnen, um das Unentschieden zu sichern.

Die letzte Runde war an Spannung kaum zu überbieten. Ich geriet 0-1 in Rückstand gegen Monika, meine Mitspieler gewannen jeweils ihren ersten Satz.
Dann schaffte ich es nicht, einen 8-3 Vorsprung über die Runden zu bringen. 0-2 Rückstand, und dieses Mal zogen meine Jungs mit. Bei beiden stand es also 1-1.
Dank souveränem und konzentriertem Spiel gewann ich mit 11-1 den 3. Satz. Jörg verlor und lag 1-2 zurück, Tinu führte 2-1.
Tinu brachte schliesslich sein Spiel ins Trockene, aber bei Jörg und mir sah es nicht gut aus. Beide wehrten Matchbälle ab, retteten sich in die Verlängerung, und gewannen diese. Es kam also zwei Mal zum Showdown im 5. Satz.

Damit die Spannung noch steigt, muss ich hier kurz einen Dank einschieben. Ich danke sämtlichen Tischtennisgöttern, die heute Abend zuschauten!!! Ich hatte im 4. Satz gegen Monika (15-13 für mich) zwischen 8-10 Kanten- oder Netzbälle, sie nur einen einzigen. Ohne so viel Glück, hätte Aarberg zu diesem Zeitpunkt mindestens ein Unentschieden gesichert gehabt.
Einschub beendet.

Kommen wir also zum Showdown: Einem Hammerstart (5-0 beim Seitenwechsel; der Ärger über meine ganzen Glücksbälle in Satz 4 hallte wahrscheinlich noch in Monika nach) folgte solides Spiel wie im 3. Satz und ein sicherer Sieg. Das Unentschieden war gerettet!
Aber es kam noch besser, Ruedi hatte Jörg’s Entschlossenheit nichts mehr entgegen zu setzen.
Wer hätte gedacht, dass wir den 2-4 Rückstand noch in einen 6-4 Sieg ummünzen könnten.

Fazit: Heute hätten wir ebenso 3 Punkte abgeben können.
Dank diesem äussersten glücklichen Sieg sind wir jetzt 5 Punkte vor Platz 8 bei einem Spiel weniger. Diese Distanz sollte uns viel Luft geben gegen den Abstieg.

Morgen geht’s zu Hause gleich wieder an die Platten und zwar gegen Solothurn. Wir werden versuchen, einen Punkt zu ergattern.

Jörg 2.5, Tinu 1, Reto 2.5

Geschlossene Mannschaftsleistung zum Start in die Rückrunde

Am Freitag reisten wir nach Hindelbank zum Tabellenletzten in der Hoffnung auf 3 Punkte.
Unsere Gegner traten wie üblich mit Chrigu Hofer, Pädu Jörg und Kusi Kobel an.
In der ersten Runde konnte nur Chrigu gegen Jörg die Oberhand behalten, Tinu besiegte nach verlorenem 1. Satz den Neo-Verteidiger Pädu, der sich mit modernem Verteidigungsspiel – sprich Vorhand Gegentopspin wann immer möglich – zwar gut agierte, aber eine zu hohe Fehlerquote mit den Noppen aufwies. An Markus biss ich mir die Zähne auf im ersten Satz und gewann dank zwei guten Services in der Verlängerung. Danach stellte ich auf aggressiveres Spiel um, was sich als erfolgreiche Taktik erwies.

In der zweiten Runde kämpfte Tinu tapfer gegen Chrigu, verlor den zweiten Satz in der Verlängerung und gewann den dritten in der Verlängerung. Leider wurden Satz Nummer Eins und Vier deutlich von Chrigu dominiert.
Gegen die Verteidigung von Pädu spielte ich solide und gewann in 3 Sätzen. Jörg gewann ebenfalls 3-0, auch wenn jeder Satz nur mit 2 Punkten Differenz ausging.
Zwischenstand 4-2 für uns. Bis hierhin verlief alles nach Plan.

Wie so oft, könnte das Doppel eine vorentscheidende Rolle haben. Nach kleinen Startschwierigkeiten konnten Jörg und ich uns zunehmend steigern und uns in 4 Sätzen durchsetzen.

