Runde 2 von 3

Zu zweit machten wir uns am nächsten Tag auf den Weg in Richtung Herzogenbuchsee. Dieses Mal spielte der ÖV mit und wir kamen pünktlich in der Halle an. Die Ausgangslage war schwierig, aber Linus forderte einen Sieg. In der ersten Runde setzte wir das sogleich um und konnten beide unsere Einzel gewinnen. Es stand 2:1. Auch in der zweiten Runde schenkten wir uns keine Blösse und gewannen wiederum beide Einzel und konnten auf 4:2 erweitern. Der Sieg lag in greifbarer Nähe. Im Doppel spielten wir gut und konnten einen klaren 3:0 Sieg einfahren. Im Wissen das Linus das letzte Einzel gewinnen würde, ging Sascha das letzte Spiel zu locker an und verlor sang- und klanglos. Dennoch konnten wir die Begegnung gegen Herzogenbuchsee zu zweit 6:4 gewinnen, was unsere Laune sehr hob. Linus und Sascha haben daraufhin beschlossen, dass Oli ihnen viel Bier schuldet. Zusammenfassend reichen zwei Worte nicht, um diese Begegnungen zusammenzufassen, deshalb hier in drei: Mega, mega geil.

Rund 1 von 3

Bereits weit im Voraus erzitterten wir bereits bei der Erwähnung der Kalenderwoche 9, hatten wir doch drei Matches in dieser einzelnen Woche. Wir stellten also alle sozialen Kontakte für diese Woche ein und bereiteten uns vor. Mit Schrecken verkündete Oli uns, dass er sich bei der Arbeit verletzt hat – Entzündung durch das viele Klicken mit der Maustaste – und von seinem Arzt ein Sportverbot erhalten hatte. Da wir keinen Ersatz auftreiben konnten, spielte Oli am Montag trotzdem, die anderen zwei Matches würden Linus und ich alleine bestreiten müssen. Eine tolle Ausgangslage sieht anders aus ;D
Wir reisten also am Montag zu dritt nach Langenthal, wobei der Zug bereits ziemlich viel Verspätung hatte. Dementsprechend knapp kamen wir auch in der Halle an und hielten uns beim Einspielen kurz.
In der ersten Runde vermochte Sascha nichts gegen seinen Gegner auszurichten und verlor kurz und bündig in drei Sätzen. Linus und Oli gewannen ihre Spiele in vier Sätzen. In der zweiten Runde drehte MB 3 auf und gewann gleich alle Einzeln und führte dementsprechend mit 5:1. Zum Sieg fehlte also lediglich noch ein Punkt. Diesen zu holen, stellte sich aber als schwieriger heraus, als gedacht. Linus und Oli verloren das Doppel im vierten Satz und auch in der letzten Runde schaffte es lediglich Linus, einen Sieg zu erringen. Damit sicherte er uns aber das 6:4 und einen wichtigen Sieg. Die Rückrunde läuft weiterhin unglaublich gut. So mussten wir noch keine Niederlage und lediglich ein Unentschieden hinnehmen. Hier auch noch einen grossen Dank an Oli, dass er todesverachtend den Anweisungen seines Arztes des Vertrauen getrotzt hat und trotzdem gespielt hat.
Lustige Geschichte: Da Langenthal ÖV-technisch, sagen wir, mittelgut erschlossen ist und Oli in der letzten Runde unbedingt einen Viersätzer spielen musste (Sascha hatte wenigstens den Anstand, klar in drei Sätzen zu verlieren), rannten wir zum Bhf, nur um festzustellen, dass der Zug schon wieder 20 Minuten Verspätung hatte. Zusammenfassend gebe ich MB 3 für diese Leistung 6 von 10 Punkten, Oli Bereitschaft 10 von 10 Punkten und dem ÖV 0 von 10 Punkten.

Gerechtes Unentschieden gegen Burgdorf 2

Am vergangenen Mittwoch trafen Tinu, Bidu und ich (Jörg) auf Burgdorf 2, die in der gewohnten Besetzung mit Chrus C10, Ludo C10 und Jüre C9 antraten. Sowohl die Spielerklassierungen wie auch die Tabellensituation (Buchsi auf Platz 4, Burgdorf 2 auf Platz 5) liessen eine ausgeglichene und spannende Partie erwarten.

