Verdrängen hilft nicht

Die Resultate aus den Spielen 5 bis 7 sind leider gar nicht so ausgefallen, wie wir uns das erhofften, aber verdrängen hilft auch nicht! Deshalb liefere ich die Berichte jetzt noch nach 🙂

Herzogenbuchsee auswärts: 2-8
Das Resultat von 8-2 für die Heimmannschaft ist zwar verdient, aber aus unserer Sicht äusserst unglücklich gelaufen. Wir spielten alle drei ziemlich gut an diesem Abend und verloren zu hoch.
Tinu hatte etwas Pech, verlor er doch einige Sätze nur jeweils mit 2 Punkten, Jüre Herzig findet langsam seine Form von vor 20 Jahren wieder (oder sind es schon 25?) und spielte „cheibestarch“, nur Jörg konnte ihm die Stirn bieten. Ich holte zwar einen 0-2 Satzrückstand auf, um dann im 5. nicht mehr das Beste abrufen zu können und schon war der Satz und der Match weg.
Immerhin schlug ich zum ersten Mal überhaupt Marcus Rauch, wenn auch erst in der Verlängerung im 5. Satz, aber bisher kam ich glaube ich noch nie in einen Vierten!

1 Punkt haben wir budgetiert, 0 gemacht trotz gutem Widerstand

 

Solothurn auswärts: 1-9
Nachdem wir eine Woche vorher den Solothurner-Senioren eine Abreibung verpassten (siehe Bericht O40 von Jörg), hofften wir auf ein ähnlich tolles Spiel in Solothurn. Allerdings spielte nur Ivo auch 1. Liga, Stano war nicht da, Rudy und Chi ergänzten das Team, das somit deutlich stärker einzustufen war als letzte Woche.
Im Spiel gegen Ivo waren die deutlichen Satzresultate etwas überraschend, das Spiel kippte hin und her, und am Schluss doch noch auf meine Seite. Tinu und Jörg konnten ihre Gegner kitzeln, aber mehr nicht.

Danach kam Hoffnung auf im Spiel Tinu gegen Ivo nach gewonnenem 1. Satz. Sie wurde gleich im Keim erstickt mit klaren Satzresultaten für Ivo, der im knapperen 4. Satz den Sack schloss. Währenddessen spielte Rudi sein Bollwerk Ping-Pong, woran Jörg nicht vorbei kam. Nach einer 2-0 Satzführung liess ich ungern aber gezwungenermassen Chi herankommen, bäumte mich im 5. Satz nochmals auf, aber die zu hohe Quote „unforced errors“ gaben den Ausschlag zu seinen Gunsten.

Im Doppel keimte ein zweites Mal Hoffnung auf nach überraschend gewonnenem ersten Satz. Die Reaktion liess auch hier nicht auf sich warten, unsere Gegenreaktion war zu bescheiden.
In der letzten Runde mussten also noch 2 Siege her, um einen Punkt zu stehlen.
Wir hatten ein paar Höhen, aber die reichten nicht aus. So mussten wir wieder mit hängenden Köpfen nach Hause

Aarberg 2 zu Hause: 5-5
Zu Hause haben wir diese Saison eigentlich recht gut gespielt und deshalb erhofften wir uns 3 Punkte gegen einen direkten Konkurrenten gegen den Abstieg. Zum Schluss mussten wir froh sein, dass die Aarberger nur 2 Punkte nach Hause nahmen.

Aber alles der Reihe nach.
Monika gewann ihre 3 Spiele relativ klar, nur Jörg schaffte es in den 5. Satz. Auffällig ist, dass bei ihren Spielen in 11 gespielten Sätzen nur 2 mit mehr als 2 Punkten Differenz entschieden wurden!! Die einzelnen Sätze waren also sehr umkämpft, aber am Schluss rockten die Noppen.
Immerhin führten wir nach der 1. Runde mit 2-1, dank einem klaren Sieg von Jörg gegen Julian und einem alles andere als eindeutigen Sieg von Tinu gegen Ruedi. Letzterer hatte im 4. Satz 3 Matchbälle (7-10), verlor gegen einen aggressiven Tinu jedoch mit 12-10. Auch im letzten Satz riss Tinu mit einer Steigerung gegen Satzende das Eisen nochmals aus dem Feuer.
In der zweiten Runde gewann Tinu klar gegen Julian, Jörg verlor leider im 5. Satz gegen Monika und ich lag gegen Ruedi im 5. Satz beim Seitenwechsel 0-5 hinten. Mit Wut und Frust im Bauch über den schlechten Start, meldete sich die Lockerheit (jetzt kann ich ja mehr Risiko spielen, ist ja eh verloren) und der Biss (Sch…, wir brauchen Punkte), beides zusammen führte zum 12-10 für mich. Somit führten wir 4-2.
Das Doppel versprach gegen diese Noppenkombination schwierig zu werden. Umso schöner, dass wir 7-3 in Führung gehen konnten. Leider wurde daraus ein 9-11, und auch ein kurzes Aufbäumen mit Satzbällen im 3. Satz vermochte diese Niederlage nicht mehr abzuwenden.
Somit war klar, ein Sieg von mir gegen Julian ist Pflicht, ein Sieg von Jörg gegen Ruedi äusserst wünschenswert, denn wie das Resultat bei Tinu gegen Monika ausfielen würde, wusste ich echt nicht.
Gegen Julian verlief der erste Satz zu einfach, logischerweise verlor ich danach den zweiten, fand zurück in die Spur und brachte den Sieg ins Trockene. Wenigstens das Unentschieden war gesichert. Jörg war zu diesem Zeitpunkt schon fertig gegen Ruedi. Naja, das Unentschieden hatten wir ;-). Tinu musste sich Monika beugen allerdings mit 9-11, 9-11, 13-15.

Fazit:

  • ein Sieg wäre möglich gewesen
  • eine Niederlage wäre fast Tatsache geworden
  • wir müssen mit den 2 Punkten zufrieden sein

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