2 Konterniederlagen

Am 7. März traten wir auswärts gegen HEIMBERG (2. Tabellenplatz und hungrig auf die NL C) an, die in der gleichen Besetzung wie immer spielten (Cardin, Fabio, Sämi).

Der Abend ist eigentlich schnell erzählt. Eine Halle, in der die Bälle sehr schnell an Drive verlieren und diese entsprechend früh Richtung Boden fallen, sprich der Redaktor des Berichts war immer einen Viertelschritt zu spät und fand in seinem ersten Spiel den Tritt nicht. Tinu war chancenlos gegen die Variationen von Sämi und Jörg verlor gegen Fabio.

Die zweite Runde war richtig fies, gespickt mit einem Exploit. Würdigen wir zuerst letzteren. Jörg lag im 5. Satz 3-9 gegen Sämi hinten, profitierte danach von der Überheblichkeit seines Gegners und nutzte seine Chancen … was zu einem 11-9 Sieg führte. Eine wunderschöne Sensation!! Sämi würdigte diese auch lautstark, aber die Halle steht noch.
Tinu verlor nach 2-0 Führung gegen Curdin doch noch und ich konnte zwei Matchbälle im 5. Satz gegen Fabio nicht nutzen und verlor 14-16 – wie schon im 4. Satz.

Im Doppel gewannen wir zwar den ersten Satz, aber die Heimberger schöpften ihr Potential mehr und mehr aus und schüttelten uns als Sieger die Hand.

Leider brachte die letzte Runde keine weitere Sensation hervor, und wir verloren klar mit 1-9.

Fazit: es ist toll, dass wir die hinteren 3 Mannschaften sowohl in der Vor- wie in der Rückrunde bezwingen konnten, allerdings brauchen wir mehr als ein Exploit pro Abend um gegen die 3 stärksten Mannschaften zu punkten.

 

Letzten Freitag folgte das Spiel gegen THUN (Nemeth, Matusz, Troxler).
Von 0-10 bis Unentschieden liegt alles drin, die Tagesform wird entscheiden.

Der Beginn versprach wenig Spannung. Jörg und ich waren rasch 0-2 hinten, einzig Tinu schien die fehlende Spielpraxis von Päscu ausnutzen zu können. Er gewann tatsächlich mit 3-1, Jörg verarbeitete währenddessen bereits seine Niederlage, und ich kämpfte mich ins Spiel zurück nur um dann im 5. Satz wieder mit Konzentrationslücken und einem soliden Gegner zu kämpfen. Aber immerhin nur 1-2 Rückstand.

In der zweiten Runde folgten erneut zwei 5-Satz-Niederlagen, diesmal von Jörg und mir. Tinu unterlag bereits nach 4 Sätzen. Ein Unentschieden war – rein theoretisch versteht sich – noch machbar 🙂

Um diese Option noch offen zu halten, spielten Jörg und ich ein super Doppel und liessen keine Zweifel über den Spielausgang aufkommen. Eine kurze Phase der Unkonzentriertheit im 2. Satz beim Stand von 9-2 ausgenommen.

In der letzten Runde gab es tatsächlich noch eine 3er Runde, allerdings für die Thuner. Somit verliessen wir das dritte Mal in Folge die Halle ohne Punkte. Wie schon in der Vorrunde vermochten wir die drei Spitzenmannschaften jeweils zu kitzeln, hätten auch Möglichkeiten für den einen oder anderen Sieg gehabt, konnten die Chancen aber nicht packen. Von neun 5-Sätzern gewannen wir nur gerade einen! Von 19 Verlängerungen in den letzten 3 Begegnungen konnten wir nur deren 4 mit Siegen krönen.
Fazit 2: es gibt auf diesem Niveau keine einfachen Spiele und grosse Konzentrationslücken dürfen wir uns nicht erlauben, wenn wir Siege einfahren wollen.

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