Bidu startete gegen Jüre und vermochte trotz einigen, schönen Punkten gegen den stärker einzustufenden Gegner nicht zu überraschen. Deutlich knapper verlief es in den beiden anderen Matches. Tinu zeigte nach einem 2-Satz-Rückstand Kämpferqualitäten. Je länger das Spiel dauerte, umso besser konnte er die Sidespin-Anschläge und die Topspin-Bälle von Chrus retournieren. Mit 11-9 im 5. Satz brachte Tinu den Sieg nach Hause. Ludo und ich mussten ebenfalls in den 5. Satz. Ich bekundete grosse Mühe mit den aggressiven Unterschnittbällen meines Gegeners. Versuchte ich die Bälle zu ziehen, landeten sie häufig im Netz. Spielte ich sie nur passiv zurück, packte Ludo seine Rückhand-Peitsche aus. Beim Stand von 3-7 verlangte ich ein Timeout und nahm mir vor, fortan aktiver zu spielen. Tatsächlich konnte ich danach die Partie noch drehen und behielt ebenfalls mit 11-9 die Oberhand.

Die Spiele der 2. Runde verliefen weit weniger spannend. Nur Tinu holte mit einem souveränen 4-Satz-Sieg einen Punkt für uns. Bidu und ich hatten gegen stärkere Gegner in 3 resp. 4 Sätzen das Nachsehen.

Mit ausgeglichenem Spielstand ging es ins Doppel. Zu Beginn hatten Tinu und ich alles im Griff und gewannen den 1. Satz mit 11-3. Aus unerklärlichen Gründen bauten wir plötzlich ab und unser Gegner wurde von Punkt zu Punkt besser. Schliesslich gelangen ihnen sogar Schläge, die nur gelingen, wenn man mit sicherem Vorsprung agieren kann. Jüre und Chrus sicherten sich für ihre Farben den wichtigen Doppelpunkt in 4 Sätzen.

Auch der 3. Match des Abends brachte Bidu leider nicht das erhoffte Erfolgserlebnis, was aber gegen den routinierten 1. und 2. Liga-Spieler Chrus auch nicht erwartet werden durfte. Jetzt hiess es für Tinu und mich, verlieren verboten. Gegen Jüre hatte ich noch eine Rechnung aus der vergangenen Saison offen. Entsprechend konzentriert ging ich ans Werk. Endlich gelangen mir auch Punkte mit der Rückhand und so konnte ich das Spiel in 4 Sätzen gewinnen. Tinu geriet gegen Ludo zuerst ins Hintertreffen, glich aus und gewann den hart umkämpften, im Rückblick wohl entscheidenden 3. Satz mit 11-9. Danach liess er sich dich Butter nicht mehr vom Brot nehmen. So endete dieses Rencontre, wie die Ausgangslage schon vor dem Spiel vermuten liess, mit einem gerechten Unentschieden.

4 Runden vor Schluss der Meisterschaft stehen wir auf dem 3. Platz. Das Abstiegsgespenst ist längstens verjagd, aber auch der Sturm auf die ersten beiden Plätze muss auf nächste Saison vertagt werden.

Tinu 3, Bidu 0, Jörg 2

Aufholjagd wurde (genervt) gestoppt

Ersatzgestärkt mit Thömu spielten wir gegen den Tabellennachbarn Aarberg welche mit Thomas (C6), Daniel (D4) und Tobias (D3) antraten. In der ersten Runde spielte Christian gegen Thomas souverän auf und schlug ihn bereits zum zweiten Mal in dieser Saison gleich mit 3:0. Ich hatte gegen Tobias ein bisschen mehr Anlaufschwierigkeiten, gewann am Schluss doch noch ziemlich deutlich 3:1. Thomas kämpfte heroisch, musste sich aber dennoch Daniel geschlagen geben. Der Auftakt gelang also schon mal sehr gut.

