Archiv für den Monat: Februar 2019

Aufholjagd wurde (genervt) gestoppt

Ersatzgestärkt mit Thömu spielten wir gegen den Tabellennachbarn Aarberg welche mit Thomas (C6), Daniel (D4) und Tobias (D3) antraten. In der ersten Runde spielte Christian gegen Thomas souverän auf und schlug ihn bereits zum zweiten Mal in dieser Saison gleich mit 3:0. Ich hatte gegen Tobias ein bisschen mehr Anlaufschwierigkeiten, gewann am Schluss doch noch ziemlich deutlich 3:1. Thomas kämpfte heroisch, musste sich aber dennoch Daniel geschlagen geben. Der Auftakt gelang also schon mal sehr gut.

In der zweiten Runde verlor Christian, für mich ein bisschen überraschend, gegen Tobias gleich 0:3. Ich gewann wiederum mit 3:1 gegen Daniel wobei ich das ganze Glück auf meiner Seite hatte und, wie schon gegen Tobias, bei den entscheidenden Punkten auf Netzroller und Kantenbälle zählen konnte. Gefühlt waren dies in diesen 4 Sätzen ca. 20 Stück. Thömu konnte leider wieder keinen Satz gewinnen und somit ging es mit einem 3:3 ins Doppel. Dort versuchten sich Chirstian und ich das erste Mal überhaupt. Nach anfänglichen Abstimmungsschwierigkeiten spielten sie dann vor allem im 4. Satz gross auf. Leider konnten sie die Pace im 5. Satz dann nicht mehr halten und verloren, wegen zwei blöden Fehlern von mir, in der Verlängerung.

Die letzte Runde musste also über Sieg oder Niederlage entscheiden. Christian gewann gegen Daniel wieder sehr souverän und Thömu kämpfte gegen Tobias wieder sehr unglücklich. Ich nervte mich zunehmends ab den tierischen Lauten und dem völlig übertriebenen Anfeuern der Oberländer Spieler und mitgereisten „Fan’s“ im Spitzenspiel der 1. Liga. Zum Glück wurde aber auch Thomas immer wieder aus der Konzentration gebracht. Somit erhielt ich immer wieder die Chance das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Am Schluss waren meine Nerven dann doch mehr strapaziert worden als diejenigen von Thomas und er gewann in der Verlängerung. Somit stand es 4:6 und leider nicht 5:5.

Thomas 0 / Christian 2 / Clödu 2

Der Aufwärtstrend geht weiter……

Am 30.01.2019 spielten wir zu hause gegen den Tabellennachbar Solothurn IV welcher ersatzgeschwächt antreten musste. Bei Solothurn spielten Hanspeter (C6), Joel (D4) und, Claudio’s und Bidu’s Lieblingsgegner, Qani (D3).

Entgegen den Erwartungen gelang der Auftakt in diese Partie sehr erfolgreich. Schon nach kurzer Zeit Stand es 3:0 (nach der 1. Runde), 6:0 (nach der 2. Runde) und sogar 7:0 (nach dem Doppel) für uns. Zu erwähnen ist hier vor allem, dass die Uhr erst 20:30 Uhr anzeigte und bis zu diesem Zeitpunkt weder Ruedi noch Christian und Clödu einen Satz abgeben mussten. Dies war also eine kleinere Machtdemonstration und man fragte sich bereits wie wir in der Vorrunde doch relativ viele Spiele überhaupt verlieren konnten (Ruedi mal ausgenommen ;-)).

Die 3. Runde ging dann nicht mehr so locker aus dem Handgelenk. Ruedi gewann zwar wiederum sehr, sehr deutlich gegen Joel aber Christian und Clödu (gegen seinen Lieblingsgegner) taten sich doch sehr schwer. Christian verlor dann leider nach harten Kampf gegen den mit viel Erfahrung ausgestatteten Hanspeter im 4. Satz. Clödu konnte sich für die blamable Vorrunden-Niederlage gegen Qani im 5. Satz sehr knapp revanchieren.

Dies war bereits der zweite 4er nacheinander und langsam oder sicher können wir uns sogar gegen (ganz) oben orientieren. Nach Verlustpunkten sind wir aktuell noch 4 Punkte hinter dem Leader Pieterlen an 5. Stelle. In dieser Gruppe wird es also sicher noch sehr spannend. Als nächstes wartet jetzt aber das unmittelbar vor uns klassierte Aarberg auf uns……. aber, wenn es auch dort einen 4er geben sollte……. man weiss ja nie was dann noch alles möglich ist…… Träumen sei erlaubt !!

Ruedi, 3.5 / Christian 2.5 / Clödu 3

Wichtiger Sieg gegen Bern

Gestern stand ein wichtiges Spiel der Rückrunde an. Sollten wir uns gegen den Tabellenvorletzten Bern einen Sieg sichern können, würden wir komfortable 10 Punkte Vorsprung auf Platz 8 ausweisen.

Beim Eintreffen im Kleefeld war schnell klar, dass mein Angstgegner Thömu Hügli nicht spielen würde, da er sich im Januar einer Operation unterziehen musste. An dieser Stelle gute Besserung!!
Trotzdem war klar, dass das wahrscheinlich kein einfaches Spiel werden würde. Jürgen spielt eine super Saison und ist nahe an der B15-Klassierung, Matthias kannte ich noch nicht, wurde aber von meinen Mitspielern vorgewarnt und die Nummer 3, Adrian, spielte mit Antitop auf der Vorhand ohne Schnittanfälligkeit. Und das alles in der Kleefelder Sauna.