Der Sieg war in Reichweite, sogar 4 Punkte noch möglich, allerdings nur, wenn ich nochmals Chrigu schlagen würde. Es blieb beim Konjunktiv. Nach einer strengen Woche und dem Doppel war die Luft draussen gegen einen konstant spielenden Gegner, der ausserdem noch ein paar Glücksbälle zuviel hatte. Nach dem Abwehren von 4 Matchbällen im 3. Satz (6-10), stellte ein Netzball Chrigu gleich den 5. Matchball zur Verfügung und … Ende aus. Somit war klar, jetzt musste noch ein Sieg meiner Mitspieler her, sonst würde es plötzlich nur ein Unentschieden.
Tinu beendete als nächster sein Spiel und sicherte uns die 3 Punkte.
Das Spiel der beiden Jörg’s (einmal Vor-, einmal Nachname 🙂 ) war ausgesprochen spannend mit tollen Ballwechseln. Im 5. Satz bei 1-5 nahm Hasi ein Timeout bevor er zur Verfolgung ansetzte. Kontinuierlich kämpfte er sich heran und rettete sich in die Verlängerung. Keiner wollte sich diesen Sieg nehmen lassen und sie lieferten sich einen spannenden Nervenkrimi. Dank einem 16-14 gewann Jörg den 7. Punkt für uns.

Schlussresultat 7-3 für Buchsi, jeder gewann zwei Einzel.

Vorschau:
Mit einem Sieg im nächsten Spiel gegen Aarberg2 könnten wir uns eine gute Ausgangsposition schaffen und um die Plätze 5 bis 7 kämpfen. Bei einer Niederlage wird’s eher ein Kampf um Platz 8. Da Monika Göggel offenbar im Moment in Topform spielt, wird’s ein äusserst harter Kampf werden!

O40 zum letzten im 2018 ebenfalls gegen Ostermundigen

Nach dem 1. Liga Spiel gegen Ostermundigen vom Montag zu Hause, reisten wir am Dienstag nach Ostermundigen.
Schnell war klar, dass neben Beni (ja, das wussten wir schon nach dem Montag) auch noch Roman Wyss (A18) und der W.O. als dritter Mann spielen werden. Einen Punkt hatten wir also schon auf sicher.

Im ersten Spiel wartete Beni auf Ruedi und Römu auf mich. Ruedi gewann leider nur den ersten Satz.
Da ich gegen Römu noch nie eine Chance hatte, rechnete ich auch heute nicht damit und versuchte gar nicht erst voll zu spielen. Es ging mehr darum „zu bällelen“, in der Hoffnung, dass Römu ein paar Wunderschläge anbringen möchte, sie aber verschlagen würde. Es wurde ein ganz komisches Spiel, in welchem ich versuchte, die Bälle kompromisslos zu spielen. Das ging im zweiten Satz auch auf, Römu erklärte mir dann im 3. Satz mit 11-1 aber sofort wieder, wer der Chef am Tisch ist. Nichts desto trotz war er nicht ganz bei der Sache und irgendwie gelang es mir, die beiden nächsten Sätze und somit das Spiel zu gewinnen.

Gegen Beni hatte ich ja noch eine Rechnung vom Montag Abend offen. Im Gegensatz zum Vortag gelang es mir zweimal einen 4-Punkte Rückstand wett zumachen und schlussendlich zu gewinnen. Somit war das Unentschieden bereits gesichert.
Die Hoffnung stieg auf mehr, denn Clödu rettete sich trotz 0-2 Rückstand mittlerweile in den 5. Satz!! Leider fehlten die Kanten- und Netzbälle, um Römu noch mehr in Bedrängnis zu bringen. Dieser wand sich aus der Schlinge und gewann 11-9 im letzten Satz.

Auch im Doppel waren wir dran. Clödu punktete ein ums andere Mal mit sensationellen Rückhandschlägen. Im zweiten und dritten Satz verloren wir jeweils unglücklich in der Verlängerung. Aber sowohl Beni wie Römu servierten in den entscheidenden Momenten mit noch mehr oder anderem Schnitt als zuvor und zwangen uns zu Fehlern.

Im letzen Einzel schlug sich Clödu tapfer gegen Beni. Clödu’s Rückhandhämmer waren jeweils wunderschön anzusehen, vermochten aber die Fehlerquote nicht ganz aufzuheben und Beni behielt nach 4 Sätzen die Oberhand.
Gleichzeitig brachte Ruedi Römu zur Verzweiflung. Römu machte es sich zur Aufgabe, die unterschnittenen Bananenbälle aus Ruedi’s Vorhand per Schuss abzuschliessen – nach dem Motto „ghoue oder gstoche“ ;-). Mal um mal versuchte er diese Variante und scheiterte. Erst im 5. Satz bei 9-9 gelang ihm dann der erste aber dennoch entscheidende Schuss auf diesen speziellen Ball, selbstverständlich unhaltbar für Ruedi. Die Entscheidung war gefallen.

Somit gingen wir mit überraschenden 2 Punkten nach Hause! Heute wären es sogar fast drei geworden.