In der zweiten Runde verlor Christian, für mich ein bisschen überraschend, gegen Tobias gleich 0:3. Ich gewann wiederum mit 3:1 gegen Daniel wobei ich das ganze Glück auf meiner Seite hatte und, wie schon gegen Tobias, bei den entscheidenden Punkten auf Netzroller und Kantenbälle zählen konnte. Gefühlt waren dies in diesen 4 Sätzen ca. 20 Stück. Thömu konnte leider wieder keinen Satz gewinnen und somit ging es mit einem 3:3 ins Doppel. Dort versuchten sich Chirstian und ich das erste Mal überhaupt. Nach anfänglichen Abstimmungsschwierigkeiten spielten sie dann vor allem im 4. Satz gross auf. Leider konnten sie die Pace im 5. Satz dann nicht mehr halten und verloren, wegen zwei blöden Fehlern von mir, in der Verlängerung.

Die letzte Runde musste also über Sieg oder Niederlage entscheiden. Christian gewann gegen Daniel wieder sehr souverän und Thömu kämpfte gegen Tobias wieder sehr unglücklich. Ich nervte mich zunehmends ab den tierischen Lauten und dem völlig übertriebenen Anfeuern der Oberländer Spieler und mitgereisten „Fan’s“ im Spitzenspiel der 1. Liga. Zum Glück wurde aber auch Thomas immer wieder aus der Konzentration gebracht. Somit erhielt ich immer wieder die Chance das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Am Schluss waren meine Nerven dann doch mehr strapaziert worden als diejenigen von Thomas und er gewann in der Verlängerung. Somit stand es 4:6 und leider nicht 5:5.

Thomas 0 / Christian 2 / Clödu 2

Der Aufwärtstrend geht weiter……

Am 30.01.2019 spielten wir zu hause gegen den Tabellennachbar Solothurn IV welcher ersatzgeschwächt antreten musste. Bei Solothurn spielten Hanspeter (C6), Joel (D4) und, Claudio’s und Bidu’s Lieblingsgegner, Qani (D3).

Entgegen den Erwartungen gelang der Auftakt in diese Partie sehr erfolgreich. Schon nach kurzer Zeit Stand es 3:0 (nach der 1. Runde), 6:0 (nach der 2. Runde) und sogar 7:0 (nach dem Doppel) für uns. Zu erwähnen ist hier vor allem, dass die Uhr erst 20:30 Uhr anzeigte und bis zu diesem Zeitpunkt weder Ruedi noch Christian und Clödu einen Satz abgeben mussten. Dies war also eine kleinere Machtdemonstration und man fragte sich bereits wie wir in der Vorrunde doch relativ viele Spiele überhaupt verlieren konnten (Ruedi mal ausgenommen ;-)).

Die 3. Runde ging dann nicht mehr so locker aus dem Handgelenk. Ruedi gewann zwar wiederum sehr, sehr deutlich gegen Joel aber Christian und Clödu (gegen seinen Lieblingsgegner) taten sich doch sehr schwer. Christian verlor dann leider nach harten Kampf gegen den mit viel Erfahrung ausgestatteten Hanspeter im 4. Satz. Clödu konnte sich für die blamable Vorrunden-Niederlage gegen Qani im 5. Satz sehr knapp revanchieren.

Dies war bereits der zweite 4er nacheinander und langsam oder sicher können wir uns sogar gegen (ganz) oben orientieren. Nach Verlustpunkten sind wir aktuell noch 4 Punkte hinter dem Leader Pieterlen an 5. Stelle. In dieser Gruppe wird es also sicher noch sehr spannend. Als nächstes wartet jetzt aber das unmittelbar vor uns klassierte Aarberg auf uns……. aber, wenn es auch dort einen 4er geben sollte……. man weiss ja nie was dann noch alles möglich ist…… Träumen sei erlaubt !!

Ruedi, 3.5 / Christian 2.5 / Clödu 3

Wichtiger Sieg gegen Bern

Gestern stand ein wichtiges Spiel der Rückrunde an. Sollten wir uns gegen den Tabellenvorletzten Bern einen Sieg sichern können, würden wir komfortable 10 Punkte Vorsprung auf Platz 8 ausweisen.