In der ersten Runde kam es gleich zur Direktbegegnung gegen Jürgen, der mein Spiel ebenso wenig mag, wie ich seins ;-). Die Spielverhältnisse waren deutlich besser als erwartet, die Halle nimmt den Spin sehr gut an, und es war weniger heiss als auch schon. Somit konnte ich die ersten zwei Sätze für mich entscheiden, den dritten hatte ich nach einem 4-Punkte Rückstand schon fast abgehackt, bis ich eine Eingebung hatte und mit einer Servicevariante gleich zwei direkte Punkte buchen konnte. Die kurzfristige Frustration bei Jürgen konnte ich ausnützen und gewann den Satz doch noch in der Verlängerung.
Tinu kämpfte sich gegen Matthias nach einem 0-2 Satzrückstand nochmals ins Spiel zurück, Zwei Faktoren führten dann leider doch zur Niederlage im 4. Satz: Erstens liess Tinu zu viele Mögilchkeiten aus und zweitens liess sichMatthias von den Noppen wenig beirren und spielte sehr klever.
Jörg spielte solide und gewann sein Spiel gegen Adrian. Zwischenstand 2-1, wir lagen im Fahrplan.

Die zweite Runde ging relativ schnell. Noppen gegen Anti: 3-0, Jörg vermochte trotz hartnäckiger Gegenwehr gegen Jürgen nicht bestehen, und ich konnte Matthias erstaunlich gut meinen Stempel aufdrücken. 4-2, der Kurs stimmte noch.

Das Doppel überliess – für uns überraschend – Jürgen seinen beiden Mitspielern. Entsprechend liessen Jörg und ich nichts anbrennen.
Jetzt brauchten wir nur noch einen Sieg für die wichtigen drei Punkte.

Bei mir lief’s problemlos gegen den Adrian. Nach dem klaren 2-0 war der Sieg schon riechbar, doch dann verstopfte sich meine Nase. Vor lauter „glüüsle“, wie’s bei Tinu und Jörg lief, musste ich den 3. Satz 1-11 abgeben! Was Adrian beflügelte, führte bei mir doch zu ein paar Vorsichtsgedanken und Unsicherheiten. Dies und die Tatsache, dass Jörg am Nebentisch den dritten Satz hochspannend mit 15-13 zu Ende und unseren Sieg ins Trockene brachte, führte dazu, dass ich auch noch den 4. Satz verlor. Derweil erkämpfte sich Tinu einen 2-1 Vorsprung trotz einer Klatsche im ersten Satz.
Der Geruch der möglichen 4 Punkte war effizienter als jeder Otrivin-Spray. Ich fand in mein Spiel zurück und gewann den 5. Satz klar. Jetzt lag alles an Tinu. Das Glück kam ihm etwas zu Hilfe. Im dritten Satz erhielt Jürgen einen Ball voll ins Auge und musste halbblind mit tränendem Auge weiterspielen. Ohne Mitleid zog Tinu sein Ding durch und konnte das Spiel im knappen vierten Satz beenden.

Dank diesen vier Punkten katapultierten wir uns kurzfristig auf den 4. Platz.

Als erstes Fazit der Saison stellen wir erfreulicherweise fest, dass wir gegen die 3 Mannschaften auf den Plätzen 8 bis 10 alle Spiele siegreich gestalten konnten und in der Vorrunde 11 und in der Rückrunde 10 Punkte holten. Mit einem Exploit im einen oder anderen Spiel gegen die nächsten fünf Mannschaften könnten wir sogar noch um Platz 4 kämpfen, da sich im Moment die Plätze 4 bis 7 innerhalb von 3 Punkten befinden.

Jörg 2.5, Tinu 2, Reto 3.5

4. Liga: Spitzenkampf in der Gruppe 5

Man kommt sich schon etwas alt vor, wenn alleine älter ist als alle drei Gegenspieler zusammen…

Zum Glück fand gleichzeitig in der anderen Hälfte der Halle ein NLC-Spiel statt; zusammen mit dem 12jährigen B15-Akteur von Rio Star Muttenz brachten es die vier Jungs zusammen dann doch auf O50.

Um unsere Spitzenposition in der Tabelle zu halten, galt es zu punkten, liegen die Burgdorfer doch auf dem zweiten Platz. In diesem Club wird anscheinend schon sehr gut gearbeitet, und jeder Match gegen sie ist eine erfreuliche Sache (ausser vielleicht, wenn man am Samstag Nachmittag hinfahren muss, was diesmal zum Glück nicht der Fall war). 10 Herren-, 2 Damen und 4 Seniorenmannschaften ist beeindruckend und deutlich mehr als wir, als wir noch der grösste Club im MTTV waren.

Wie auch immer: die erste Runde gelang uns ganz gut, und wir gingen 2:1 in Führung. Nach der zweiten mussten wir allerdings froh sein, dass es 3:3 stand, denn ich konnte gegen ihren „Teamsenior“ den letzten Satz erst in der Verlängerung gewinnen.

„Das Doppel ist ein Punkt“, pflegte Willi Barnetta jeweils zu sagen, und wo er recht hat … David und ich spielten zwar nicht allzu schlecht, aber gegen das gut eingespielte Burgdorfer Doppel war nichts
zu machen.

Also mussten wir die letzte Runde für ein Unentschieden 2:1 gewinnen. Bei Claude stand es nach zwei Sätzen 1:1, aber er meinte nur: „Ich werde gewinnen“. Es zeigte sich, dass er die Lage gut
einschätzen konnte: nachdem er den dritten in der Verlängerung gewonnen hatte und den vierten ebenfalls in der Verlängerung verloren, setzte er sich im fünften Satz 18:16 durch.

Ich hatte aber gegen den Junior der drei Junioren keine Chance, und David verlor seinen Entscheidungssatz 11:9.

Somit stand es am Ende 6:4 für Burgdorf, und unser Vorsprung ist auf 2 Pünktchen geschmolzen. Der Rest der Saison dürfte spannend werden!