Letztes Vorrrundenspiel

Im letzten Spiel gegen Ostermundigen war die Hauptfrage, wer tritt beim Gegner an. Sie kämpfen mit Spielermangel in verschiedenen Mannschaften und mussten auch schon 2 Mal zu zweit spielen.

Nun denn, unsere „Hoffung“ auf 3 geschenkte Spiele verflog schnell, die Mundiger kreuzten mit Beni Möller (Antitop und kurze Noppen), Pesche Schläfli (Antitop, normal) und Philippe Göllnitz (normal, normal; juhui).
Die erste Runde ist schnell erzählt, Tinu und Jörg kamen mit dem Material der Gegner nicht zu Gange, bei mir lag es eher an mir selber. Alle Spiele zu Gunsten der Mundiger.

Die zweite Runde brachte leider keine Kehrtwende. Jörg verlor trotz guten Phasen gegen Beni, Phlippe hielt Tinu in Schach. Pesche war gegen mich am verzweifeln, ich hatte – nicht übertrieben – pro Satz zwischen 3-6 Glücksbälle. Man könnte fast sagen, Pesche spielte Antitop, Reto Kante und Netz.

Mit diesem 1-5 Rückstand war der Wille bei Jörg und mir zum Sieg im Doppel auf dem Höhepunkt. Sofort wurde uns der Schneid abgekauft. Mit 3-11 im ersten Satz setzten Pesche und Phlippe ein deutliches Zeichen. Dank einer stetigen Steigerung und 1-2 unmöglichen Bällen unsererseits, rissen wir das Steuer noch herum und verbuchten den 2. Sieg des heutigen Abends. Ein Punkt musste noch her!

Erneut kämpfte Jörg mit Hochs und Tiefs, musste am Schluss aber Philippe gratulieren. Meine Begegnung gegen Beni verlief sehr einseitig. Mit Rückenschmerzen aus dem Doppel und einer abgrundtiefen Abneigung gegen Antitop in Kombination mit Noppen gewann ich nicht mal an Erfahrung.
Gleichzeitig war Tinu aber viel besser unterwegs. 2-0 Führung gegen Pesche. Ein paar Minuten später … nein, leider 2-1 nach Verlängerung. Auch der vierte Satz ging mit 2 Punkten Differenz an Pesche, 2-2. Im fünften konnte Tinu von Beginn weg ein paar Punkte Vorsprung rausspielen, die er nicht mehr abgab. Immerhin noch einen Punkt gerettet.

Nach der Weihnachtspause werden wir zuerst wieder gegen unsere direkten Konkurrenten gegen den Abstieg spielen. Dort müssen wir den Grundstein für den Ligaerhalt legen.

Tinu 1, Jörg 0.5, Reto 1.5

Spitzenkampf im Mittelfeld

2 Tage nach der Kanterniederlage gegen Heimberg, reisten Roger (14), Marcus (14)  und Jürg (9) aus Herzogenbuchsee an.

Schnell war klar, dass es heute Abend wenig klare Ausgänge geben würde. In der ersten Runde konnte Jörg seine Form vom Mittwoch weiterziehen und blieb siegreich gegen Jürg, Tinu verlor gegen Roger und ich brachte – einmal mehr – eine 2-0 Führung nicht über die Runden. Marcus erwischte mich immer wieder mit seinen Aufschlägen auf dem falschen Fuss und schlussendlich musste ich mich im 5. Satz beugen.

In der zweiten Runde dann eine kleine Überraschung. Tinu rang Marcus dank seinen Noppen und am Schluss taktisch cleverem Spiel in fünf Sätzen nieder.
Ich gewann gegen Jürg und Jörg verlor gegen Roger. Zwischenstand immerhin 3-3.

Wir hofften jetzt auf ein tolles Doppel und den vierten Punkt. Die Hoffnung stirbt zuletzt, Jörg und ich vorher. Schlecht gespielt und keine Chance. Der Gegner lag in Führung.

Jetzt mussten wir ran an die Säcke. Und …. das taten wir. Jörg konnte leider nicht nochmals zulegen und verlor gegen Marcus, Tinu hatte überhaupt keine Probleme gegen Jürg und mein Spiel gegen Roger wogte hin und her. Glücklicherweise hatte ich am Ende die Nase vorn und so holten wir das wichtige Unentschieden.

5-5, dank geschlossener Mannschaftsleistung

Jetzt hoffen wir noch auf mindestens 2 Punkte gegen Ostermundigen, dann hätten wir die Vorrunde zufriedenstellend absolviert.

Spiel gegen einen Mitfavoriten um die ersten zwei Plätze

Letzte Woche spielten wir am Mittwoch gegen Heimberg. Drei respektive vier giftige Jungs (17, 15, 15, 13), die versuchen wollen aufzusteigen.