Beim Eintreffen im Kleefeld war schnell klar, dass mein Angstgegner Thömu Hügli nicht spielen würde, da er sich im Januar einer Operation unterziehen musste. An dieser Stelle gute Besserung!!
Trotzdem war klar, dass das wahrscheinlich kein einfaches Spiel werden würde. Jürgen spielt eine super Saison und ist nahe an der B15-Klassierung, Matthias kannte ich noch nicht, wurde aber von meinen Mitspielern vorgewarnt und die Nummer 3, Adrian, spielte mit Antitop auf der Vorhand ohne Schnittanfälligkeit. Und das alles in der Kleefelder Sauna.

In der ersten Runde kam es gleich zur Direktbegegnung gegen Jürgen, der mein Spiel ebenso wenig mag, wie ich seins ;-). Die Spielverhältnisse waren deutlich besser als erwartet, die Halle nimmt den Spin sehr gut an, und es war weniger heiss als auch schon. Somit konnte ich die ersten zwei Sätze für mich entscheiden, den dritten hatte ich nach einem 4-Punkte Rückstand schon fast abgehackt, bis ich eine Eingebung hatte und mit einer Servicevariante gleich zwei direkte Punkte buchen konnte. Die kurzfristige Frustration bei Jürgen konnte ich ausnützen und gewann den Satz doch noch in der Verlängerung.
Tinu kämpfte sich gegen Matthias nach einem 0-2 Satzrückstand nochmals ins Spiel zurück, Zwei Faktoren führten dann leider doch zur Niederlage im 4. Satz: Erstens liess Tinu zu viele Mögilchkeiten aus und zweitens liess sichMatthias von den Noppen wenig beirren und spielte sehr klever.
Jörg spielte solide und gewann sein Spiel gegen Adrian. Zwischenstand 2-1, wir lagen im Fahrplan.

Die zweite Runde ging relativ schnell. Noppen gegen Anti: 3-0, Jörg vermochte trotz hartnäckiger Gegenwehr gegen Jürgen nicht bestehen, und ich konnte Matthias erstaunlich gut meinen Stempel aufdrücken. 4-2, der Kurs stimmte noch.

Das Doppel überliess – für uns überraschend – Jürgen seinen beiden Mitspielern. Entsprechend liessen Jörg und ich nichts anbrennen.
Jetzt brauchten wir nur noch einen Sieg für die wichtigen drei Punkte.

Bei mir lief’s problemlos gegen den Adrian. Nach dem klaren 2-0 war der Sieg schon riechbar, doch dann verstopfte sich meine Nase. Vor lauter „glüüsle“, wie’s bei Tinu und Jörg lief, musste ich den 3. Satz 1-11 abgeben! Was Adrian beflügelte, führte bei mir doch zu ein paar Vorsichtsgedanken und Unsicherheiten. Dies und die Tatsache, dass Jörg am Nebentisch den dritten Satz hochspannend mit 15-13 zu Ende und unseren Sieg ins Trockene brachte, führte dazu, dass ich auch noch den 4. Satz verlor. Derweil erkämpfte sich Tinu einen 2-1 Vorsprung trotz einer Klatsche im ersten Satz.
Der Geruch der möglichen 4 Punkte war effizienter als jeder Otrivin-Spray. Ich fand in mein Spiel zurück und gewann den 5. Satz klar. Jetzt lag alles an Tinu. Das Glück kam ihm etwas zu Hilfe. Im dritten Satz erhielt Jürgen einen Ball voll ins Auge und musste halbblind mit tränendem Auge weiterspielen. Ohne Mitleid zog Tinu sein Ding durch und konnte das Spiel im knappen vierten Satz beenden.

Dank diesen vier Punkten katapultierten wir uns kurzfristig auf den 4. Platz.

Als erstes Fazit der Saison stellen wir erfreulicherweise fest, dass wir gegen die 3 Mannschaften auf den Plätzen 8 bis 10 alle Spiele siegreich gestalten konnten und in der Vorrunde 11 und in der Rückrunde 10 Punkte holten. Mit einem Exploit im einen oder anderen Spiel gegen die nächsten fünf Mannschaften könnten wir sogar noch um Platz 4 kämpfen, da sich im Moment die Plätze 4 bis 7 innerhalb von 3 Punkten befinden.

Jörg 2.5, Tinu 2, Reto 3.5

4. Liga: Spitzenkampf in der Gruppe 5

Man kommt sich schon etwas alt vor, wenn alleine älter ist als alle drei Gegenspieler zusammen…

Zum Glück fand gleichzeitig in der anderen Hälfte der Halle ein NLC-Spiel statt; zusammen mit dem 12jährigen B15-Akteur von Rio Star Muttenz brachten es die vier Jungs zusammen dann doch auf O50.

Um unsere Spitzenposition in der Tabelle zu halten, galt es zu punkten, liegen die Burgdorfer doch auf dem zweiten Platz. In diesem Club wird anscheinend schon sehr gut gearbeitet, und jeder Match gegen sie ist eine erfreuliche Sache (ausser vielleicht, wenn man am Samstag Nachmittag hinfahren muss, was diesmal zum Glück nicht der Fall war). 10 Herren-, 2 Damen und 4 Seniorenmannschaften ist beeindruckend und deutlich mehr als wir, als wir noch der grösste Club im MTTV waren.

Wie auch immer: die erste Runde gelang uns ganz gut, und wir gingen 2:1 in Führung. Nach der zweiten mussten wir allerdings froh sein, dass es 3:3 stand, denn ich konnte gegen ihren „Teamsenior“ den letzten Satz erst in der Verlängerung gewinnen.

„Das Doppel ist ein Punkt“, pflegte Willi Barnetta jeweils zu sagen, und wo er recht hat … David und ich spielten zwar nicht allzu schlecht, aber gegen das gut eingespielte Burgdorfer Doppel war nichts
zu machen.

Also mussten wir die letzte Runde für ein Unentschieden 2:1 gewinnen. Bei Claude stand es nach zwei Sätzen 1:1, aber er meinte nur: „Ich werde gewinnen“. Es zeigte sich, dass er die Lage gut
einschätzen konnte: nachdem er den dritten in der Verlängerung gewonnen hatte und den vierten ebenfalls in der Verlängerung verloren, setzte er sich im fünften Satz 18:16 durch.

Ich hatte aber gegen den Junior der drei Junioren keine Chance, und David verlor seinen Entscheidungssatz 11:9.

Somit stand es am Ende 6:4 für Burgdorf, und unser Vorsprung ist auf 2 Pünktchen geschmolzen. Der Rest der Saison dürfte spannend werden!

Rückrundenspiel gegen Lyss 3

Nachdem Ruedi, Bidu und ich in Lyss doch noch die Stegmatt-Halle und vorallem den Parkplatz gefunden haben, durften wir nach längerem Fussmarsch in der sehr gut geheizten Halle gegen Jürg (D3), Markus (D2) und Heinz (C6) antreten. In der ersten Runde konnten wir alle unsere Matches mehr (Ruedi und Bidu) oder weniger (Clödu) gewinnen. Nach der zweiten Runde führten wir erstaunlicherweise bereits mit 5:1. Einzig Bidu musste sich nach heroischen Kampf gegen Heinz knapp im 5ten Satz geschlagen geben. Wenn es läuft dann läuft es……. Ruedi und Clödu feierten einen Premiere-Sieg im Doppel. Bis jetzt (die letzten 10 Jahre) funktionierte diese Kombination ja überhaupt nicht. Anscheinend sind aber beide, trotzt fortgeschrittenem Alter, noch lernfähig. Die letzte Runde war dann wieder eine ziemlich klare Sache und wir konnten verdient 4 Punkte aus Lyss entführen und liegen somit 15 Punkte vor diesem Gegner welcher aktuell auf dem drittletzten Platz liegt.