Das Endresultat war aus unserer Sicht etwas zu brutal, für die Heimberger war’s ideal.

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Jörg hatte einen tollen Abend, konnte seine beiden ersten Spiele gegen Curdin und Fabio gewinnen, während Tinu und ich nur an Erfahrung gewannen. Wir verloren beide ein Spiel im 5. Satz, es hätte auch aber anders kommen können.
Im Doppel spielten wir nicht auf der Höhe und die Gäste liessen uns auch nicht wirklich ins Spiel kommen.

2-8 Endresultat, keine Punkte für heute. So langsam klettern wir die Rangliste nach unten und befinden uns jetzt dort, wo wir etwa auch hingehören; im unteren Mittelfeld.

Prügel in Solothurn

Der Titel ist nicht ganz ernst zu nehmen. Wir hatten keinen Krach mit dem Gegner, mussten aber – am Tisch – Prügel einstecken.
Die erste Runde begann wir erwartet. Bidu und Clödu mussten sich gegen B14 (Ivo) respektive B11 (Chi) jeweils nach 3-0 schon wieder hinsetzen. Allerdings möchte ich betonen, dass Clödu dran war! Die ersten beiden Sätze in der Verlängerung und auch im dritten nur 2 Punkte Differenz. Hut ab, da waren einige ganz schöne Bälle dabei. Ich gewann mit Müh und Not gegen Carsten.

In der zweiten Runde wurde Bidu kaum warm gegen Chi, ich nervte mich, da Ivo nicht in Bestform spielte, ich jedoch so viele Eigenfehler produzierte, dass ich trotzdem verlor (nein, diesmal war nicht hauptsächlich die Halle schuld). Erneut war es Clödu, der mit guten Rückhandbällen Carsten gar nicht zum Block kommen liess. Im 5. Satz führte er zwischenzeitlich sogar mit 2 Punkten, verlor etwas unglücklich doch noch zu 9.

Das Doppel war eine klare Sache für die Solothurner.

Gegen Carsten fand Bidu kein Rezept, und Ivo liess gegen Clödu nichts anbrennen. Ich hatte mich wieder etwas gefangen, spielte deutlich besser, um mich dann im entscheidenden Moment bei 10-9 im 5. Satz mit einen Aufschlagfehler selber um den Sieg zu bringen. Ein Topspin mit der Schlägerkante von Chi brach mir dann bei 10-11 endgültig das Genick.

Fazit: einige gute Spiele, Clödu und ich hätten mit etwas mehr Glück je ein Spiel mehr gewonnen und das hätte uns einen verdienten Punkt beschert.

Besuch vom Spitzenreiter

Heute stand das Spiel gegen den Tabellenführer Thun auf dem Programm. Da sie mit aktuell zwei A-Spielern unterwegs sind (Andrzej und Philippe) und noch Pascal als „Ersatz“ mitnahmen, wäre das höchste aller Gefühle ein Punkt. Den zu budgetieren wagte ich jedoch nicht.

Der Beginn war nicht so schlecht. Während Tinu gegen Andrzej einen Satz gewann, Jörg von Philippe weggeputzt wurde, spielten Päscu und ich ein Hin und Her mit einem klaren Ende im fünften Satz – zu meinen Gunsten. Somit stand es 1-2 und alles war noch möglich.

Die zweite Runde verlief ähnlich. Andrzej erwies sich als zu stark für Jörg, Tinu gewann erneut einen Satz gegen Päscu und ich führte 2-0 in den Sätzen gegen Philippe. Sein sicheres Spiel mit wenigen Eigenfehler brachte mich zwischendurch zum Verzweifeln. Leider vermochte ich im vierten Satz eine 5-1 Führung nicht auszunutzen und musste mich schlussendlich der Konstanz beugen.

Im Doppel knüpften Jörg und ich nur gerade im ersten Satz an das Niveau der letzten Doppel an, danach liessen uns die beiden Thuner nicht mehr richtig auf Touren kommen. Somit stand unsere Niederlage fest. Der eine Punkt war aber noch in Reichweite – zumindest rechnerisch :-).

Andrzej musste im letzten Spiel aus gesundheitlichen Gründen gegen mich forfait geben, was bedeutete, dass bei einem Sieg von Jörg oder Tinu der Punkt möglich gewesen wäre.
Die Überraschung blieb aus, Jörg gewann leider nur an Erfahrung und Tinu konnte mit gutem Spiel Philippe immer wieder in Bedrängnis bringen, aber schlussendlich war der Thuner zu solide. 

Ein klares 2-8.

Jörg 0, Tinu 0, Reto 1, w.o. 1