Ruedi 3.5 / Clödu 3.5 / Bidu 2

„Sch*% Tischtennisgötter“ – Oli, 28.01.2019 im Match gegen Solothurn

Die Beiträge von MB 3 gingen in letzter Zeit etwas vergessen, die Schuld daran sieht der Autor beim Team-Capitain, weil dieser keine Reminder und Aufforderungen zur Textanfertigung geschickt hat 😀 MB 3 läuft in der Rückrunde zu Hochform auf – manche behaupten, das schon immer vorhandene Talent ist endlich erwacht. Bereits aus zwei der drei gespielten Partien der Rückrunde konnten wir 4 Punkte mitnehmen (9:1 gegen Brügg und 8:2 gegen Lyss). Beide Begegnungen lassen sich kurz zusammenfassen:

Wir waren einfach zu stark!

Enthusiastisch kamen wir also aus den ersten zwei Duellen, wussten aber auch, dass uns mit Solothurn der klare Gruppenleader bevorsteht. Wir empfingen die Solothurner am Montag bei uns Zuhause und waren bereit. Beziehungsweise war Linus bereit, weil Sascha und Oli geradeso pünktlich, Zweifler behaupten etwas zu spät, kamen. Linus erfüllte seine Aufgabe als Team-Captain aber wunderbar und hiess die Gegner willkommen – auch wenn der Autor nicht zugegen war, ist er sich sicher, dass es sich um eine inbrünstige Ansprache handelte. Nach kurzem Einspielen begaben wir uns an die Tische, und siehe da, es stand 2:1 für MB 3 nach der ersten Runde. Oli musste sich in einem fünften Satz geschlagen geben, Linus und Sascha konnten ihre Spiele souverän gewinnen. In der zweiten Runde wurde es spannend. Sascha verlor mehr oder weniger ansatzlos, Linus gewann wiederum souverän und Oli lieferte sich eines der epischsten und  längsten Duelle, die je in der Waldegg-Halle gespielt wurden. Oli ging schnell 2:0 in Führung und alles schien im Lot. Der Solothurner startete daraufhin eine unglaubliche Aufholjagd und gewann den dritten Satz. Da im Anschluss beide fanden, dass ein Satz auf 11 doch eigentlich zu kurz ist und Tischtennis viel eher auf 19 gespielt werden sollte, zog sich der vierte Satz mit ständig wechselnden Satzbällen in die Länge und war an Spannung nicht zu überbieten. In dieser Zitterpartie konnte der Solothurner sich leider den vierten Satz sichern, ein weiterer musste her. Auch das Zuschauen war anstrengend, als Oli und sein Gegner starteten und die Enttäuschung gross, dass kein Popcorn zu Händen war. Auch hier schenkten sie sich nichts. Leider waren die Tischtennisgötter uns nicht hold – an dieser Stelle grossen Dank an MB 1, dass ihr unser Glück schon aufgebraucht habt, ein Kantenball wäre gelegen gekommen ;D – und Oli verlor bereits sein zweites Match an diesem Abend im fünften Satz. Im Doppel anschliessend spielten Linus und Sascha gross auf. Toll, beständig, elegant und gutaussehend sind nur einige Adjektive, um ihre Performance zu beschreiben. In der letzten Runde zeigte Solothurn nochmal seine Stärke. Sowohl Oli und Sascha konnten keinen Sieg verbuchen. Linus sicherte uns mit seinem Sieg das 5:5, heisst 2 Punkte gegen den Tabellenleader. Wir haben mit keinen Punkten gerechnet. Angespornt von diesem Erfolg, hofft MB 3, dass es seine Leistungen in der Rückrunde weiterziehen kann.

 

Den Tischtennisgöttern sei Dank

Da Tinu sich letzte Woche im Engadin vergnügen wollte, mussten wir den Match gegen Aarberg2 verschieben. Sie waren so freundlich, uns für unser Heimspiel in Ihrer Halle zu begrüssen, sonst hätten wir kein Datum gefunden. 

Der Fahrplan war klar, wenn möglich 3 Punkte nach Hause bringen (alle gewinnen wenn möglich gegen Steiner Ruedi und Daniel Aebi, alle dürfen gegen Monika Göggel verlieren), mit einem Unentschieden hätten wir auch leben können.

Nun denn, die erste Runde brachte uns gleich leicht vom Kurs ab, Tinu verlor gegen Ruedi 3-0, Jörg kam gegen Monika gar nie recht ins Spiel und ich musste im Duell der Präsidenten gegen Daniel einen 0-2 Rückstand wettmachen. Dank einer Steigerung im Spiel sowie taktischen Massnahmen gewann ich die Sätze 3 und 4 klar bevor ich gegen Schluss des 5. Satzes Daniel mit einer Servicevariante in Bedrängnis bringen und den Sieg nach Hause schaukeln konnte.

Die zweite Runde brachte uns noch weiter vom Kurs ab. Diesmal war ich schuld!! Ich verlor gegen Ruedi klar 3-0. Heute fand ich mich mit seinen Noppen auf der Rückhand überhaupt nicht zurecht und offenbar spielte er Klassen besser als letzte Woche bei den Senioren. Diese Aussage stammt von Jörg und wurde von Ruedi selber auch bestätigt. Da Tinu sich von Monika ebenfalls bezwingen lassen musste, waren wir froh, dass wenigstens Jörg den spannenden Zweikampf gegen Daniel gewann. Zwischenstand also 2-4 🙁

Nach harzigem Start im Doppel gewannen wir doch noch den ersten Satz, jedoch nur um in den nächsten beiden Sätze das Nachsehen zu haben. Im vierten Satz wogte das Spiel hin und her, wir mussten sogar einen Matchball abwehren, um den Satz ins Trockene zu bringen. Auch der 5. Satz war wiederum knapp, ging mit 11-9 knapp zu unseren Gunsten aus.
Wir lagen also nur noch 3-4 hinten. Zwei mussten gewinnen, um das Unentschieden zu sichern.

Die letzte Runde war an Spannung kaum zu überbieten. Ich geriet 0-1 in Rückstand gegen Monika, meine Mitspieler gewannen jeweils ihren ersten Satz.
Dann schaffte ich es nicht, einen 8-3 Vorsprung über die Runden zu bringen. 0-2 Rückstand, und dieses Mal zogen meine Jungs mit. Bei beiden stand es also 1-1.
Dank souveränem und konzentriertem Spiel gewann ich mit 11-1 den 3. Satz. Jörg verlor und lag 1-2 zurück, Tinu führte 2-1.
Tinu brachte schliesslich sein Spiel ins Trockene, aber bei Jörg und mir sah es nicht gut aus. Beide wehrten Matchbälle ab, retteten sich in die Verlängerung, und gewannen diese. Es kam also zwei Mal zum Showdown im 5. Satz.

Damit die Spannung noch steigt, muss ich hier kurz einen Dank einschieben. Ich danke sämtlichen Tischtennisgöttern, die heute Abend zuschauten!!! Ich hatte im 4. Satz gegen Monika (15-13 für mich) zwischen 8-10 Kanten- oder Netzbälle, sie nur einen einzigen. Ohne so viel Glück, hätte Aarberg zu diesem Zeitpunkt mindestens ein Unentschieden gesichert gehabt.
Einschub beendet.

Kommen wir also zum Showdown: Einem Hammerstart (5-0 beim Seitenwechsel; der Ärger über meine ganzen Glücksbälle in Satz 4 hallte wahrscheinlich noch in Monika nach) folgte solides Spiel wie im 3. Satz und ein sicherer Sieg. Das Unentschieden war gerettet!
Aber es kam noch besser, Ruedi hatte Jörg’s Entschlossenheit nichts mehr entgegen zu setzen.
Wer hätte gedacht, dass wir den 2-4 Rückstand noch in einen 6-4 Sieg ummünzen könnten.

Fazit: Heute hätten wir ebenso 3 Punkte abgeben können.
Dank diesem äussersten glücklichen Sieg sind wir jetzt 5 Punkte vor Platz 8 bei einem Spiel weniger. Diese Distanz sollte uns viel Luft geben gegen den Abstieg.

Morgen geht’s zu Hause gleich wieder an die Platten und zwar gegen Solothurn. Wir werden versuchen, einen Punkt zu ergattern.

Jörg 2.5, Tinu 1, Reto 2.5